Worx Landroid M WG791E.1

Robuster Rasenroboter ohne Raffinessen

  • 2018
  • Preisgünstig
  • Art: Lithium-Ion | Kapazität 2 Ah/28 V
  • ca. 60 Min/Ladezeit
  • 1.000
  • ca 20° (35 %)
  • 20-60 mm Schnittbreite: 18 cm
  • 10,5 kg
  • Eigenmittel | Gemessener Mittelwert: ca. 60 dB
  • 55 cm
  • 38,5 cm
  • 26 cm
  • Pivot
  • Ja
  • 180 m Begrenzungskabel & 200 Haken, 12 Messer
  • Ja (Wi-Fi)
Worx Landroid M WG791E.1

Vorteile von Worx Landroid M WG791E.1

  • Leicht installierbar, gute Dockingstation, kompaktes Design, Komplettset bei Anschaffung
  • Nicht clever, ineffektives Mähen, schlechte Leistung bei feuchtem Wetter, läuft bei Unterbrechung bis Akku leer ist, Programmierfehler in der Software

Worx Landroid M WG791E.1, ein Rasenroboter der preisgünstigen Klasse, ist in der Anwendung sowohl stabil als auch robust. Seine kompakte Formgebung macht ihn im Garten zu einem Schmuckstück. Auch die Dockingstation ist kompakt und solide. Dank ihrer Bauart hat der Rasenroboter nie ein Problem damit, korrekt anzudocken - er wird geradewegs in die richtige Position geführt, anstatt wie bei vielen Konkurrenten die richtige Stellung zuerst finden zu müssen. Das ist allerdings notwendig, damit dieser Roboter funktioniert. Intelligenzmäßig lässt Landroid M nämlich eine ganze Menge zu wünschen übrig. Beispielsweise bewältigt er keine Hindernisse auf dem Rückweg oder beim Mähen der Ränder. Sind die Rosenstöcke zu groß oder befinden sich andere Hindernisse in der Nähe der Begrenzungslinie, dann wird er an diese Hindernisse anstoßen, bis der Akku leer ist. Das ist auch dann der Fall, wenn der Rasenroboter festsitzt - er wird dann solange laufen, bis der Akku aus ist. Das führt einerseits mit sich, dass er danach relativ lange aufgeladen werden muss, andererseits aber auch, dass der Wiederherstellungsvorgang der Software problematisch ist. Einmal ging beispielsweise die Spracheinstellung verloren. Landroid M folgt auf beharrliche Weise der Begrenzungslinie, wodurch im Rasen Spuren entstehen. Von der Mentalität her erinnert er überhaupt ein wenig an eine Dampfwalze, wenn er so ganz ohne Raffinessen dahintuckert.

Landroid M ist einfach installierbar. Dazu benötigt man ausschließlich, was im Paket mitgeliefert wird, und sämtliche Anschlüsse sind deutlich gekennzeichnet. Dies gemeinsam mit einer guten Bedienungsanleitung sowie einer einwandfreien Benutzeroberfläche verhilft dazu, schnell mit dem Gerät in Gang zu kommen. Der Rasenroboter erbringt eine akzeptable Mähleistung, solange es sich um einen einfachen Rasen handelt. Es darf nicht zu viel Unkraut dabei sein, weil es für ihn schwierig ist, es abzuschneiden - das Unkraut tendiert bei ihm eher dazu, sich nach unten wegzubiegen. Die Schnittbreite ist außerdem gering, wodurch er relativ langsam arbeitet. Vor allem, weil er bestimmte Passagen mehrmals bearbeiten muss, bis wir ein perfektes Resultat sehen. Andererseits kann er recht lange unterwegs sein. Landroid M meistert auch leicht hügeliges Gelände, soweit man das von einem Gerät in dieser Preisklasse erwarten kann. Ein feuchter Rasen scheint dagegen seine Achillesferse zu sein. Bei diesen Bedingungen beginnt er zu schlittern und bleibt auch leicht stecken. Außerdem fährt der Rasenroboter nach Schlechtwetter manchmal über die Begrenzungslinie, was dann zu einem Stopp führt. Ein weiteres Problem, das bei feuchtem Wetter auftritt, ist eine Art von Spannungseinbrüchen oder Netzwischern, durch die der Roboter denkt, er müsse aufgeladen werden. Ist er dann bei der Station angekommen, macht er sofort wieder kehrt. Anders ausgedrückt sind Schönwetter und ein relativ flacher und gleichmäßiger Rasen ohne Büsche oder andere Risikofaktoren für die Betriebssicherheit erforderlich, damit der Rasenroboter seine Leistung erbringen kann. Verfügt man allerdings über einen einfachen Rasen, der gleichzeitig auch Bereiche mit relativ kräftigem Gefälle hat, dann kann dieses Gerät der preisgünstigen Klasse diese Begebenheiten bewältigen.