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Rasenroboter: 15 modelle im test

Updated April 2018

Rasenroboter gibt es bereits seit über 20 Jahren, doch erst in den letzten Jahren wurden sie richtig populär. Das beruht teilweise darauf, dass die Preise nach unten gegangen sind, aber auch darauf, dass das Angebot an Modellen größer geworden ist und dass die Rasenroboter generell wesentlich besser geworden sind. Ein anderer wichtiger Faktor ist vermutlich, dass die meisten sich erst dann zum Kauf eines Rasenroboters entschließen, wenn das Gerät des Nachbarn sich als nützlich erweist und ein zufriedenstellendes Resultat liefert. Daher geht der Verkauf von Rasenrobotern stoßweise vor sich und kann von Wohngebiet zu Wohngebiet sehr unterschiedlich sein. Der Trend ist dennoch eindeutig. Die Roboterisierung des Rasenmähens ist unaufhaltbar. Noch sind die traditionellen und herkömmlichen Rasenmäher noch nicht vom Aussterben bedroht, aber der Neuverkauf von Rasenrobotern gewinnt an immer größerem Anteil.

Große Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen

Wenig überraschend sind nicht alle Rasenroboter gleich gut und Faktoren wie Leistung, Effektivität, Zuverlässigkeit, Funktionalität und Sicherheit unterscheiden sich mitunter mehr voneinander als man annehmen würde. Mit einer korrekt durchgeführten Installation können die besten Rasenroboter mehrere Wochen ohne Betriebsstopp arbeiten, während die weniger guten Mäher schon Probleme damit bekommen können, zur Ladestation zu finden. Die besten Rasenroboter benötigen für einen zuverlässigen Mähvorgang eine geringe Anpassung der Kabellegung und des Untergrundes, während die weniger guten Mäher hohe Anforderungen an den Untergrund, die Neigung und die Form des Grundstückes stellen. Die sichersten Rasenroboter sind so gut designt, dass es nahezu unmöglich ist, sich an ihnen zu verletzen. Die weniger guten Mäher können dagegen eine Gefahr für beispielsweise Füße oder Kinderfinger darstellen. Bestimmte Modelle fliehen sogar manchmal aus der Abgrenzung und zerkleinern das Gemüse in den Beeten der Nachbarn. 

Unser Test zeigt, dass die Leistungsfähigkeit der teureren Rasenroboter generell höher ist als die der billigeren, was aber nicht immer zutrifft. Außerdem kann man nicht immer davon ausgehen, dass ein Rasenroboter mit einer theoretisch höheren Leistungsfähigkeit für Rasenflächen und Gefälle diesem Status in der Praxis gerecht wird. Man sollte die technischen Daten also nicht allzu genau nehmen, beispielsweise wie viele Quadratmeter Rasenfläche ein Rasenroboter theoretisch bewältigt. Viel wichtiger ist die Zuverlässigkeit des Rasenroboters und die Länge des von der Basisstation unterstützten Begrenzungskabels, da diese Faktoren eher ausschlaggebend für die Mähkapazität sind. Ein weiterer zu berücksichtigender Faktor ist, welchen Signaltyp die Kabelschleife des Rasenroboters verwendet. Bestimmte Modelle stören nämlich andere Rasenroboter, was für die gute Nachbarschaft wohl kaum zuträglich ist.

Wie viel Geld sollte für einen Rasenroboter ausgegeben werden?

In unserem Test für Rasenroboter untersuchten wir die Leistungsfähigkeit der vorrangigen Modelle. Die besten Rasenroboter haben eine hohe Leistungsfähigkeit, aber Qualität hat ihren Preis: Ein Modell für einen mittelschwierigen bis schwierigen Rasen kostet etwa EUR 1.500. Dies sollte dennoch in Relation zu den Spitzenprodukten gesehen werden, die bis zu EUR 5.000 kosten. Für einen flachen, unkomplizierten und nicht allzu großen Rasen sind die wesentlich einfacheren Modelle um etwa EUR 1.000 ausreichend. Der Unterschied zwischen preisgünstigen und Premium-Rasenrobotern ist jedoch sehr groß und nicht alle Gärten sind für ein Modell der preisgünstigen Klasse geeignet.

Da sowohl Preis als auch Leistungsfähigkeit sich zwischen den verschiedenen Modellen stark voneinander unterscheiden, teilten wir die Testkandidaten in drei Preisklassen ein und sahen für jede Kategorie einen Gewinner aus:

Budget: bis zu EUR 1.100 

Die Rasenroboter in dieser Preisklasse sollten kleinere, weniger komplizierte Rasenflächen mit gleichmäßigem Untergrund bewältigen. Sowohl die Kapazität für Problemlösung als auch die Geländegängigkeit sind im Normalfall eingeschränkt vorhanden. 

Mittel: ca. EUR 1.100–2.000

In dieser Preisklasse sollte man vom Rasenroboter erwarten können, dass er mittelschwere Rasenflächen mit einer Größe von etwa 1.000 Quadratmetern bewältigt. Sowohl die Kapazität für Problemlösung als auch die Geländegängigkeit sollten ausreichend vorhanden sein, um einen Großteil der Rasenflächen zu bewältigen. Leider ist das bei vielen Modellen der Mittelklasse nicht der Fall.

Premium: über EUR 2.000

Die Modelle in dieser Preisklasse sollten große, komplizierte Rasenflächen mit vielen Hindernissen, engen Passagen und komplexer Kabelführung bewältigen. Am besten sollten sie sich auch für starkes Gefälle und beschwerlichen Untergrund eignen. Leider bewährt sich bei vielen dieser Punkte der Großteil der Premiummodelle nicht.

Produkte im Test

So wurde der Test durchgeführt

Wir führen unsere Tests selbst durch und untersuchen die Produkte so, wie sie tatsächlich verwendet werden. Der Rasenroboter ist ein sogenannter "autonomer Roboter", was bedeutet, dass er selbstständig arbeitet. Daher muss er eine Vielzahl an verschiedenen Situationen und Umgebungen bewältigen können. Die Auswertung, wie die Rasenroboter dies tatsächlich zuwege bringen, erfordert eine hohe Produktkompetenz und ist zeitraubend.

Um ein so zuverlässiges Testresultat wie möglich zu erlangen, testeten wir die Rasenroboter während mehrerer Monate und auf verschiedenen Untergrundarten sowie bei unterschiedlichem Wetter. Dadurch können auch die Langzeitfolge und der Einfluss der Jahreszeiten beurteilt werden. Beispielsweise ist es im Herbst oft nass, aber im Hochsommer eher trocken. Das Gras wächst zu Beginn des Sommers am meisten und der Rasen ist während der Trockenheit im Hochsommer und während der Herbstnässe am empfindlichsten. Werden alle diese Umstände beim Test berücksichtigt, ist das Gesamtbild aussagekräftiger, als wenn die Geräte beispielsweise nur während ein paar Wochen im Vorsommer getestet werden. Was bei anderen Testberichten für Rasenroboter sehr üblich ist. 

Außerdem ist bei anderen Tests in der Regel nur eine Rasenfläche pro Modell in Verwendung, auf der man künstlich versucht, alle Arten von Schwierigkeiten zu simulieren. Unserer Erfahrung nach ist es äußerst schwierig, auf diese Weise ein geglücktes Testergebnis zu liefern. Vor allem deshalb, weil die unterschiedlichen Hindernisse der verschiedenen Rasenflächen kaum vorauszusehen sind. Daher sind wir der Meinung, dass je mehr Arten von Rasenflächen mit dem Rasenroboter getestet werden, umso besser. 

In unserer Bewertung konzentrierten wir uns auf folgende Eigenschaften:

Leistung, Effektivität & Zuverlässigkeit: Bis zu welcher Größe an Rasenfläche bewältigt der Rasenroboter das Mähen? Wie schlau ist er? Wie effektiv arbeitet er in Bezug auf Zeit und Mähergebnis? Wie viel Zeit benötigt er für den Rasen? Wie gut ist das Ergebnis des Mähvorgangs kurz- und langfristig? Wie zuverlässig ist er? Wie oft bleibt er mit einer Fehlermeldung stehen und in welchen Situationen kommt dies vor? Wie gut ist die Geländegängigkeit des Rasenroboters? Wie gut bewältigt er Unebenheiten, Wurzeln, Gänge, Gefälle und losen Untergrund? Wie gut bewältigt er Hindernisse wie Bäume, Büsche, Blumenbeete, Pflanzenkisten, Sandkisten, Schaukeln und Trampolins? Wie gut mäht er langes, grobes und nasses Gras? Wie schonend ist er gegenüber empfindlichem Rasen? Auf welche Weise vermeidet der Rasenroboter Reifenspuren längs des Begrenzungskabels? Wie bewältigt er enge Passagen, zugespitzte Ecken, Eckbereiche mit vielen Hindernissen, Sekundärflächen und Nebenflächen? Wie flexibel ist der Rasenroboter mit der Kabellegung? Verfügt er über die Funktion „Randmähen“?

Benutzerfreundlichkeit: Verläuft die Installation schnell und reibungslos oder langsam und umständlich? Gibt es deutliche Anleitungen wie detaillierte Bilder oder Youtube-Clips? Wie einfach geht der Rasenroboter zu programmieren? Ist die Menüführung einfach? Wie kommuniziert der Rasenroboter mit seinem Besitzer? Welche Art von Informationen vermittelt er? Kann er mit einer App verwendet werden? Wie gut ist das Design der App und über welche Funktionen verfügt sie? Wie laut ist der Rasenroboter? Kann man im Garten sein, ohne sich vom Geräusch des Rasenroboters gestört zu fühlen? Kann er in der Nacht verwendet werden, ohne die Nachbarn zu stören?

Design & Herstellungsqualität: Wie gut konstruiert ist der Rasenroboter? Wie ansprechend sieht er aus? Inwieweit begünstigt das Design die Beschaffenheit des Geländes? Haben die Reifen gute Bodenhaftung und sind gleichzeitig schonend gegenüber dem Rasen? In welchem Ausmaß hält die Konstruktion Belastungen und Verschleiß stand? Wie robust sind die Messer? Wie leise arbeiten die Messer und welches Kraftausmaß wird benötigt, um sie zu betreiben? Ergeben die Messer einen feinen Schnitt oder wird das Gras eher zerrissen? Wie oft muss man die Messer austauschen? Wie einfach und teuer ist das? Wird der Rasenroboter schnell zerkratzt oder schmutzig? Welche Garantien gelten? Gibt es Ersatzteile?

Funktionalität / Sicherheit: Welche Einstellungsmöglichkeiten gibt es? Wie großen Einfluss hat man als Anwender auf das Schema des Mähens? Verwendet der Rasenroboter Pivot-Messer oder feste Messer?

Stört das Signal im Abgrenzungskabel andere Rasenroboter? Wie sicher ist der Rasenroboter? Können Kinder oder Haustiere an den Messern ankommen? Wie großen Schaden können die Messer anrichten, beispielsweise an liegengelassenen Spielsachen? Wie effektiv ist das Diebstahlrisiko? Was geschieht, wenn man den PIN-Code vergisst oder ein falscher PIN-Code eingegeben wird?

Wir haben jeden Rasenroboter bis an die Grenzen seiner Kapazität getestet, um herauszufinden, welche Situationen und Umgebungen er bewältigen kann. Jeder Rasenroboter wurde je nach Preiswürdigkeit getestet, d. h. wie gut die Bewertung im Verhältnis zum Produktpreis ausfällt. An ein teures Modell werden somit höhere Erwartungen gestellt als an ein billiges, und umgekehrt. Wir dokumentierten wie oft, wo und warum jeder Rasenroboter zum Stehen gekommen ist sowie welche Auswirkungen das auf das Mähresultat hatte. 

Husqvarna Automower 315

Cleverer, benutzerfreundlicher Rasenroboter für schwieriges Gelände

Testjahr: 2018 Preisklasse: Mittel Art: Lithium-Ion | Kapazität 2,1 Ah/18 V Betriebszeit: ca. 70 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 1500 m² Maximale Neigung: ca. 14° (25 %) Schnitthöhe: 20–60 mm, 10 Stufen (manuell) Schnittbreite: 22 cm Gewicht: 9 kg Lärmpegel: Gering | Gemessener Mittelwert: ca. 60 dB Länge: 63 cm Breite: 51 cm Höhe: 21 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: Keine App-Unterstützung: Ja (Bluetooth) Bedienungsanleitung: PDF Videoclip: Installationsanleitung
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Husqvarna Automower 315 ist Testsieger, weil er sowohl über sehr gute Geländekapazität als auch über eine hohe Betriebssicherheit verfügt, sowie über eine einfach zu programmierende Benutzeroberfläche und ausgeklügelte Lösungen für die Navigation. Die Ladestation sendet beispielsweise ein Signal aus, über das der Rasenroboter innerhalb eines Radius von 6 Metern die Station erkennen und so von verschiedenen Winkeln aus auf sie zusteuern kann. Dadurch werden bei der Einfahrt Spuren verhindert. Das Führungskabel ist auch ein richtig gutes Detail. Bei einem Grundstück mit komplizierter Form oder vielen Arbeitsflächen verhilft das Führungskabel dem Rasenroboter dazu, schnell hinaus und wieder zurückzufinden. Anstatt immer längs des Kabels um das ganze Grundstück zu fahren, kann das Gerät auf diese Weise eine Abkürzung nehmen. Dennoch fiel uns eine gewisse Spurenbildung entlang des Führungskabels auf, was beim Begrenzungskabel nicht der Fall war. Die Geländekapazität ist vorbildlich und Automower 315 sitzt im Prinzip niemals fest. Er bewältigt steile Böschungen, Hindernisse und Fliesen auf oder um die Grasfläche herum außerdem hervorragend. Hinsichtlich Betriebssicherheit gehört dieser Rasenroboter in dieser Preisklasse zu einem der absolut besten auf dem Markt. Darüber hinaus geht er sehr leise und ist äußerst stark. Er hält auch ziemlich lange durch. Der einzige Nachteil ist, dass das Gehäuse leicht zerkratzt, wenn das Gerät in schwierigem Gelände arbeitet.

Automower 315 wird mit App-Unterstützung, wobei die App sehr benutzerfreundlich ist. Dank dieser App kann man auf bequeme Weise Einstellungen wie Startpunkte, manuelle Schnitthöhenanpassung und Änderungen im Betriebsschema machen. Das Smartphone wird über Bluetooth mit dem Rasenroboter verbunden. Beim Premiummodell dieses Mähers, bei Automower 315X, ist übrigens auch GPS und ein Verbindungsaufbau zum Handynetz möglich. Damit kann man auf einer Karte in Echtzeit beobachten, wo der Rasenroboter sich befindet und unter der Voraussetzung eines vorhandenen Handynetzes von überall aus Einstellungen machen. Bei Automower 315 darf man mit Einstellungsmöglichkeiten aus der Nähe zum Roboter vorliebnehmen. Angesichts des Preises und der generellen Vortrefflichkeit der App ist dies aber immer noch sehr gut. Der Rasenroboter geht einfach zu programmieren, auch wenn man die Einstellungen direkt über das Display auf dem Gerät vornimmt. Das Display ist groß und leicht zu lesen, die gesamte Benutzeroberfläche ist deutlich angeordnet, sodass es auch für diejenigen mit weniger diesbezüglicher Erfahrung leicht verständlich wird. Bei Husqvarna Automover 315 handelt es sich insgesamt betrachtet um eine sehr gute Anschaffung, wenn man auf der Suche nach einem betriebssicheren Rasenroboter ist, der leicht zu handhaben ist. Er ist für sowohl einfache, angelegte Rasenflächen geeignet, als auch für unebene und komplizierte Gärten mit mehreren Mähbereichen. Am preiswertesten wird Automower 315 allerdings auf schwierigeren Rasenflächen, wo er seine Fähigkeiten richtig gut unter Beweis stellen kann.

+Clever, zeitsparend, zuverlässig, ausgezeichnete Geländekapazität, geräuscharm, einfach programmierbar, ausgezeichnete App
Gehäuse zerkratzt leicht
  • Resultat 1/5
  • Resultat 2/5
  • Resultat 3/5
  • Resultat 4/5
  • Resultat 5/5

5 von 5

Husqvarna Automower 430X

Testjahr: 2018 Preisklasse: Premium Akku: Typ: Lithium-Ion | Kapazität: 5,2 Ah/18 V Betriebszeit: ca. 135 Min/Ladevorgang Empfohlene Maximalfläche: 3200 m² Maximale Neigung: ca 24° (45 %) Schnitthöhe: 20-60 mm, 9 Stufen (elektronisch) Schnittbreite: 24 cm Gewicht: 13,2 kg Geräuschpegel: Gering | Gemessener Mittelwert: ca. 57 dB Mitgeliefertes Zubehör: Begrenzungskabel & Haken separat zu kaufen 9 St. zusätzliche Messer Länge: 72,1 cm Breite: 55,8 cm Höhe: 30,8 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: Begrenzungskabel & Haken separat zu kaufen 9 St. zusätzliche Messer Bedienungsanleitung: PDF
Beste Premiumwahl 2018.png

Husqvarna Automower 430X wird dank einer Reihe von Stärken beste Premiumwahl. Dazu gehören ausgezeichnete Geländeeigenschaften, eine phänomenale Problemlösungskapazität und viele clevere Funktionen. Dank einer deutlichen Kennzeichnung und guten Anschlussmöglichkeiten ist er sehr einfach installierbar. Das Display hat eine ideale Größe und die Benutzeroberfläche ist einfach navigierbar und übersichtlich. Für 430X ist es kein Problem, die angegebene Maximalfläche zu mähen. Er muss auch nicht sonderlich oft ausrücken, um ein ausgezeichnetes Mähresultat zu liefern. Außerdem findet er stets nach Hause, da er dazu sowohl ein Führungskabel als auch ein Begrenzungskabel zur Verfügung hat. Darüber hinaus hat er eine eingebaute Antenne, mit der er sich aus ein paar Metern Entfernung von der Basisstation nach vorne arbeiten kann. Obwohl wir den 430X über mehrere Monate hinweg auf Unmengen von herausfordernden Rasenflächen verwendeten, saß er niemals fest. Das verdankt er seinen Eigenschaften, die zu den besten in der Branche gehören. Er bewältigt Schwierigkeiten wie starkes Gefälle, Löcher im Boden, Wurzeln, losen Untergrund, hohes Gras, unregelmäßige Verlegung der Kabel und hindernisreiche Flächen. 430X kann einzig Probleme bekommen, wenn er bei starkem Gefälle rückwärts fährt, speziell bei schlechtem Untergrund. Der Mäher arbeitet so leise, dass er ohne Weiteres auch nachts betrieben werden kann. Als Tüpfchen auf dem I ist bei 430X auch noch die ausgezeichnete App AMC von Husqvarna dabei. Im Unterschied zu den Apps der Konkurrenten, erhält man mit AMC die vollständige Kontrolle über den Mäher, unabhängig vom jeweiligen Standort, weil die App über das Mobilfunknetz verbunden wird. Damit wird beispielsweise ermöglicht, den Mähstatus zu überwachen, das Arbeitsschema oder die Schnitthöhe abzuändern, wenn man verreist ist.

Automower 430X ist relativ groß, kommt aber problemlos auch durch Engstellen und findet leicht ausBereichen heraus, die etwas abgegrenzt sind. Das Gehäuse bekommt leider schnell Kratzer, auch dann schon, wenn es an Gartenmöbel oder herabhängende Äste anstoßt. Dies ist allerdings der einzige wirkliche Nachteil dieses Mähers. Verfügt man über einen einfachen, offenen und perfekt angelegten Garten, dann gibt es auch billigere Alternativen als den 430X. Für den großen, beschwerlicheren Garten bietet Husqvarna Automower 430X eine unschlagbare Kombination aus Zuverlässigkeit, Meisterung von Gelände sowie Effektivität und Benutzerfreundlichkeit.

+Fantastische Geländeeigenschaften, leise, schnell, hohe Betriebssicherheit, clever, leicht programmierbar
Gehäuse zerkratzt leicht
  • Resultat 1/5
  • Resultat 2/5
  • Resultat 3/5
  • Resultat 4/5
  • Resultat 5/5 Resultat 4.5/5

4.5 von 5

McCulloch Rob R600

einfacher Mäher der preisgünstigen Klasse mit bravouröser Leistung

Testjahr: 2018 Preisklasse: Preisgünstig Art: Lithium-Ion | Kapazität 4,5 Ah/29 V Betriebszeit: ca. 65 Min/Ladezeit Empfohlene Maximalfläche: 600 m² Maximale Neigung: ca 14° (25 %) Schnittbreite: 17 Gewicht: 7 Lärmpegel: 57 | Gemessener Mittelwert: ca. 58 dB Länge: 59 cm Breite: 44 cm Höhe: 26 cm Messertyp: Fest PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 150 m Begrenzungskabel & 200 Haken, 3 Messer
Beste Preisgünstige Wahl 2018.png

McCulloch Rob R600 verkörpert eine vorteilhafte Kombination aus guten Geländeeigenschaften mit einer einfach programmierbaren Benutzeroberfläche und wird daher unsere beste Wahl in der preisgünstigen Klasse. Es handelt sich hierbei um einen relativ cleveren Rasenroboter mit einer sehr guten Betriebssicherheit, die dank einer für die Preisklasse unschlagbaren Problemlösungskapazität, durchdachten Konstruktion und guter Materialwahl zustande kommt. R600 ist - genauso wie viele andere kleinere Rasenroboter - dreirädrig, hat die paarweisen Räder jedoch vorne. Das ergibt auch auf einem eher unebenen Gelände eine gute Stabilität. Auch Fliesen längs des Begrenzungskabels handhabt er fehlerlos. Das Mähresultat wird gut. Das Gerät ist relativ schmal, sodass es eine Weile dauert, bis die gesamte Fläche fertig gemäht ist, andererseits kommt er mit einem Ladevorgang lange aus. Durchschnittlich mäht er während der eingestellten Arbeitszeit alle zwei Stunden etwa 60 Minuten. Im Garten ist er auch relativ leise. Die Rückkehr kann bei diesem Gerät nur über das Führungskabel erfolgen, aber nicht längs des Begrenzungskabels. Bei Modellen, die auf große Gärten ausgerichtet sind, stellt das Führungskabel eine Ergänzung für ein gutes System dar, bei dem Abkürzungen wichtig sind. Doch auf einem kleinen unkomplizierten Grundstück sollte man in den meisten Fällen eigentlich ohne Führungskabel zurechtkommen. Stattdessen führt es eher zu einem erhöhten Risiko eines Kabelrisses und die Installation wird zwar geringfügig, aber dennoch zeitraubender. Andererseits ist es gut, dass die Möglichkeit eines Führungskabels vorhanden ist. Wir hätten aber gerne gesehen, dass man auf nicht nur diese Alternative beschränkt ist.

Bei Rob R600 kommt man recht schnell mit dem Programmieren in Gang. Das Display ist groß und deutlich. An der Oberseite befindet sich ein Rädchen, mit dem die Schnitthöhe eingestellt werden kann. Das Rädchen wird von einem Klappdeckel geschützt, unter dem sich auch ein kleines Display befindet, das die gewählte Einstellung anzeigt. Außerdem ist eine großzügige Menge an Installationsmaterial für den Garten mit dabei. Dieser Roboter kann die Ladestation nicht so gut wie viele der teureren Modelle ausmachen. In der Praxis bedeutet das, dass das Gerät beim Mähen dazu tendiert, mit der Station zusammenzustoßen. Daher sollte man diese gut am Boden fixieren und außerdem die Kabel sorgfältig verstecken. Ein weiterer Nachteil besteht in dieser Preisklasse darin, dass nicht allzu viele Funktionen vorhanden sind. Im Prinzip bekommt man, was man benötigt, damit der Roboter den Rasen mäht und auf der Fläche selbstständig navigieren kann, doch es fehlt an besser entwickelten Einstellungsmöglichkeiten. R600 mag simpel sein, doch verfügt er über seine großen Vorteile, indem er nicht stecken bleibt und sich aus schwierigen Situationen befreien kann. Er hat bei der Rückkehr keine Probleme mit Hindernissen, findet aus engen, sperrigen Passagen den Weg nach draußen und bewältigt beim Mähen auch Hindernisse auf der Rasenfläche. R600 ist am besten für den kleinen bis mittelgroßen Rasen geeignet - auch wenn er kompliziert ist - allerdings nicht für starkes Gefälle, sondern eher für einen relativ entgegenkommenden Untergrund.

+Benutzerfreundlich, einfach installierbar, gute Geländekapazität, betriebssicher, durchdachtes Design
Wenige Funktionen, begrenztes Maximalgefälle, Führungskabel nicht optional
  • Resultat 1/5
  • Resultat 2/5
  • Resultat 3/5
  • Resultat 4/5
  • Resultat 5/5 Resultat 4.5/5

4.5 von 5

Honda Miimo 310

betriebssicherer und starker Rasenroboter der Mittelklasse

Testjahr: 2018 Preisklasse: Mittel Akku: Art: Lithium-Ion | Kapazität 1,8 Ah/22,2 V Betriebszeit: ca. 40 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 1500 m² Maximale Neigung: 20° (37 %) Schnitthöhe: 20-60 mm Schnittbreite: 22 cm Gewicht: 11,6 kg Lärmpegel: Mittel Länge: 64,5 cm Breite: 55 cm Höhe: 28,7 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 200 m Begrenzungskabel, 200 St. Haken, 9 St. zusätzliche Messer App-Unterstützung: Nein Bedienungsanleitung:

Honda Miimo 310 ist ein benutzerfreundlicher Rasenroboter der Mittelklasse, mit einer guten Kapazität im Gelände und einer zufriedenstellenden Mähzeit. Vor allem die Geländekapazität gehört bei diesem Gerät zu einem der größten Vorteile. Es meistert auf einfache Weise verschiedene Arten von Untergrund, arbeitet ausgezeichnet bei Gruben und Böschungen und ist clever bei Hindernissen. Dass auch hohes Gras vorbildlich gemäht wird, verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Je höher das Gras, umso langsamer arbeitet er sich vorwärts. Er verbleibt an den entsprechenden Stellen, bis das Gras auf gewünschte Höhe gemäht worden ist, was kaum ein anderer Rasenroboter leistet.

Bei den wenigen Begebenheiten während des mehrere Monate andauernden Testzeitraums, in denen er dennoch festsaß, bemerkten wir, dass er sich bei den Versuchen loszukommen leicht eingrub, wodurch es zu einer Beschädigung des Rasens kommen kann. Die Mähzeit stoppten wir bei etwa 40 Minuten. Danach muss das Gerät ähnlich lange aufgeladen werden, um weiterzumähen. Der Rasenroboter leistet zufriedenstellend, aber nicht mehr. Beim Mähen ist der Lärmpegel ebenfalls in Ordnung, doch bei genauerem Hinhören etwas schrill. Die Menüführung ist deutlich und es ist einfach, Einstellungen zu unternehmen. Die Installation könnte etwas praktischer vonstattengehen. Durch die Steckverbindungsklemmen kann das Kabel leicht angeschlossen werden, doch auf der Hinterseite ist der Platz begrenzt und die Anschlüsse sind nicht benutzerfreundlich positioniert. Es ist nicht gut ersichtlich, welches Ende des Begrenzungskabels wo angeschlossen werden muss und aufgrund der engen Gegebenheiten sieht man die Anschlüsse nicht allzu gut. Trotz dieses kleineren Mangels ist die Installation für einen Anfänger gut handzuhaben. Sobald alles vorbereitet ist, geht die Programmierung an sich einfach.

Miimo 310 ist oftmals sehr clever. Er bewältigt alle schwierigen Situationen, denen wir ihn aussetzen, wie etwa enge, sperrige Stellen und Hindernisse auf dem Rückweg. Am Ende jedes Rückwegs geht er jedoch nach einem eigensinnigen Bewegungsmuster vor. Im Frühling, Herbst und in regnerischen Sommermonaten kommt es daher genau beim Eingang leicht zu Spuren im Rasen. Entlang des Begrenzungskabels entstehen dagegen keine Probleme mit Spuren. Die Ladestation wird längs des Begrenzungskabels installiert und deren Positionierung kann sich etwas heikel gestalten. Ist der Winkel um ein paar Grade schief, kann dies zu Problemen beim Andocken führen. Sobald die Ladestation korrekt eingerichtet ist, hat das Gerät niemals Probleme "zurückzufinden", sei es, dass der Mäher direkt auf die Öffnung zusteuert oder von hinten kommt und zuerst um die Station herumfahren muss. Ist alles ordentlich installiert und testgelaufen, dann ist die Betriebssicherheit äußerst hoch. Der Mäher sitzt fast nie fest, es ist einfach, die Schnitthöhe einzustellen, und er findet immer den Weg zurück. Da er außerdem auch hohes Gras mit einer derartigen Bravour bewältigt, können wir diesen Rasenroboter für einfache, mittelschwere bis schwere Rasenflächen durchschnittlicher Größe wärmstens empfehlen.

+Sehr stark, ausgezeichnete Geländeeigenschaften, hohe Betriebssicherheit, deutliche Benutzeroberfläche
Etwas schrill, tendiert dazu, sich bei Festsitzen einzugraben, eigensinniges Bewegungsmuster vor der Ladestation
  • Resultat 1/5
  • Resultat 2/5
  • Resultat 3/5
  • Resultat 4/5
  • Resultat 5/5 Resultat 4.5/5

4.5 von 5

Husqvarna Automower 450X

der Gartenmeister unter den Rasenrobotern mit einer unschlagbaren Funktionalität und Leistung

Testjahr: 2018 Preisklasse: Premium Art: Lithium-Ion | Kapazität 10,4 Ah/18 V Betriebszeit: ca. 260 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 5000 m² Maximale Neigung: ca. 24° (45%) Schnitthöhe: 20–60 mm, 9 Stufen (elektronisch) Schnittbreite: 24 cm Gewicht: 13,9 kg Lärmpegel: Gering | Gemessener Mittelwert: ca. 58 dB Maße (BxHxT): 72,1x55,8x30,8 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: Automower Connect, Ultraschallsensor, Scheinwerfer, Begrenzungskabel und Haken werden separat gekauft; 9 St. zusätzliche Messer Bedienungsanleitung: PDF Videoclip: Installationsanleitung

Husqvarna Automower 450X ist ein geräuscharmer, starker und betriebssicherer Mäher der Premiumklasse mit einer außergewöhnlich hohen Mähkapazität. Er mäht mehrere Stunden am Stück, ohne zum Laden zurückkehren zu müssen. Wenn er dann zurückkehrt, oder wieder startet, kann er mit einem Begrenzungskabel oder Führungskabel geleitet werden. Das Führungskabel fungiert als eine Art von Abkürzung, das man über das Grundstück legt, sodass der Rasenroboter schnell zu bestimmten Plätzen und wieder zurückfindet. Insgesamt gibt es Platz für drei Führungskabel, was auf großen, komplizierten Flächen deutlich Zeit spart. Dank einer integrierten Antenne kann er die Ladestation über Signale erkennen, wenn er sich ihr nähert. Mit diesen verschiedenen Alternativen wird eine schnelle und sichere Rückkehr ermöglicht. Zu einer der primären Stärken des 450X gehört allerdings dessen Geländekapazität. Er bewältigt alles von einfachen, großen und ebenen Rasenflächen mit Bäumen und Büschen bis hin zu kleineren und aufgeteilten Grasflächen mit engen Passagen. Gruben im Rasen, hier und da Unterholz sowie Mengen von Fallobst stellen überhaupt kein Problem dar. Gelangt der Mäher in die Nähe von größeren Hindernissen, kann er diese über Ultraschallsensoren erkennen und drosselt dann die Geschwindigkeit, sodass es nicht zu einem plötzlichen Zusammenstoß kommt. Dies reduziert das Risiko für Kratzer auf dem Gehäuse, das ansonsten relativ anfällig für Schrammen ist. Dadurch kann das Gerät auf offenen Flächen auch eine höhere Geschwindigkeit beibehalten, als sonst möglich wäre. Ebenso meistert 450X stärkeres Gefälle. Rückwärts ist er auf Böschungen im Verhältnis zu den technischen Daten geringfügig schwächer als angegeben, doch im Übrigen auch hier sehr stark. Erst wenn es so steil wird, dass das Gehäuse mit der Unterseite ansteht, kommt der Mäher nicht weiter, weil es physisch ganz einfach unmöglich wird.

Automower 450X arbeitet sehr geräuscharm und kann daher auch problemlos nachts betrieben werden. In diesem Fall erweisen sich die eingebauten Scheinwerfer als nützlich, damit man in der Finsternis nicht über den Rasenroboter stolpert. Diese können auch deaktiviert werden. Die mitgelieferte App ist sehr benutzerfreundlich und ermöglicht eine nahezu vollständige Kontrolle über den 450X, wo auch immer Sie sich befinden und sofern Sie über Handyempfang verfügen. Damit können Sie beispielsweise in Echtzeit beobachten, wo auf dem Rasen sich der Rasenroboter befindet, oder von der Ferne die Schnitthöhe und Betriebszeit einstellen. Außerdem sendet die App Benachrichtigungen, falls der Rasenroboter gestohlen werden oder festsitzen sollte. Der Rasenroboter ist relativ groß, kommt in Relation zur Gehäusegröße aber dennoch durch enge Passagen. 60 Zentimeter stellen beispielsweise kein Problem dar. Insgesamt handelt es sich hierbei um einen betriebssicheren, starken und funktionsreichen Rasenroboter, der sowohl direkt als auch aus der Ferne einfach zu programmieren ist. Darüber hinaus hinterlässt er ein sehr schönes Resultat. Doch ist es ein Luxusgerät, das vor allem auf die kommerzielle Verwendung ausgerichtet ist und kostet dementsprechend. Abgesehen vom Preis ist dieser Rasenroboter eindeutig der beste auf dem Markt.

+Unschlagbar hinsichtlich Zeit-Leistungsfaktor, Zuverlässigkeit und Mähkapazität, geräuscharm, einfach zu programmieren, starke App
Gehäuse zerkratzt leicht
  • Resultat 1/5
  • Resultat 2/5
  • Resultat 3/5
  • Resultat 4/5
  • Resultat 5/5 Resultat 4.5/5

4.5 von 5

Gardena R100Li Sileno

Praktisch und geräuscharm für mittelgroßen Garten

Testjahr: 2018 Preisklasse: Mittel Akku: Art: Lithium-Ion | Kapazität 4,5 Ah/29 V Betriebszeit: ca 65 Min/Ladezeit Empfohlene Maximalfläche: 1000 m² Maximale Neigung: 35 % Schnitthöhe: 20–60 mm, (manuell) Schnittbreite: 22 cm Gewicht: 8,5 kg Lärmpegel: 56 dB | Gemessener Mittelwert: ca. 54 dB Länge: 63 cm Breite: 51 cm Höhe: 25 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 200 m Begrenzungskabel & 400 Haken, 9 Messer App-Unterstützung: Nein Bedienungsanleitung: PDF Videoclip: Installationsanleitung

Gardena R100Li Sileno ist ein benutzerfreundlicher Rasenroboter, der einfach zu installieren ist. Dazu gibt es auch jede Menge an Informationsmaterial. Er ist auch geräuscharm, was in dicht besiedeltem Gebiet von Vorteil ist. Aus irgendeinem Grund kann die Rückkehr bei diesem Gerät nur über das Führungskabel (Suchkabel) erfolgen, aber nicht längs des Begrenzungskabels. Rein praktisch betrachtet spielt das keine Rolle, solange das Führungskabel so installiert wurde, dass es das ganze Mähgebiet umfasst. Ist das jedoch nicht der Fall, besteht das Risiko, dass er das Führungskabel nicht zeitgerecht findet und daher auf dem Rasen stehenbleibt. Der ansonsten recht clevere Mäher erscheint dadurch, dass er nicht auch über das Begrenzungskabel zurückkehren kann, unnötig dumm. Außerdem verfügt er nicht über einen Regensensor. Er mäht in etwa 40 Minuten auf einmal, was kürzer ist, als in den technischen Daten angegeben wird. In dieser Preisklasse kann das jedoch als Standard betrachtet werden.

R100Li Sileno ist dank seines verständlichen Displays und seiner eindeutigen Menüführung einfach programmierbar. Außerdem meistert das Gerät Neigungen und unebenes Gelände gut. Mit herabhängenden Ästen und anderen Hindernissen muss man achtgeben, da das Gehäuse leicht zerkratzt. R100Li kann als normal stark klassifiziert werden – es gibt sowohl stärkere als auch schwächere Rasenroboter in der ungefähr selben Preisklasse. Bei einem Rasen mit dickem und bereits hochgewachsenem Gras muss man dazwischen mit einem traditionellen Rasenmäher mähen. Sonst streikt R100Li. Dieser Rasenroboter arbeitet in vielerlei Hinsicht gut, doch nicht so gut, dass er sich von der Konkurrenz abheben würde. Daher wirkt er recht durchschnittlich, obwohl er eigentlich einen guten Kauf darstellt. Beispielsweise ist er kompetenter als ein durchschnittlicher Rasenroboter in dieser Preisklasse. Gleichzeitig gibt es Beispiele von anderen Modellen zum ungefähr gleichen Preis, die über mehr Funktionen verfügen, aufwendiger konzipiert sind und schwierigeres Gelände bewältigen. Gegenwärtig stellt R100Li Sileno eine gute Anschaffung dar, wenn man über einen normal großen Rasen mit einfachem bis mittelschwierigem Gelände verfügt und auf der Suche nach einem praktisch großen Rasenroboter ist.

+Betriebssicher, geräuscharm, einfach programmierbar, viel Informationsmaterial hinsichtlich Installation inbegriffen
Gehäuse zerkratzt leicht, Rückkehr ausschließlich über Führungskabel, kein Regensensor
  • Resultat 1/5
  • Resultat 2/5
  • Resultat 3/5
  • Resultat 4/5
  • Resultat 5/5

4 von 5

Honda Miimo HRM 3000

ein betriebssicheres Kraftpaket für schwierige Bedingungen

Testjahr: 2018 Preisklasse: Premium Akku: Art: Lithium-Ion | Kapazität 5,4 Ah/22,2 V Betriebszeit: ca. 90 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 4000 m² Maximale Neigung: 25° (47 %) Schnitthöhe: 20-60 mm Schnittbreite: 22 cm Gewicht: 13,8 kg Lärmpegel: 59 dB | Gemessener Mittelwert: ca. 61 dB Länge: 71 cm Breite: 55 cm Höhe: 30,1 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 9 St. zusätzliche Messer App-Unterstützung: Ja (Bluetooth) Bedienungsanleitung: PDF

Honda Miimo HRM 3000 ist ein sehr kompetenter und kraftvoller Rasenroboter. Er gelangt problemlos an steilen Stellen nach oben, navigiert um sperrige Hindernisse herum und meistert hügeliges Gelände ausgezeichnet. Eine der positivsten Eigenschaften bei diesem Gerät ist die sehr gute Kapazität, hohes Gras zu mähen. Er arbeitet sich langsam aber sicher durch dicht bewachsene Bereiche, bei denen viele andere Rasenroboter keine Chance haben würden. Ist das Gras hoch, dann verbleibt er wenn nötig an der Stelle, um zu mähen. Das Resultat wird gleichmäßig und schön. Miimo 3000 ist auch äußerst betriebssicher. Hügeliges Gelände ist wie gesagt überhaupt kein Problem. Ist er eine Fläche gewohnt geworden - auf der Sie eventuelle Hindernisse beseitigt haben - dann kann er durchaus monatelang fehlerfrei arbeiten. Sollte Miimo 3000 allerdings an einer Stelle festsitzen, tendiert er dazu, sich in den Rasen einzugraben. Hier wäre es wünschenswert, dass das Gerät seine Situation schneller erkennt und sich automatisch abschaltet, um Akku zu sparen und den Rasen zu schonen. Doch womöglich ist es gerade diese Funktion, die dafür sorgt, dass der Mäher so selten festsitzt.

Miimo 3000 hat eine App-Unterstützung über Bluetooth. Das bedeutet in der Praxis, dass man innerhalb eines 10-Meter-Radius, vom Rasenroboter aus gesehen, beispielsweise ein Arbeitsschema anpassen kann. Die Benutzeroberfläche ist einfach zu bedienen und das Angebot an Funktionen ist zufriedenstellend. Allerdings wäre bei einem Rasenroboter in dieser Preisklasse eine Ergänzung mit einer GSM-Verbindung von Vorteil gewesen. Auf solche Weise hätte man den Mäher auch aus der Ferne bedienen können, beispielsweise für die Information, dass er festsitzt. Vom Geräuschniveau her würden wir darüber hinaus ein etwas leiseres Mähen schätzen. Der Lärmpegel ist nicht hoch, doch das Geräusch an sich ist schrill. Wäre Miimo 3000 um ein paar Hunderter günstiger, hätten wir darüber hinweg gesehen, doch an ein Modell der Premiumklasse stellen wir hohe Ansprüche. Betrachtet man den Grad der Intelligenz, dann hält dieses Gerät aber ein sehr hohes Niveau. Es navigiert sich einfach über kleine Flächen mit Hindernissen und offenen Plätzen. Ein Garten befindet sich in ständiger Veränderung, Büsche wachsen, Äste fallen herunter, es gibt Fallobst usw. Für Miimo 3000 stellt nichts davon ein Problem dar. Er geht auch sehr einfach zu programmieren. Die Benutzeroberfläche ist funktionsreich, doch gleichzeitig clever angeordnet, sodass man einfach findet, wonach man sucht. Der Text und die Schaltflächen sind groß und deutlich. Außerdem kann die Schnitthöhe elektronisch gesteuert werden. Verglichen mit dem Schwesternmodell 310 kann die Ladestation relativ flexibel platziert werden. Zu Beginn ist das jedoch noch etwas sensibel, man muss die richtige Position finden, damit keine Probleme auftreten. Wenn das erreicht ist, funktioniert das Andocken aber einwandfrei. Bei Miimo 3000 handelt es sich eindeutig um einen Premium-Rasenroboter, der sich auf großen, schwierigen und komplizierten Rasenflächen unter Beweis stellen kann. Dort verrichtet er eine beeindruckende Arbeit.

+Sehr stark und betriebssicher, anwenderfreundliche Benutzeroberfläche, clever
Etwas schrill, tendiert bei Festsitzen dazu, sich einzugraben
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4 von 5

Husqvarna Automower 105

Kleines, leises und zuverlässiges Modell der preisgünstigen Klasse

Testjahr: 2015 Preisklasse: Mittel Art: Lithium-Ion | Kapazität 1,6 Ah/18 V Betriebszeit: ca. 70 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 600 m² Maximale Neigung: 14° (25 %) Schnitthöhe: 20–50 mm, stufenloser Regler Schnittbreite: 17 cm Gewicht: 6,8 kg Lärmpegel: Sehr niedrig | Gemessener Mittelwert: 55 dB Maße (BxHxT): 55x39x25 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 200 m Begrenzungskabel | 200 St. Haken, 9 St. zusätzliche Messer

Automover 105 ist einer der billigsten Rasenroboter mit einem Preis im oberen Segment der preisgünstigen Klasse. Er ist in vielerlei Hinsicht dem Gardena R50Li ähnlich, der auch von Husqvarna hergestellt wird. Automower 105 ist dank der branchenführenden künstlichen Intelligenz von Husqvarna richtig schlau. Er löst schwierige Situationen gut, was ihn für ein preisgünstiges Modell sehr zuverlässig macht. Die maximale Neigung ist höher als die technischen Daten versprechen, aber immer noch mäßig. Durch die geringe Größe und das geringe Gewicht kann der Rasenroboter einfach umplatziert werden, allerdings ergeben sich dadurch auch eine deutlich begrenzte Geländegängigkeit und weniger Schnittbreite. Daher geht das Mähen langsam vor sich und bei schwierigem Untergrund, wie große Wurzeln an der Oberfläche, bekommt der Rasenroboter schnell Probleme und kann stecken bleiben. Hingegen ist der Mäher leise und kann daher einfach auch über Nacht betrieben werden, ohne die Nachbarn zu stören. Das Mähen in der Nacht hat den Vorteil, dass der Rasen tagsüber frei ist.

Die Sicherheit ist ausgezeichnet. Es ist nahezu unmöglich, an die Pivot-Messer zu geraten, ohne dass der Hebesensor sie anhält. Sollte dies dennoch eintreffen, verfügen die Messer über so wenig Kraft, dass der Schaden/die Verletzung begrenzt ausfällt. Liegengelassene Spielsachen werden nicht in Stücke gerissen, sondern stattdessen weggeschleudert, womöglich mit einem Schnitt. Es ist relativ einfach, den Automower 105 mit der Basisstation und dem Begrenzungskabel zu installieren. Das patentierte Führungskabel von Husqvarna ist eine richtig ausgeklügelte Erfindung, die auf komplizierteren Rasenflächen viel Zeit sparen kann. Auf den einfachsten Rasenflächen ist die Funktion allerdings überflüssig. Dennoch ist man gezwungen, das Führungskabel zu installieren, was unnötig scheint. Die Programmierung verläuft aufgrund der einfachen Menüführung und einer deutlichen Gebrauchsanleitung reibungslos ab. Der Preis des Automower 105 ist in Relation zu seinem Leistungsvermögen akzeptabel und stellt für kleine und mittelgroße Rasenflächen ohne starkem Gefälle und mit ebenem Untergrund eine zuverlässige Investition dar.

*Wir testeten den Vorgänger 308 von Husqvarna Automower 105. Die Modelle sind jedoch identisch, bis auf die empfohlene Mähfläche von 800 mfür Modell 308, im Vergleich zu 600 m2 für Modell 105.

+Ausgeklügelt, zuverlässig, leise, hohe Sicherheit, einfache Programmierung, deutliche Gebrauchsanleitung
Begrenzte maximale Neigung, Führungskabel nicht optional, erfordert gleichmäßigen Untergrund
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3.5 von 5

Viking iMow MI 422

Testjahr: 2018 Preisklasse: Mittel Akku: Art: Lithium-Ion | Kapazität 2,25 Ah/18 V Betriebszeit: ca. 30 Min/Ladezeit Maximalfläche: 500 m² Maximale Neigung: ca 19° (35 %) Schnitthöhe: 20–60 mm, 15 Stufen Schnittbreite: 20 cm Gewicht: 9 kg Lärmpegel: 60 Länge: 60 cm Breite: 43 cm Höhe: 27 cm Messertyp: Fest PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: Nein App-Unterstützung: Nein Videoclip: Installationsanleitung

Viking iMow MI 422 ist ein kleiner und annehmbarer Rasenroboter, der ein schönes Mähresultat hinterlässt. Der Anschluss ist einfach, doch leider ergibt sich durch eine undurchdachte Ausformung der Ladestation eine tote Fläche darum herum, die man mit dem Trimmer bearbeiten muss. Beim erstmaligen Start des MI 422 fährt er selbst um das Grundstück, um auszumachen, wie groß es ist. Hierbei handelt es sich für diejenigen, die nicht so gut über den eigenen Garten Bescheid wissen, um eine gute Funktion. Das ergibt gleichzeitig einen guten Überblick darüber, wie gut das Begrenzungskabel hinsichtlich Rückkehr platziert ist – man merkt direkt, ob etwas angepasst werden muss. Je nach Resultat dieser Rundfahrt wird ein Arbeitsschema vorgeschlagen, das natürlich individuell angepasst werden kann. Das feste Messer ist ausgezeichnet und meistert das Mähen in relativ schwierigem Gelände. Wenn es eine Situation nicht bewältigt, wird das Messer abgeschaltet und das Gerät versucht es weiter vorne noch einmal. Das führt mit sich, dass der Roboter dazu tendiert, hohes Gras niederzufahren, anstatt es abzumähen. Das Mähresultat wird allerdings sehr gleichmäßig und schön. MI 422 sitzt aber sehr leicht fest, nicht zuletzt dadurch, dass er eine sehr gleichmäßige Mähfläche erfordert. Eine leichte Vertiefung im Rasen reicht bereits aus, dass das Gerät stecken bleibt. Einige Male ist es nicht einmal möglich zu sehen, warum er nicht weiter kommt. Eben solche Probleme bekommt MI 422 bei Feuchtigkeit, wo er leicht ins Rutschen gerät und sich in den Rasen eingrabt. Glücklicherweise erkennt er das in diesem Fall und schaltet sich ab, anstatt weiterzuarbeiten, bis der Akku leer ist. 

MI 422 verfügt über ein benutzerfreundliches und einfach navigierbares Menü, über das man das Arbeitsschema einfach einstellen kann. Es gibt auch eine „Mähen starten“-Schnellschaltfläche, die vor allem dann praktisch ist, wenn der Rasen schon eine Zeit lang nicht gemäht worden ist. Im Normalfall beträgt die Mähzeit des MI 422 akzeptable 40 Minuten, was sogar etwas mehr ist, als Viking verspricht. Hat er dagegen schon eine Weile gestanden und ist das Gras bereits hoch gewachsen, dann sinkt die Mähzeit auf die versprochenen 30 Minuten. Das ist unserer Ansicht nach etwas zu wenig. Die Räder sind sehr glatt und hart, wodurch der Rasenroboter Schwierigkeiten bekommt, andere Flächen als reines Gras zu bearbeiten. Verfügt man beispielsweise über Fliesenlegungen, sollte man sicherstellen, dass das Gerät während des Mähens nicht drauffährt, weil es sich dann leicht in den Rasen eingräbt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass er bei der Positionierung der Ladestation sehr empfindlich ist und nicht immer nach Hause findet, wenn diese nicht perfekt steht. Wir würden auch schätzen, wenn er etwas leiser arbeiten würde. Gemessen an der Preisklasse ist er aber stark wie ein Ochse. Viking iMow MI 422 arbeitet am besten auf kleineren, angelegten und sehr ebenen Grasflächen.

* Viking iMow 422C, das Schwestermodell von Viking iMow 422, verfügt über eine App.

+Bewältigt hohes Gras, benutzerfreundliche Programmierung, relativ clever
Schlechte Geländeeigenschaften, empfindlich bei Positionierung der Dockingstation
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3.5 von 5

Viking iMow MI 632

Benutzerfreundlicher Rasenroboter für den flachen Rasen

Testjahr: 2018 Preisklasse: Premium Akku: Art: Lithium-Ion | Kapazität 4,5 Ah/29 V Betriebszeit: ca. 90 Min/Ladezeit Empfohlene Maximalfläche: 3000 m² Maximale Neigung: ca 24° (45 %) Schnitthöhe: 20–60 mm, 15 Stufen (manuell) Schnittbreite: 28 cm Gewicht: 13 kg Länge: 73 cm Breite: 54 cm Höhe: 27 cm Messertyp: Fest PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: Nein App-Unterstützung: Nein Videoclip: Installationsanleitung

Viking iMow MI 632 ist ein großer und benutzerfreundlicher Rasenroboter für den flachen Rasen. Er verfügt über feste Messer und einen starken Motor, mit dem er auch problemlos hohes und dickes Gras mäht. Würde dieser Rasenroboter über bessere Geländeeigenschaften verfügen, dann wären wir imponiert gewesen. Leider reichen leichte Unebenheiten des Rasens bereits aus, damit MI 632 festsitzt und stehen bleibt. Es ist für ihn auch schwierig, andere Unterlagen als Gras zu bewältigen – vermutlich aufgrund der glatten Reifenprofile. Verfügt man beispielsweise über Fliesenlegungen im Garten, können Probleme auftreten, wenn der Rasenroboter teilweise darauf fahren muss, um den Rand zu mähen. Verfügt man aber über einen einfachen, gänzlich flachen und ebenen Rasen, dann hat MI 632 keine Probleme damit, sich vorwärtszubewegen. Sollte es zu einem Stopp kommen und das Gras hoch gewachsen sein, dann mäht er es problemlos ab.

Garden iMow MI 632 ist sehr einfach installierbar. Er verfügt über ein Programm, mit dessen Hilfe er selbst um das Begrenzungskabel herum fährt und die Größe des Gartens ausrechnet. Danach wird ein Mähprogramm vorgeschlagen, das man individuell anpassen kann. Die Programmierung wird über ein großes Display mit einem leicht lesbaren Text und einem durchdachten Menü sowie über große, deutliche Schaltflächen vorgenommen. Er verfügt über viele Funktionen, aber es gibt keine App-Unterstützung. Eine App sollte in dieser Preisklasse eine Selbstverständlichkeit darstellen. Er hat keine Schwierigkeiten, damit im Garten zu navigieren oder zu verschiedenen Arbeitsbereichen zu finden. Außerdem gelangt er einfach aus Engstellen oder manövriert sich aus Situationen wie etwa einem heruntergefallenen Ast auf dem Rückweg. MI 632 scheint generell gut programmiert zu sein. Angesichts des hohen Preises hätten wir uns allerdings einen noch herausragenderen Rasenroboter erwartet. Viking iMow MI 632 eignet sich vor allem für etwas größere, aber einfache Rasenflächen ohne Neigungen oder Vertiefungen. Handelt es sich um einen angelegten und ebenen Garten, wird er eine ausgezeichnete Mähleistung abgeben, während er darüber hinaus einfach programmierbar ist und clever arbeitet.

* Viking iMow 632C, das Schwestermodell von Viking iMow 632, verfügt über eine App.

+Einfach programmierbar, schönes Mähresultat, meistert hohes Gras
Begrenzte Geländeeigenschaften, keine App-Unterstützung
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3 von 5

Bosch Indego

Zuverlässiges Modell der Mittelklasse mit einer unkonventionellen Mähtechnik

Preisklasse: Mittel Art: Li | Kapazität 3,0 Ah/32,4 V Motorstärke: 97,2 W Geschwindigkeit: 0,45 m/s Betriebszeit: ca. 50 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 1000 m² Maximale Neigung: ca 19° (35 %) Schnitthöhe: 20–60 mm, 10 Stufen Schnittbreite: 26 cm Gewicht: 11,1 kg Multiclip: Ja Lärmpegel: Über dem Mittelwert (ca. 63 dB) Maße (BxHxT): 70x52x30 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 150 m Begrenzungskabel | 300 St. Haken

Bei Indego handelt es sich um ein konkurrenzfähiges Modell der Mittelklasse. Bosch hat in seinen einzigen Rasenroboter alles investiert. Die Installation verläuft zumeist reibungslos und wird durch die deutlichen Anleitungsfilme (online) erleichtert. Das Design ist ansprechend und strahlt auch die Formensprache von Bosch aus. Die Pivotmesser sind schonend gegenüber liegengelassenen Spielsachen und sorgen gemeinsam mit einem deutlich sichtbaren und leicht zugänglichen STOP-Schalter für hohe Sicherheit. Die Programmierung ist relativ einfach, doch zeitraubend. Leider stört das Signal des Begrenzungskabels andere Rasenroboter. Die Basisstation bewältigt nicht viel mehr als 200 m Begrenzungskabel, wodurch die empfohlene maximale Mähfläche nur schwierig erreicht werden kann. Indego ist nicht für separate Nebenflächen konzipiert und benötigt an der Basisstation eine gerade Strecke von ganzen 4 m, was die Platzierung erschwert. Der Motor ist zwar leise, doch die Räder sind unnötig laut.

Das Mähmuster von Indego erinnert an einen herkömmlichen Rasenmäher mit geraden, parallelen Linien. Der Sinn ist eine Zeitersparnis, indem die gleiche Fläche nicht mehrmals gemäht wird. In der Praxis spielt diese Mähtechnik weniger Rolle; die Mähgeschwindigkeit wird aber umso mehr von der großzügigen Schnittbreite begünstigt. Nicht zuletzt aufgrund von Hindernissen wie Bäumen, Trampolins und engen Passagen. Indego bewältigt relativ steile Neigungen, kann allerdings entlang des Begrenzungskabels Spuren hinterlassen und rutscht häufig auf losem Untergrund. Beim Wenden kommt das Gerät ein wenig vom Begrenzungskabel ab; daher sollte in der Nähe von Wasser, Hängen oder Absätzen ein zusätzlicher Abstand freigelassen werden. Insgesamt gesehen ist Indego relativ betriebssicher, mit einer passablen Kapazität für Gelände. Gemessen am Preis ist die Leistungsfähigkeit hoch.

+Ansprechendes Design, großzügige Schnittbreite, hohe maximale Neigung, sicher, einfache Installation, gute Geländegängigkeit
Störendes Signal, kurze maximale Kabellänge, lautes Geräusch von den Rädern, keine Nebenflächen, lange „Landebahn“
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3.5 von 5

Robomow MS1500

Riesiger Rasenroboter, der über Smartphone-App steuerbar ist

Testjahr: Mittel Art: Li | Kapazität 4,0 Ah/26 V Betriebszeit: ca. 55 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 1000 m² Maximale Neigung: ca. 19° (36 %) Schnitthöhe: 20-80 mm, stufenloser Regler Schnittbreite: 56 cm Gewicht: 20 kg Multiclip: Ja Lärmpegel: 70 dB Maße (BxHxT): 73,5x66x31 cm Messertyp: Fest PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 225 m Begrenzungskabel | 300 St. Haken,

Der israelische Hersteller Robomow ist bekannt für seinen großen, schweren und kraftvollen Rasenroboter. MS1500 stellt hier keine Ausnahme dar, sondern es handelt sich um ein kräftiges Gerät. Sowohl Motor als auch Akku sind stattlich und betreiben zwei feste Messer, die gewölbt wurden, um das Risiko einer Deformation bei einer Kollision zu minimieren. Das funktioniert zwar, aber dadurch ist auch der Lärmpegel relativ hoch. MS1500 kann in kurzer Zeit eine Menge an Gras und große Flächen mähen, wenn die richtigen Voraussetzungen gegeben sind. Gewisse Einschränkungen des Geräts können nämlich zu Problemen führen. MS1500 hat Schwierigkeiten mit Engstellen und auch wenn eine schmale Passage bewältigt wird, braucht dies oft Zeit und nimmt den Akku in Anspruch. Dadurch wird die Betriebszeit für die Sekundärflächen begrenzt. Außerdem wird der Rasenroboter bei komplizierten Ecken verwirrt. Teilweise beruht das auf der Größe des Rasenroboters, aber auch auf einer nur begrenzen KI (künstlichen Intelligenz). Das Gerät muss dem Begrenzungskabel zurück zur Basisstation folgen, was längs des Kabels zu Reifenspuren führt. Das Randmähen dieses Roboters wird allgemein geschätzt.

Engstellen und hohes Gras führen manchmal dazu, dass der Rasenroboter überhitzt wird und sich dann für einige Zeit ausschaltet, um abzukühlen. Ist das Gras über 10 cm lang, werden die Messermotoren schnell überlastet und hören auf zu mähen, da der MS1500 sich nicht an deren Tempo anpasst. Stattdessen setzt der Roboter fort ohne zu mähen, und zerdrückt das Gras somit. Die Programmierung ist unnötig primitiv, da man keine Zeiten eingeben kann, zu denen gemäht werden soll; ausschließlich „niedrig“, „mittel“ und „hoch“, was dazu führt, dass der Roboter zu irgendwelchen Zeiten zu mähen beginnt. Das Display ist sehr klein und das Steuerungselement minimal, aber dafür ist die App des Robomow in vielerlei Hinsicht innovativ und vorbildlich. Die Bedienungsanleitung ist zumeist detailliert und deutlich. Alles in allem ist der Robomow MS1500 am besten für größere, unkompliziertere Rasenflächen ohne Engstellen geeignet.

+Innovative Smartphone-App, massive Schnittbreite
Schwer, gibt Reifenspuren, relativ hoher Lärmpegel, ungeschickt bei Engstellen
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3.5 von 5

Worx Landroid M

Preisklasse: Preisgünstig Art: Li | Kapazität 2,0 Ah/28 Betriebszeit: ca. 60–120 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 1000 m² Maximale Neigung: ca. 20° (35 %) Schnitthöhe: 20–60 mm, stufenloser Regler Schnittbreite: 18 cm Gewicht: 8,3 kg Lärmpegel: Mittel (ca. 65 dB) Maße (BxHxT): 38x26,8x55 cm PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 180 m Begrenzungskabel | 200 St. Haken, 12 St. zusätzliche Messer

Worx Landroid M gehört zu den billigsten Rasenrobotern und ist aber auch der populärste Rasenroboter auf dem Markt. Dieses Gerät ist leise und hat für seine preisgünstige Klasse einen kraftvollen Motor und bewältigt ziemliche steiles Gelände. Die Menüführung des Rasenroboters ist generell einfach und zeiteffektiv. Für diejenigen, die schnell mit dem Mähen in Gang kommen wollen, kann Landroid M auch ohne vorheriges Programmieren gestartet werden. Die Kapazität zur Problemlösung entspricht dem Preis, was sie relativ begrenzt macht. Daher ist es wichtig, den Installationsanleitungen genau zu folgen. Auch wenn dann immer noch Situationen gegeben sind, in denen Landroid M ausgeklügelter sein könnte. Beispielsweise muss der Rasenroboter genauestens dem Begrenzungskabel folgen, wenn er zur Ladestation zurückkehrt. Das wiederum erhöht das Risiko, dass der Rasenroboter stecken bleibt oder dass er nicht an Beeten, Kieswegen, Büschen etc. vorbeikommt. Vor allem, wenn das Kabel schon einige Saisons liegt und Büsche beispielsweise größer geworden sind. Diese mangelnde Flexibilität kann auch dazu führen, dass sich längs des Begrenzungskabels Reifenspuren bilden. Außerdem sollte das Kabel nicht parallel zu einem Hang gelegt werden, da der Rasenroboter in diesem Fall manchmal davonfährt. Wenn das eintrifft, „bemerkt“ Landroid M nicht immer, dass er den Bereich verlassen hat, und fährt mitunter recht weit davon. Dies betrachten wir aus einem Sicherheitsaspekt als sehr problematisch an, auch wenn es nicht für alle Benutzer Schwierigkeiten auslöst. Die Hersteller verbessern die Software ihrer Rasenroboter ständig, um sie noch schlauer zu machen. Landroid M kann über einen USB-Anschluss auf dem Roboter upgedated werden. Die Geländegängigkeit ist eingeschränkt und Landroid M benötigt einen relativ ebenen und festen Untergrund, um nicht stecken zu bleiben oder zu rutschen. Für die preisgünstige Klasse ist das normal, bedeutet aber, dass Landroid M sich für kleinere und einfachere Rasenflächen eignet.

+Geringer Preis, einfache Menüführung, kann ohne Vorprogrammierung betrieben werden, leise
Eingeschränkte Kapazität zur Problemlösung, flieht manchmal aus der Abgrenzung, benötigt relativ ebenen Untergrund
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3 von 5

Worx Landroid M WG791E.1

Robuster Rasenroboter ohne Raffinessen

Testjahr: 2018 Preisklasse: Preisgünstig Akku: Art: Lithium-Ion | Kapazität 2 Ah/28 V Betriebszeit: ca. 60 Min/Ladezeit Maximalfläche: 1.000 Maximale Neigung: ca 20° (35 %) Schnitthöhe: 20-60 mm Schnittbreite: 18 cm Gewicht: 10,5 kg Lärmpegel: Eigenmittel | Gemessener Mittelwert: ca. 60 dB Länge: 55 cm Breite: 38,5 cm Höhe: 26 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 180 m Begrenzungskabel & 200 Haken, 12 Messer App-Unterstützung: Ja (Wi-Fi) Bedienungsanleitung: PDF Videoclip: Installationsanleitung

Worx Landroid M WG791E.1, ein Rasenroboter der preisgünstigen Klasse, ist in der Anwendung sowohl stabil als auch robust. Seine kompakte Formgebung macht ihn im Garten zu einem Schmuckstück. Auch die Dockingstation ist kompakt und solide. Dank ihrer Bauart hat der Rasenroboter nie ein Problem damit, korrekt anzudocken - er wird geradewegs in die richtige Position geführt, anstatt wie bei vielen Konkurrenten die richtige Stellung zuerst finden zu müssen. Das ist allerdings notwendig, damit dieser Roboter funktioniert. Intelligenzmäßig lässt Landroid M nämlich eine ganze Menge zu wünschen übrig. Beispielsweise bewältigt er keine Hindernisse auf dem Rückweg oder beim Mähen der Ränder. Sind die Rosenstöcke zu groß oder befinden sich andere Hindernisse in der Nähe der Begrenzungslinie, dann wird er an diese Hindernisse anstoßen, bis der Akku leer ist. Das ist auch dann der Fall, wenn der Rasenroboter festsitzt - er wird dann solange laufen, bis der Akku aus ist. Das führt einerseits mit sich, dass er danach relativ lange aufgeladen werden muss, andererseits aber auch, dass der Wiederherstellungsvorgang der Software problematisch ist. Einmal ging beispielsweise die Spracheinstellung verloren. Landroid M folgt auf beharrliche Weise der Begrenzungslinie, wodurch im Rasen Spuren entstehen. Von der Mentalität her erinnert er überhaupt ein wenig an eine Dampfwalze, wenn er so ganz ohne Raffinessen dahintuckert.

Landroid M ist einfach installierbar. Dazu benötigt man ausschließlich, was im Paket mitgeliefert wird, und sämtliche Anschlüsse sind deutlich gekennzeichnet. Dies gemeinsam mit einer guten Bedienungsanleitung sowie einer einwandfreien Benutzeroberfläche verhilft dazu, schnell mit dem Gerät in Gang zu kommen. Der Rasenroboter erbringt eine akzeptable Mähleistung, solange es sich um einen einfachen Rasen handelt. Es darf nicht zu viel Unkraut dabei sein, weil es für ihn schwierig ist, es abzuschneiden - das Unkraut tendiert bei ihm eher dazu, sich nach unten wegzubiegen. Die Schnittbreite ist außerdem gering, wodurch er relativ langsam arbeitet. Vor allem, weil er bestimmte Passagen mehrmals bearbeiten muss, bis wir ein perfektes Resultat sehen. Andererseits kann er recht lange unterwegs sein. Landroid M meistert auch leicht hügeliges Gelände, soweit man das von einem Gerät in dieser Preisklasse erwarten kann. Ein feuchter Rasen scheint dagegen seine Achillesferse zu sein. Bei diesen Bedingungen beginnt er zu schlittern und bleibt auch leicht stecken. Außerdem fährt der Rasenroboter nach Schlechtwetter manchmal über die Begrenzungslinie, was dann zu einem Stopp führt. Ein weiteres Problem, das bei feuchtem Wetter auftritt, ist eine Art von Spannungseinbrüchen oder Netzwischern, durch die der Roboter denkt, er müsse aufgeladen werden. Ist er dann bei der Station angekommen, macht er sofort wieder kehrt. Anders ausgedrückt sind Schönwetter und ein relativ flacher und gleichmäßiger Rasen ohne Büsche oder andere Risikofaktoren für die Betriebssicherheit erforderlich, damit der Rasenroboter seine Leistung erbringen kann. Verfügt man allerdings über einen einfachen Rasen, der gleichzeitig auch Bereiche mit relativ kräftigem Gefälle hat, dann kann dieses Gerät der preisgünstigen Klasse diese Begebenheiten bewältigen.

+Leicht installierbar, gute Dockingstation, kompaktes Design, Komplettset bei Anschaffung
Nicht clever, ineffektives Mähen, schlechte Leistung bei feuchtem Wetter, läuft bei Unterbrechung bis Akku leer ist, Programmierfehler in der Software
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3 von 5

Stiga Autoclip 225 S

Starker Motor und lange Betriebszeit, aber schwache Geländekapazität

Testjahr: 2018 Preisklasse: Mittel Akku: Art: Lithium-Ion | Kapazität 2,5 Ah/29,6 V Betriebszeit: ca. 150 Min/Ladezeit Empfohlene Maximalfläche: ca. 1100 m² Maximale Neigung: ca 11–24° (20–45 %) Schnitthöhe: 25–60 mm Schnittbreite: 25 cm Gewicht: 9,8 kg Lärmpegel: Gering Breite: 43 cm Höhe: 25 cm Messertyp: Fest PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: Nein Bedienungsanleitung: PDF

Stiga Autoclip 225 S ist ein kleiner und praktischer – allerdings recht schwerer – Rasenroboter, der mit einem Ladevorgang sehr lange auskommt. Das ist auch seine stärkste Eigenschaft. Auf flachen, völlig ebenen Rasenflächen kann er sich unter Beweis stellen. Hier ist er stark und hat mit hohem Gras kein Problem. Bergab kann es jedoch dazu kommen, dass er drauflosfährt, anstatt einzubremsenlosfährt, wodurch das Resultat dann auch nicht so gut wird. Die Ladestation muss längs des Kabels platziert werden und benötigt rechts und vor sich ein paar Meter offener Fläche. Dadurch fällt die Positionierung nicht so flexibel aus. Hat man das erfolgreich abgeschlossen, stellt es für 225 S kein Problem dar, nach Hause zu finden und anzudocken. Das Anschließen an die Ladestation ist erstaunlich behelfsmäßig und könnte definitiv benutzerfreundlicher sein. Dasselbe gilt auch für die Verlegung des Begrenzungskabels, was sich im Vergleich zum Durchschnitt mühsam gestaltet. Behelfsmäßig verläuft auch die Einstellung der Schnitthöhe, wozu man den Mäher zuerst abschalten, umdrehen und dann mit einem Werkzeug bearbeiten muss.

225 S verfügt leider über eine recht unmoderne und schwierig gestaltete Benutzeroberfläche. Das kleine zweizeilige Display hat nur für ein paar Worte und wenige Tasten Platz. Das Programmieren wird dadurch zeitraubend. Außerdem sind die Auswahlmöglichkeiten begrenzt. Beispielsweise kann man nicht einen oder mehrere Arbeitszeiten pro Wochentag einstellen, sondern muss sich mit zwei Arbeitsschemata mit je einem einzigen Zeitintervall zufriedengeben. Die dazugehörige App ermöglicht die Fernsteuerung des Rasenroboters wie bei einem ferngesteuerten Auto. Das ist zwar toll, aber der praktische Nutzen ist minimal. Beispielsweise kann man keine Mähzeiten anpassen oder dem Gerät ein Startsignal geben. Die Konstruktion des Rasenroboters besteht aus einem Vorderrad und zwei Hinterrädern. Die Geländeeigenschaften des 225 S sind gleichzeitig seine größte Schwäche, er bleibt im Prinzip täglich stecken. Fährt er etwa mit der Schnauze in eine Einbuchtung im Rasen, kann er sich meistens nicht daraus befreien. Man kann aber Räder mit Spikes als Zubehör anschaffen, die neben den anderen angebracht werden und die Arbeit enorm verbessern. Der Unterschied ist so groß, dass 225 S mit Spikes ein gänzlich anderer Rasenmäher zu sein scheint. Wir hätten die Spikes gerne im Standardpaket enthalten gesehen. Stiga 225 S kommt am besten auf mittelgroßen Rasenflächen zur Geltung, die flach sind und über eine einfache Form verfügen.

+Lange Betriebszeit, praktische Größe, starker Motor
Schwache Geländekapazität, komplizierte Installation und Einstellung der Schnitthöhe
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  • Resultat 3/5 Resultat 2.5/5
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2.5 von 5

AL-KO Robolinho 100

Preisgünstiges Modell mit erweiterter Schnittbreite und kraftvollen Messern

Preisklasse: Preisgünstig Art: Li | Kapazität 1,5 Ah/18 Betriebszeit: ca. - Std. pro Ladung Empfohlene Maximalfläche: 700 m² Schnitthöhe: 30–60 mm, 7-stufig Schnittbreite: 28 cm Gewicht: 8 kg Multiclip: Ja Lärmpegel: Mittel (ca. 60 dB) Maße (BxHxT): 60x49x24,5 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 100 m Begrenzungskabel, 100 St. Haken Videoclip: Produktdemo

Das deutsche Unternehmen AL-KO wird mit seiner roten Farbe mit deutscher Qualität zu angemessenen Preisen in Verbindung gebracht. Robolinho 100 ist AL-KOs erster Rasenroboter in der preisgünstigen Klasse. Dass man in dieser Kategorie relativ neu ist, merkt man an der künstlichen Intelligenz (KI) des Robolinho. Diese ist noch nicht so ausgeklügelt wie bei den mehr erfahrenen Konkurrenten, was eine eher begrenzte Kapazität zur Problemlösung mit sich bringt. Das führt dazu, dass der Rasenroboter mit beschwerlichem Gelände schneller Probleme bekommt – z. B. Wurzeln an der Oberfläche – und loser Untergrund – z. B. dickere Schichten von Nadeln.

Der Robolinho bemerkt manchmal nicht, dass er feststeckt und die Reifen drehen sich daher weiter, was wiederum den Rasen beschädigen kann. Trotz seines Gewichtes von nur 8 kg ist der Robolinho relativ stark und bewältigt Neigungen für seine Preisklasse gut. Außerdem ist die Schnittbreite sehr großzügig und gehört sogar zu der weitesten in diesem Test. In Zusammenhang mit der geringen Größe ist der Sicherheitsabstand zwischen Messerklinge und Umgebung daher kleiner. Dieser Umstand wird durch die Pivot-Messer des Robolinho ausgeglichen, die wesentlich weniger gefährlich sind als festsitzende Messer. Ein potenzieller Irritationsfaktor ergibt sich dadurch, dass man an der Basisstation einen Deckel abmontieren muss, um zu sehen, ob das Begrenzungskabel funktioniert. Die empfohlene Maximalfläche von 700 m² wird außerdem nur schwierig erreicht, da die Basisstation für ein längeres Begrenzungskabel nicht ideal ist. Ist der Rasen allerdings einfach genug zu bewältigen, kann man sich auf den Robolinho verlassen.

+Klein, leicht, leise, sehr großzügige Schnittbreite
Wenig Kapazität zur Problemlösung, begrenzte Verlässlichkeit, kurze maximale Länge des Kabels
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Wiper C XH

Rasenroboter mit langer Betriebszeit, aber schwachen Geländeeigenschaften

Testjahr: 2018 Preisklasse: Mittel Akku: Art: Lithium-Ion | Kapazität 5 Ah/25,9 V Betriebszeit: ca. 120 Min/Ladezeit Maximalfläche: ca. 1100 m² Maximale Neigung: ca. 24° (45 %) Schnitthöhe: 25-60 mm Schnittbreite: 25 cm Gewicht: 9,8 kg Lärmpegel: Gering Länge: 43 cm Breite: 25 cm Messertyp: Fest PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: Nein App-Unterstützung: Ja (Bluetooth)

Wiper C XH ist, gemessen an der Preisklasse, ein Rasenroboter mit einer richtig langen Betriebszeit und einem starken Motor. Solange er im Gelände nicht auf Hindernisse stößt, mäht er gut und hinterlässt ein ordentliches Resultat. Bergab bekommt er allerdings Probleme mit der Geschwindigkeitseinteilung und mäht dann auch nicht allzu zufriedenstellend. Das Gehäuse ist relativ niedrig. Der untere Teil besteht aus Gummi, der dafür sorgen soll, dass das Gerät auf unebenem Rasen nicht stecken bleibt, indem der Gummi nachgibt. Vom Design her ist der Rasenroboter ansprechend, doch praktisch gesehen funktioniert er weniger gut. Das Gerät sitzt bereits fest, wenn das vordere Rad des C XH in eine Grube gelangt. Leider kann er sich nur selten wieder daraus befreien, sondern bleibt schlitternd stehen. Viele andere Rasenroboter bewältigen diese Art von Vertiefungen, als ob sich nicht existierten. Gerade die Geländekapazität stellt bei C XH die größte Schwäche dar, weil die lange Betriebszeit dadurch kaum zur Geltung kommt. Stattdessen sitzt das Gerät fest und bleibt solange stehen, bis man das Problem entdeckt. Hier wäre eine App hilfreich, die darüber informiert, doch diese Funktion ist derzeit nicht vorhanden. Montiert man aber Räder mit Spikes, läuft das Gerät wie ein nagelneuer Rasenmäher. Die Geländekapazität erhöht sich dann derart, dass wir der Meinung sind, dass sie standardmäßig angebracht sein sollten. Ein Vorteil von C XH ist, dass er sich, wenn er festsitzt, automatisch ausschaltet, anstatt den Akku zu verschwenden. Man muss ihn daher nicht unmittelbar zur Ladestation bringen, wenn man ihn aus so einer Situation befreit hat, was bei vielen anderen Rasenmähern der Fall ist.

Wiper C XH kann leider nicht als sonderlich benutzerfreundlich angesehen werden, vor allem nicht in Relation zur Konkurrenz. Sowohl der Anschluss an die Ladestation, die Programmierung des Rasenroboters als auch die Einstellung der Schnitthöhe sind unmodern. Das Anschließen erfolgt, indem man die Drähte des Begrenzungskabels abisoliert und direkt in den Anschluss steckt. Es ist auch nicht deutlich gekennzeichnet, welches Ende zu welchem Anschluss gehört. Die Programmierung selbst geht über ein zweizeiliges Display vor sich, auf dem Wörter aus Platzgründen manchmal abgekürzt werden. Ein Durchschnittsbürger benötigt für Einstellungen jedes Mal die Bedienungsanleitung, da die Tasten nicht selbsterklärend sind und außerdem verschiedene Funktionen haben. Die Schnitthöhe muss mithilfe eines Werkzeugs eingestellt werden, anstatt manuell über ein Rädchen oder eine elektronische Option. Das ist für den ansonsten so kraftvollen und praktischen kleinen Rasenroboter schade. Wenn er in Gang ist, leistet er aber gute Arbeit und hält den Rasen in Schuss. Er bewältigt auch verschiedene Situationen, wie beispielsweise heruntergefallene Äste längs des Begrenzungskabels, aufgrund derer er einen U-Turn unternehmen muss, um nach Hause zu kommen. Wiper C XH kommt auf unkomplizierten, richtig ebenen Grasflächen mittlerer Größe zur Geltung.

+Lange Betriebszeit, praktische Größe, starker Motor
Schwache Geländekapazität, komplizierte Installation und Einstellung der Schnitthöhe
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Bosch Indego 400 Connect

Annehmbares Modell für kleine Flächen

Testjahr: 2018 Preisklasse: Preisgünstig Art: Lithium-Ion Betriebszeit: ca. 30 Min/Ladezeit Empfohlene Maximalfläche: 400 m² Maximale Neigung: 27 % Schnitthöhe: 30–50 mm, 3 Stufen (manuell) Schnittbreite: 19 cm Gewicht: 7,5 kg Messertyp: Fest PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 125 m Begrenzungskabel & 180 Haken App-Unterstützung: Nein

Bosch Indego 400 Connect ist ein kleiner und praktischer Rasenroboter mit einer kompakten Dockingstation, sodass er auch an sperrigen Stellen gut aufbewahrt werden kann. Die Installation ist jedoch recht mühsam, weil die Bedienungsanleitung viel zu wünschen übrig lässt. Sie wirkt schlampig übersetzt und die Installationsanweisungen sind auch für einen erfahrenen Anwender schwammig. Außerdem ist der Rasenroboter selbst sehr anfällig. Alles muss im Prinzip perfekt angeordnet sein, damit beim Andocken oder Mähen keine Fehler auftreten. Es kann sich mitunter um so kleine Veränderungen handeln, dass sie mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind und der Rasenroboter zu streiken beginnt. Dadurch dauert es sehr lange, bis Indego 400 Connect wirklich in Gang ist, um zu mähen. Auch die Software des Rasenroboters ist schlecht übersetzt und fehlerhaft. Durch das kleine Display müssen die Menübezeichnungen oftmals abgekürzt werden. Für den Anwender ist dann oftmals nicht eindeutig, was er macht. Das wird besonders deutlich, als wir einen Durchschnittsverbraucher zum Test ein paar Änderungen machen lassen.

Die Schnittbreite des Indego 400 Connect ist mager, doch wird das Gerät nur auf kleinen Rasenflächen verwendet, dann ist die Mähzeit normal. Solange das Grundstück nicht über Neigungen verfügt, wird das Mähresultat auf einem gleichmäßigen und schönen Rasen gut. Bei Gefälle tendiert er zum Schlittern, vor allem in feuchtem Gras. Oftmals lässt er die entsprechenden Flächen dann aus, sodass der Rasen dann zottelig aussieht. Grenzt die Mähfläche an einen Anstieg, dann sollte das Kabel ein Stück entfernt davon verlegt werden, da der Rasenroboter ansonsten außerhalb davon ins Rutschen gerät und stehen bleibt. Außerdem scheint die Software etwas eigenartig geplant zu sein. Der Rasenroboter bleibt während des Mähens oft stehen, um die „Karte zu aktualisieren“. Diese kleinen Unterbrechungen werden während dieser ohnehin kurzen Zeit, die das Gerät unterwegs ist, als störend wahrgenommen. Dagegen findet der Rasenroboter sehr gut nach Hause und dockt an, wenn man für die Ladestation die perfekte Position gefunden hat. Solange man in der Software keine Änderungen vornehmen muss, arbeitet er selbstständig und recht gut.

+Praktische Größe
Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Gelände, anfälliger Installationsprozess, fehlerhafte Software, komplizierte Benutzeroberfläche
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Wissenswertes über Rasenroboter

KI

KI steht für künstliche Intelligenz und ist demnach diejenige Intelligenz, mit der man den Rasenroboter versehen hat, um ihn mit einer Kapazität zur Problemlösung auszustatten. Genau wie bei uns Menschen wird der Rasenroboter als umso „schlauer“ angesehen je besser er in der Lage ist, Probleme zu lösen. Um daraufzukommen, wie man einen Roboter schlauer macht, ist ein sehr aufwendiger Prozess vonnöten, der nach dem Versuch-und-Irrtum-Verfahren durchgeführt wird. Daher sind Rasenroboter von mehr erfahrenen Unternehmen in der Regel mit einer besseren KI ausgestattet als Neulinge, die in Bezug auf Problemlösung oftmals „Kinderkrankheiten“ haben. In der Praxis bedeutet das, dass gewisse Hersteller es geschafft haben, einen schlaueren Algorithmus zu schaffen als andere. Ein Algorithmus ist im Prinzip eine Aufstellung an Befehlen, die dem Rasenroboter in den verschiedensten Situationen mitteilt, was zu tun ist.

Benutzerfreundlichkeit

Der Hauptgrund für den Kauf eines Rasenroboters ist vermutlich, um Zeit und Anstrengungen zu sparen. Daher wünscht man sich als Kunde selbstverständlich auch, dass er benutzerfreundlich ist.

Einleitend sollte die Installation an sich reibungslos und einfach durchzuführen sein, damit man mit dem Rasenroboter schnell in Gang kommt. Bestimmte Modelle sind einfacher zu installieren als andere und vor allem als Anfänger macht sich dieser Unterschied besonders bemerkbar, wenn man die gesamte Installation selbst durchführt.

Hat man die Installation einmal abgeschlossen, hängt die Benutzerfreundlichkeit hauptsächlich vom Computer und dem Steuerungselement des Rasenroboters ab. Das Interface und die Menüführung sollten so logisch aufgebaut sein, dass es einfach ist, die jeweiligen Funktionen zu finden. Verfügt das Steuerungselement nur über wenige Schaltflächen, wird das Programmieren zeitraubend. Zu viele Schaltflächen können allerdings verwirren, wenn das Layout nicht deutlich genug strukturiert ist.

Herstellungsqualität & Funktionstüchtigkeit

Rasenroboter sind sowohl teure als auch hoch entwickelte Produkte – daher sollten sie nicht kaputt gehen. Die Garantie deckt den ersten Zeitraum ab, doch danach muss man Reparatur und Instandhaltung selbst finanzieren. Eine hohe Herstellungsqualität bringt in der Regel auch einen funktionstüchtigen Rasenroboter mit sich. Für eine lange Haltbarkeit muss der Rasenroboter äußeren Einwirkungen gegenüber allerdings auch widerstandsfähig sein. Daher muss er feuchtigkeitsbeständig sein und für regnerisches und nasses Wetter so beschaffen sein, dass eine von außen eindringende Feuchtigkeit in den Schaltkreisen des Rasenroboters keinen Kurzschluss auslöst. Ist der Rasenroboter der Sonnenhitze ausgesetzt, sollte er auch gegen Überhitzung gerüstet sein. Die Messerklingen sollten so beschaffen sein, dass sie sich durch harte Gegenstände wie Steine, Wurzeln oder vergessene Spielsachen nicht verbiegen oder beschädigt werden.

Design

Das Design des Rasenroboters bestimmt nicht nur, wie schön er anzusehen ist, sondern auch, wie betriebssicher, funktionstüchtig und geeignet er für Gelände ist. Die Designer eines Rasenroboters müssen ständig Kompromisse schließen zwischen Ästhetik, Leistungsfähigkeit, Funktionalität, Herstellungskosten und Sicherheit. Beispielsweise ist eine breitere Schnittbreite aus einer technischen Perspektive meistens von Vorteil, da der Rasenroboter dadurch stabiler wird und den Rasen schneller mäht. Gleichzeitig ist der Kostenaufwand für die Herstellung eines solchen Rasenroboters höher. Ein geringerer Sicherheitsabstand an der Innenseite des Gehäuses ermöglicht zwar eine größere Schnittbreite, erhöht gleichzeitig aber auch das Risiko für Unfälle. Ein großer roter „STOP“-Schalter ist aus einem sicherheitstechnischen Aspekt wertvoll, während es aus ästhetischer Perspektive von Vorteil ist, den Schalter an einer weniger sichtbaren Stelle zu platzieren. Ein Rasenroboter mit gutem Design zeichnet sich dadurch aus, dass in der Herstellung auf alle diese Faktoren Rücksicht genommen wurde.

Betriebsgewährleistung

Die Gewährleistung des Betriebs ist bei einem Rasenroboter womöglich die wichtigste Eigenschaft. Der Sinn eines Rasenroboters ist – wie bei anderen Arten von Robotern – dass er von selbst arbeitet und vom Betreiber so wenig Einsätze wie nur möglich benötigt. Ist die Installation und Programmierung des Rasenroboters einmal vollzogen, sollte das Gerät von seinem Besitzer so wenig Hilfe wie möglich erfordern. Ein vollständig betriebssicherer Rasenroboter gelangt zum Mähen möglicherweise nicht an alle Stellen, bleibt andererseits jedoch auch nicht an schwierigen Stellen stecken. Gleichzeitig ist ja erwünscht, dass der Rasenroboter auch schwierigere Bereiche des Gartens mähen können sollte. In der Praxis ist daher kein Rasenroboter vollständig betriebssicher, sondern wird früher oder später irgendwo hilflos stehen bleiben. Bei den Rasenrobotern mit der größten Betriebssicherheit kommt dies mittlerweile äußerst selten vor, während die Geräte mit der geringsten Betriebssicherheit relativ oft festsitzen. Die Eigenschaften, die am meisten zur Betriebssicherheit beitragen, sind die Leistungsfähigkeit im Gelände und die KI (künstliche Intelligenz).

Geländegängigkeit

Die Geländegängigkeit eines Rasenroboters ist für dessen Funktionalität ausschlaggebend. Sie ist teils dafür ausschlaggebend, an welche Stellen der Rasenroboter gelangt, teils indirekt auch dafür, wie oft der Rasenroboter stecken bleibt oder zum Stillstand kommt.

Die gewöhnlichsten Hindernisse, die sich aus unserem Test für Rasenroboter ergaben, sind:

Unebenheiten: Ein gänzlich flacher Rasen ist für einen Rasenroboter am einfachsten zu mähen. Dieser Idealfall wird allerdings von den wenigsten Rasenflächen realisiert. In bestimmten Regionen sind die Rasenflächen urwüchsiger. Unebenheiten sind daher recht gewöhnlich – vor allem die kleinen – und werden oft erst dann bemerkt, wenn sie beispielsweise für einen Rasenroboter Probleme verursachen.

Hanglage: Rasenflächen erstrecken sich oftmals über sich neigende Ebenen wie Steigungen, Böschungen, Hänge etc. Manchmal ist die Neigung gering, manchmal ausgeprägter. Vor allem eine kräftige Neigung stellt für einen Rasenroboter Probleme dar, auch wenn die Steigung an sich eher kurz ist. Eine Neigungsebene stellt für einen Rasenroboter eine Herausforderung dar und die meisten bewältigen einen Neigungswinkel von max. 15°. Die besten Modelle bewältigen in etwa 20–25° und somit den Großteil aller Grundstücke.

Hindernisse: Hindernisse finden sich im Prinzip in allen Gärten und sie stellen auch die gewöhnlichsten Herausforderungen für einen Rasenroboter dar.

Zu den am meisten vorkommenden Hindernissen gehören Bäume, Zäune, Mauern, Pfosten, Komposte, Töpfe, Büsche, Wurzeln, Gänge, Terrassen, Beete, Flaggenstangen, Statuen, Sandkisten, Pflanzenkisten, Bretter, Holzstöße, Schaukelständer und Trampolins. Die Herausforderungen, die durch diese Hindernisse entstehen, variieren je nach Typ und Schweregrad. Die meisten der Hindernisse sind einfach handzuhaben und bestehen aus harten, gleichmäßigen Gegenständen, die vertikal aus dem Rasen hervorragen, beispielsweise Bäume und Zäune. Alle diese Hindernisse sollten von allen Rasenrobotern einfach bewältigt werden. Schwierigere Hindernisse sind beispielsweise Büsche, Trampolins und Schaukeln, wenn sie mit Brettern am Boden befestigt werden. Die Äste der Büsche können die Rasenroboter festhalten und beim Gestell der Trampolins und den eventuellen Brettern der Schaukeln können sie hängen bleiben.

Untergrund: Es gibt verschiedenste Arten an Untergrund, die für die Rasenroboter große Herausforderungen darstellen, beispielsweise Wurzeln, Kies, lose Erde/Sand, neu gepflanztes Gras, Reisig, Laub, Zapfen sowie Lehm. Bei all diesen Untergrundarten handelt es sich um lose und/oder glitschige Konsistenzen, in denen die kleinen Räder des Rasenroboters leicht steckenbleiben. Um beschwerlichen Untergrund am besten zu bewältigen, sind daher genügend große Reifen mit einem effektiven Profil erforderlich. Auch die Breite der Reifen beeinflusst natürlich die Geländegängigkeit, doch mit dem richtigen Profil und bei einem nicht allzu hohen Gewicht können die Reifen relativ schmal bleiben.

Herausfordernde Mähflächen Es gibt verschiedenste Mähflächen, die für Rasenroboter eine besondere Herausforderung darstellen.

Schmale Passagen/Flaschenhälse stellen für Rasenroboter insofern eine Herausforderung dar, weil sie ohne Augen nicht eruieren können, in welche Richtung der Flaschenhals verläuft. Das führt dazu, dass der Rasenroboter nicht „richtig trifft“ und stattdessen innerhalb der Passage von einer Seite zur anderen fährt. „Schlaue“ Rasenroboter wurden dahingehend programmiert, um diese Art von Situation zu vermeiden und schnell aus einem Flaschenhals hinauszukommen. Ein einfacher Trick, den viele Rasenroboter verwenden, um durch schmale Passagen zu finden, ist, dem Begrenzungskabel eine gewisse Strecke von der Basisstation aus zu folgen.

Spitze Ecken sind oft problematisch, da sie den Rasenroboter von der Bahn abbringen können, sodass dieser am Begrenzungskabel vorbeifährt. Ein sicherer Rasenroboter bleibt von selbst stehen, wenn er merkt, dass er die Bahn verlässt. Andererseits bleibt er dann so stehen, bis der Besitzer ihn wieder aktiviert.

Eckbereiche mit vielen Hindernissen stellen eine Herausforderung dar, da der Rasenroboter leicht „eingesperrt“ wird, wenn er immerzu entweder mit dem Begrenzungskabel oder mit dem Hindernis in der Ecke zusammenstößt. Um eine Zeitverschwendung des Rasenroboters in einer Ecke zu vermeiden, ist daher ein schlauer Roboter erforderlich, der rasch einen Weg nach draußen findet.

Sekundärflächen sind Flächen, die von der Hauptfläche abgeschieden sind, aber auch gemäht werden sollen. Eine Sekundärfläche kann beispielsweise eine kleine Rasenfläche vor dem Haus sein, während eine große Rasenfläche (Hauptfläche) sich an der Rückseite des Hauses befindet. Oftmals werden die Sekundärfläche und die Hauptfläche über eine schmale Passage miteinander verbunden.

Für langes, grobes und nasses Gras sind Rasenroboter nicht vorgesehen und daher auch nicht dafür konzipiert. Ein wild gewachsener Rasen muss daher mit einem konventionellen Rasenmäher getrimmt werden, damit er für den Rasenroboter zu bewältigen ist. Das gilt besonders für kleine Rasenmäher. Auch wenn der Rasenmäher mit dem Mähen von langem Gras zurechtkommt, muss er oft mehrmals über die Fläche fahren, um den Rasen stufenweise zu kürzen. Da die Räder des Rasenmähers das Gras bei jedem Mal hinunterpressen, ist das Resultat oft nicht gemähtes Gras, sondern ein zerdrückter Rasen. Das gilt im Besonderen, wenn der Rasenroboter über Pivotmesser verfügt, die so konstruiert sind, dass sie bei zu großem Widerstand nachgeben. Langes und grobes Gras gehört daher zu den wenigen Bereichen, bei denen feste Messer vor Pivotmessern vorzuziehen sind.

Husqvarna Automower 430X (2017 modelle)

Hochleistungsfähiges Premiummodell mit einer Effektivität und Zuverlässigkeit im Top-Bereich

Preisklasse: Premium Art: Lithium-Ion | Kapazität 5,2 Ah/18 V Betriebszeit: ca. 135 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 3200 m² Maximale Neigung: ca. 24° (45 %) Schnitthöhe: 20–60 mm, 9 Stufen Schnittbreite: 24 cm Gewicht: 13,2 kg Lärmpegel: Gering | Gemessener Mittelwert: ca. 58 dB Maße (BxHxT): 72,1x55,8x30,8 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: Das Begrenzungskabel und die Haken werden separat gekauft; 9 St. zusätzliche Messer Bedienungsanleitung: PDF Videoclip: Installationsanleitung
Husqvarna Automower 430X

Der Automower 430X (früher 330X genannt) ist zum zweiten Mal in Folge das beste Premium-Modell. Keiner der Wettbewerbsanbieter kommt an die Zuverlässigkeit und Kapazität zur Problemlösung des 430X heran. Vor allem in besonders herausfordernder Umgebung, wie äußerst komplizierte Grasflächen mit unregelmäßiger Kabellegung, viele Hindernisse, beschwerliches Geländer und Engstellen. Auch starkes Gefälle, Wurzeln, loser Untergrund, komplizierte Ecken und hohes Gras werden sowohl schlau als auch effektiv bearbeitet. Das schmale Führungskabel lotst den Rasenroboter auf zeitsparende Weise durch schwierige Stellen. In Kombination mit der langen Akkuzeit kann der 430X richtig große Grasflächen mähen. In einer einzigen Situation stellten wir Schwierigkeiten des 430X fest, und zwar, wenn das Gerät bei starkem Bergabgefälle auf ein Hindernis stößt. Für den Rasenroboter wird es dann schwierig zurückzufahren und die Fahrtrichtung zu ändern, vor allem, wenn das Gras nass oder dünn ist.

Die Pivot-Messer in Kombination mit äußerst leisen Reifenmotoren verhelfen dem 430X dazu, sich sehr leise zu bewegen. Daher kann das Gerät bestens bei Nacht betrieben werden. Die Installation ist vorbildlich einfach, nicht zuletzt, da das Gerät eine äußerst komplizierte Kabellegung bewältigt. Ein beleuchtetes Display und eine einfache Menüführung machen die Programmierung reibungslos. 430X ist mit seinem Tarnkappen-Design stilvoll diskret und strahlt Exklusivität aus. Das Gehäuse zerkratzt allerdings recht schnell und auch wenn das die Funktionalität nicht beeinträchtigt, sehen die Kratzer nach einer Zeit nicht schön aus. Als Zusatzoption kann man ein GSM-Modul für die App Automower Connect (AMC) kaufen. Dies ist auf jeden Fall zu empfehlen, da die App den Anwendern eine unübertroffene Kontrolle über den Rasenroboter bietet. Über das gut gestaltete Interface können alle Befehle ausgeführt und alle Einstellungen gemacht werden. Unabhängig davon, wo man sich selbst befindet, solange ein gutes Mobilfunknetz besteht. Man kann auch Nachrichten erhalten, beispielsweise wenn der Rasenroboter festsitzt oder den Bereich der Diebstahlsicherung verlassen hat. Ein Satellitenbild des Gartens zeigt sogar an, wo der Rasenroboter gefahren ist, was mehr überzeugen würde, wenn der GPS nicht so oft einige Meter daneben liegen würde. 430X ist am besten für Hausbesitzer mit einer großen oder sehr herausfordernden Rasenfläche geeignet.

+Sehr hohe Effektivität & Zuverlässigkeit, einfache Programmierung, stilechtes Design, unterstützt AMC
Gehäuse zerkratzt schnell, GPS nicht immer genau

Gardena 100Li SILENO (2017 modelle)

Zuverlässiges Modell der Mittelklasse mit ausgeklügelten Lösungen

Preisklasse: Mittel Art: Li | Kapazität 2,1 Ah/18 V Betriebszeit: ca. 65 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 1000 m² Maximale Neigung: ca. 19° (35 %) Schnitthöhe: 20–60 mm, 10 Stufen Schnittbreite: 22 cm Gewicht: 9,8 kg Lärmpegel: Sehr niedrig | Gemessener Mittelwert ca. 59 dB Maße (BxHxT): 510x248x627 mm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 200 m Begrenzungskabel | 400 St. Haken, 9 St. zusätzliche Messer
Robotgrasklippare Gardena R100Li SILENO 1

Gardena R100Li SILENO ist ein äußerst preiswerter Rasenroboter der unteren Mittelklasse. Trotz der für Gardena charakteristischen türkisen Farbe ist das Design diskret und geschmackvoll. Innerhalb des Gehäuses verbirgt sich der meist ausgeklügelte Roboter auf dem Markt. SILENO bekommt durch das patentierte Führungskabel außerdem große Hilfe, um komplizierte Gärten zu bearbeiten. Das Führungskabel führt den Rasenroboter durch enge Passagen und andere herausfordernde Stellen, was viel Zeit sparen kann und Reifenspuren längs des Begrenzungskabels verhindert. Eine andere schlaue Funktion ist die in der Ladestation eingebaute Antenne, die dem Rasenroboter dabei hilft, eine Abkürzung zurückzunehmen, ohne dem Kabel folgen zu müssen. Durch diese zeitsparenden Erfindungen kann SILENO eine wesentlich größere Rasenfläche bedienen, da nicht so viel Zeit für die Fahrten von und zur Ladestation beansprucht wird. SILENO verfügt über eine gute Geländegängigkeit und bewältigt Herausforderungen entsprechend eines Mittelklassemodells, wie beispielsweise loses Bodenmaterial, ein starkes Gefälle und einen mäßig unebenen Untergrund. Die Benutzerschnittstelle ist aufgrund der einfachen Menüführung und dem deutlichen Display mit Hintergrundbeleuchtung vorbildlich. Das Steuerungselement wird jedoch von einer Schutzklappe verdeckt, die geschlossen werden muss, damit der Rasenroboter einen Befehl zum Mähen durchführen kann. SILENO verfügt mit den Pivot-Messern über eine ausgezeichnete Sicherheit, die das Gras effektiv mähen. Gleichzeitig sind die Pivot-Messer schonend gegenüber liegengelassenen Spielsachen, Obst und Ähnlichem, die relativ unbeschädigt weggeschleudert werden. Durch die Pivot-Messer und die leisen Reifenmotoren ist der Rasenroboter so geräuscharm, dass er in der Nacht betrieben werden kann, ohne zu stören. Mit im Paket befinden sich genügend Kabel und Haken. Gardena R100Li SILENO ist am besten für mittelgroße bis große Rasenflächen mit normalem bis mäßigem Schwierigkeitsgrad geeignet.

+Äußerst preiswert, ausgeklügelt, zeiteffektiv, zuverlässig, einfache Programmierung, viel Zubehör
Verdecktes Display

Gardena R50 Li

Kleines, aber ausgeklügeltes und preisgünstiges Modell, das über seine Preisklasse hinaus überzeugt.

Preisklasse: Budget Art: Li | Kapazität 1,6 Ah/18 V Betriebszeit: ca. 60 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 500 m² Maximale Neigung: ca. 14° (25%) Schnitthöhe: 20–50 mm, stufenloser Regler Schnittbreite: 17 cm Gewicht: 7,4 kg Lärmpegel: Sehr niedrig | Gemessener Mittelwert ca. 53 dB Maße (BxHxT): 58x46x25,5 cm Messertyp: Pivot PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 150 m Begrenzungskabel | 200 St. Haken, 3 St. zusätzliche Messer Bedienungsanleitung: PDF Videoclip: Installationsanleitung
Gardena R50Li 1

Gardena R50 Li ist ein besonders preiswertes Modell in der preisgünstigen Klasse. Die Leistungsfähigkeit entspricht der einer höheren Preisklasse und das Gerät ist in dieser Kategorie somit die beste Wahl. Trotz seiner Preisgünstigkeit hat das Gerät mehrere Stärken, die man eher mit einer Premiumklasse in Verbindung bringen würde. R50 verfügt – gemessen an seiner Preiskategorie – vor allem über eine bemerkenswerte Kapazität zur Problemlösung. Es ist offensichtlich, dass dieses Gerät über die branchenführende KI (künstliche Intelligenz) von Husqvarna verfügt. Aufgrunddessen ist R50 trotz seiner geringen Größe und seiner kleinen Räder geschickt, um sich aus beschwerlichen Situationen herauszumanövrieren, was ihn äußerst zuverlässig macht. Die Schwächen des R50 liegen eher in der Geländegängigkeit, da das Gerät einen einigermaßen einfachen Untergrund benötigt. Kräftige Wurzeln an der Oberfläche, dicke Schichten an Reisig/Zapfen/Laub und lose Erde können für den Rasenroboter übermächtig werden. Die faktische maximale Neigung ist zwar höher als in den technischen Daten angegeben, aber dennoch mäßig. Das Grundstück sollte daher nicht über allzu ausgeprägtes Gefälle verfügen. Die Sicherheit ist sehr gut und die Installation funktioniert reibungslos. Allerdings würden wir vorziehen, dass das Führungskabel nicht obligatorisch ist. Dabei handelt es sich zwar um eine schlaue Lösung, für kleine, unkomplizierte Rasenflächen erscheint sie dennoch unnötig. Die Programmierung ist vorbildlich, dank deutlicher Anleitungen, einer einfachen Menüführung, einem Display mit Hintergrundbeleuchtung und ausreichend vielen Schaltflächen. R50 ist für kleine Grundstücke vorgesehen und hat daher eine bescheide Schnittbreite, was zu einem gemächlichen Arbeitstempo führt. Der bescheidene Motor verfügt nur über wenig Mähkraft und muss sich bei höherem Gras ordentlich „anstrengen“. Doch solange der Rasen durch häufiges Mähen kurz bleibt, stellt das kein Problem dar. R50 arbeitet so leise, dass er sogar in der Nacht betrieben werden kann, ohne dass lautstärkeempfindliche Nachbarn gestört werden. Das stellt einen großen Vorteil dar, da der Rasen tagsüber frei bleibt.

+Ausgeklügelt, zuverlässig, leise, hohe Sicherheit, einfache Programmierung, deutliche Gebrauchsanleitung
Eingeschränkte Geländegängigkeit

Viking MI 422 (2017 modelle)

Kleines Modell mit hohem Sicherheitsfaktor, jedoch sehr störungsanfällig

Testjahr: 2017 Preisklasse: Budget Art: Lithium-Ion | Kapazität Ah/ V Betriebszeit: ca. 30 Min/Ladung Empfohlene Maximalfläche: 500 m² Maximale Neigung: ca. 19° (35 %) Schnitthöhe: 20–60 mm, 28 Stufen Schnittbreite: 20 cm Gewicht: 9 kg Lärmpegel: Gering | Gemessener Mittelwert: ca. 62 dB Maße (BxHxT): 630x510x250 mm Messertyp: Fest PIN-Code-Schutz: Ja Inbegriffenes Zubehör: 150 m Begrenzungskabel | St. Haken Videoclip: Demo
Viking MI 422

Viking MI 422 ist ein preisgünstiger Rasenroboter für kleinere Rasenflächen mit guter Sicherheit und einer theoretisch hohen Mähkapazität. Eine Plastikhaube schützt das Steuerungselement vor der Witterung. Die Einstellung für die Schnitthöhe verfügt über viele Stufen, sodass auf individuelle Bevorzugungen Rücksicht genommen werden kann. Außerdem kommt man dank deutlicher Anleitungen schnell mit dem Gerät in Gang. Leider ist die Geländegängigkeit und die Problemlösungskapazität des MI 422 eine Schwachstelle, was häufig zu Betriebsstörungen führt. Auch bei mäßig hügeligem Gelände kommt der MI 422 nur allzu oft zum Stehen, mit der Fehlermeldung „Deckel anheben“. Für die Betriebssicherheit ist das ärgerlich. Dies ist die einzige große Schwachstelle des MI 422. Um die Sicherheit zu erhöhen, hat Viking den Rasenroboter so programmiert, dass die Messer vorübergehend deaktiviert werden, wenn das Gerät auf gewöhnliche Hindernisse stößt, wie beispielsweise einen Beetrand oder einen Baum. Danach ändert der Rasenroboter die Fahrtrichtung und fährt ein paar Meter mit einem Piepsignal, bevor die Messer wieder aktiviert werden. Dies beeinträchtigt die Effektivität enorm und das oftmalige Piepsignal macht den MI 422 zu einem relativ lauten Gerät. Viking hätte die festen Messer auch durch Pivot-Messer austauschen können, um das Risiko von Beschädigung/Verletzung zu verringern. Auch bei hohem Gras wiederholt sich diese Prozedur des „Deaktivierens der Messer“ und der „Piepsignale“, was für den Mähvorgang kaum effektiv ist. Um zufriedenstellend zu funktionieren, benötigt MI 422 eine unkomplizierte Rasenfläche mit ebenem Gelände und wenigen bis gar keinen Hindernissen. Verfügt man über ein solches Grundstück macht Viking MI 422 seine Arbeit.

Viking behauptet, dass die Problematik mit dem überempfindlichen Hebesensor bei MI 422 nicht mehr besteht sowie dass der Roboter beim Zurückkehren zur Basis nicht mehr die Richtung ändert.

+Hohe Sicherheit, flexible Einstellung der Schnitthöhe
Schwache Geländegängigkeit & Problemlösungskapazität, eingeschränkte Zuverlässigkeit