Pulsuhr Testsieger

Pulsuhr & GPS-Uhr: 17 modelle im test

Pulsuhren und GPS-Uhren haben sich in den letzten Jahren für viele Läufer, Radfahrer, Schwimmer und Freizeitsportler zu einer immer wichtigeren Trainingshilfe entwickelt. Unabhängig davon, auf welchem Niveau man trainiert, kann eine gute Pulsuhr mit eingebautem GPS zu einem qualitativ höherwertigen Training verhelfen.

Heutzutage gibt es viele preiswerte Modelle mit praktischen Funktionen, die das Training sowohl vergnüglicher als auch effektiver gestalten. Man könnte sie mit einem Personal Trainer vergleichen, der sich hier auf dem Handgelenk befindet.

Was beim Kauf beachtet werden sollte

Beim Kauf einer Sportuhr sollte man in erster Linie darüber nachdenken, für welche Art von Training man sie verwenden möchte, wie viel man trainiert und welche Funktionen am wichtigsten sind. Ein klares und deutliches Display erleichtert das Training beispielsweise enorm, wenn man abends im Freien läuft oder Rad fährt. Unser Kaufratgeber berücksichtigt alle Trainingsniveaus, vom Anfänger bis zum Profi.

Multifunktion ist die Zukunft

Alle Pulsuhren in diesem Test funktionieren gut als Pulsmesser beim Training, mit grundlegenden EKG-Funktionen wie Intervalltraining in Relation zum Maximalpuls. Diese Werte basieren auf Gewicht und Körpergröße. Sie werden mit einem optischen Sensor am Handgelenk oder mit einem Brustgurt und kabelloser Übertragung zur Pulsuhr gemessen. Die meisten Pulsuhren in diesem Testbericht verfügen über GPS sowie über Funktionen, um Geschwindigkeit, Distanz und Kalorienverbrauch zu messen. Die Unterschiede zwischen den Modellen ergeben sich aus den Funktionen über die grundlegenden hinaus. Die heutigen, höher entwickelten Sportuhren haben eine Menge an Funktionen zur Trainingshilfe: Sie machen Vorschläge zu Erholungszeiten, analysieren die Laufdynamik oder die Schwimmzüge, helfen beim Intervalltraining oder warnen den Sportausübenden, wenn ein zu hoher Puls erreicht wird. Die höchstentwickelten Modelle können außerdem den VO2max (maximale Sauerstoffaufnahme) und die Lactatschwelle ablesen sowie Wettkampfzeiten voraussagen. Auch die Möglichkeit, über eine Verbindung mit dem Smartphone SMS und Benachrichtigungen aus dem Social Media zu erhalten sowie Anrufe zu tätigen und die Musik-App zu bedienen, erfreut sich unter den Nutzern einer hohen Nachfrage.

Garmin Forerunner – ein langfristiger Gewinner

Zieht man sämtliche Parameter in Betracht, so wird Garmin Forerunner 235 Testsieger: eine smarte und einfach zu bedienende Laufuhr mit integriertem GPS und Pulsmesser. Beste Wahl in der preisgünstigen Klasse wird Polar M400, eine preiswerte Pulsuhr, die einfach zu lernen ist und gleichzeitig eine Hilfe beim Trainingsfortschritt darstellt. Für die Triathleten empfehlen wir Garmin Forerunner 920 XT, eine optimale Pulsuhr fürs Laufen, Radfahren und Schwimmen in sowohl offenem Gewässer als auch im Schwimmbecken.

Informationen in Bezug auf die Kabellostechnik bei Pulsuhren

Der Pulsgurt auf dem Brustkorb registriert die elektrischen Impulse des Herzmuskels durch die Haut. Über einen kabellosen Sender im Brustgurt werden Informationen über die Herzaktivität an die Pulsuhr übertragen. Dafür gibt es verschiedene Techniken, wobei die gängigsten heutzutage die digitalen Techniken ANT+ und Bluetooth Smart sind. Diese ermöglichen eine Kommunikation der Pulsuhr auch mit anderen Geräten, beispielsweise mit pedalbasierten Leistungsmessern auf Fahrrädern, Laufsensoren, Smartphones oder Trainingsgeräten im Fitnesscenter. Leider sind diese Techniken nicht miteinander kompatibel. Das kann zu gewaltigen Problemen führen, wenn man bereits in jede Menge Zubehör für die Pulsuhr investiert hat und dann zu einem Modell mit einer anderen Technik übergehen möchte – denn das Zubehör wird dann unbrauchbar. Sowohl Bluetooth Smart als auch ANT+ sind extrem energiesparend, daher kann die Batterie in einem Brustgurt jahrelang halten. Der Vorteil von diesen digitalen Übertragungstechniken gegenüber den traditionellen analogen ist, dass die Pulsuhr nicht von anderen Geräten in der Nähe gestört werden kann.

Test von Pulsuhren mit GPS

Unter den Pulsuhren mit integriertem GPS sind es die Marken Garmin, Suunto, Polar und TomTom, die den Markt anführen. Mit diesen Pulsuhren kann man einfach Geschwindigkeit und Distanz abrufen, aber mit Tools wie Garmin Connect, Suunto Movescount, Polar Flow, Strava, Endomondo oder Google Maps auch eine eigene Strecke erstellen. Der GPS-Empfänger ist in der Pulsuhr eingebaut, aber sehr klein und stellt daher kein Hindernis mehr dar. Allerdings braucht der Empfänger sehr viel Batterie, wodurch die Pulsuhr relativ oft aufgeladen werden muss. Mit deaktiviertem GPS ist die Batterielaufzeit indessen eindeutig gut genug, um das Gerät im Alltag verwenden zu können.

Test von Pulsuhren ohne GPS

Pulsuhren mit GPS verbrauchen viel Batterie. Wenn man diese Funktion nicht benötigt, dann empfehlen wir, eine Pulsuhr ohne GPS zu kaufen. Sollte man sich zu einem späteren Zeitpunkt umentscheiden, kann man die Geschwindigkeit und Strecke immer noch mit einem sogenannten Footpod oder mit GPS-Zubehör messen. Das Zubehör ist superleicht, wird auf dem Schuhband montiert und kabellos mit der Pulsuhr verbunden.

Produkte im Test

So wurde der Test durchgeführt

Die Pulsuhren wurden von zwei Multisportlern getestet, die bereits eine Reihe von Marathons sowie Langstreckenbewerbe im Schwimmen, Radfahren und Langlaufen absolviert haben. Ein ehemaliger Olympiateilnehmer und zwei Anfänger waren ebenso am Test beteiligt. Die Tester bewerteten die Pulsuhren ausgehend von einer Anzahl Kriterien wie Funktion, Design, Benutzerfreundlichkeit, Herstellungsqualität sowie Preiswürdigkeit. Die Preiswürdigkeit ergibt sich aus dem Gesamteindruck aller Kriterien und bildet die Grundlage für das Testresultat. Daher können Produkte mit sowohl hohem als auch geringem Rechnungsbetrag preiswert sein.

Garmin Forerunner 235

Smarte und einfach zu bedienende Laufuhr mit integriertem Pulsmesser

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 215x180 Pixel Wasserdicht/Tiefe: Ja/50 m Akkulaufzeit: 11h Kabellose Technik: ANT+ Akkulaufzeit (Ruhezustand): Tage Höhenmesser: Ja Kompass: Nein Vibrationslarm: Ja Pulsmessung: Erfolgt mit einem optischen Sensor am Handgelenk, alternativ mit Brustgurt

Garmin Forerunner 235 ist dem Vorgängermodell 225 sehr ähnlich, beispielsweise in Bezug auf die praktische Handgelenkspulsmessung, Benutzerfreundlichkeit sowie Autoscrollfunktion. Forerunner 235 verfügt dennoch über eine Anzahl praktischer und sehr brauchbarer Funktionen, die wir zuvor ausschließlich bei deutlich teureren Pulsuhren sehen konnten. Beispielsweise wird die Laufzeit verschiedener Wettbewerbsdistanzen berechnet sowie der geschätzte VO2max (maximale Sauerstoffaufnahme des Körpers). Diese Funktionen erfordern die Nutzung über einen längeren Zeitraum, da die Werte sich an das Individuum und seine Kondition anpassen. Die Pulsuhr berechnet auch den Trainingseffekt und die ungefähre Erholungszeit nach der Trainingseinheit. Forerunner 235 unterstützt ein leistungsorientiertes Training, indem es den Überblick über die persönlichen Rekorde hält. Für eine erweiterte Entwicklung können über die App Garmin Connect komplexe Trainingseinheiten und -programme erstellt werden.

Über die Verbindung mit dem Smartphone kann man Benachrichtigungen für SMS, Anrufe und Social Media abrufen. Außerdem kann man über die Pulsuhr auch die gewünschte Musik steuern und für Geschwindigkeit und Distanz Audio-Feedback erhalten. Abgesehen vom üblichen GPS unterstützt die Pulsuhr auch das Satellitensystem Glonass, das eine zuverlässigere Standortbestimmung ergibt. Nach mehreren Tests bei Trainingseinheiten und Laufbewerben stellen wir fest, dass die Satellitenpositionierung sehr zuverlässig ist. Obwohl die Pulsuhr über einen eingebauten Pulssensor verfügt, ist sie leicht und am Handgelenk angenehm zu tragen. Es gibt mehrere Gründe, warum die Pulsuhr auch außerhalb der Trainingseinheiten gut in Verwendung ist. Sie verfügt über einen eingebauten Aktivitätsmesser und misst den mittleren Puls während der letzten 4 Stunden. Außerdem zählt er Schritte, misst die Distanz sowie Kalorien und überwacht den Schlaf hinsichtlich Quantität und Qualität. Die Pulsuhr gibt es auch in einer billigeren Version unter der Bezeichnung Garmin Forerunner 230, wobei der einzige Unterschied darin besteht, dass der Puls mit einem traditionellen Brustgurt gemessen wird anstatt mit einem optischen Sensor am Handgelenk. Unabhängig davon, welche Version man wählt, so handelt es sich hierbei um die besten und preiswertesten Pulsuhren auf dem Markt.

+Technisch hoch entwickelte und anwendbare Funktionen, misst Puls am Handgelenk
Das Erstellen individueller Trainingsprogramme kann zeitraubend sein
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Garmin Forerunner 735XT

Praktisch mit den meisten brauchbaren Details

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 215 x 180 pixel Wasserdicht/Tiefe: Ja/5 ATM Akkulaufzeit: 14 Stunden Kabellose Technik: ANT+ Akkulaufzeit (Ruhezustand): 11 Tage Höhenmesser: Nein Kompass: Ja Vibrationslarm: Ja

Garmin ist unter Multisportuhren eine bekannte Marke. Doch abgesehen von der Fenix-Serie, die offiziell dem Segment Outdoor zuzuordnen ist, lancierte Garmin mit Forerunner 735XT die erste rein für Multisport entwickelte Pulsuhr seit Langem. Hier wird deutlich, wie sehr die Technik seit dem Top-Modell Forerunner 920X sowohl hinsichtlich Hard- als auch Software weiterentwickelt wurde. Äußerlich erhält man rein optisch einen etwas plastikmäßigen Eindruck. Das Produkt sieht der reinen Laufuhr Forerunner 235 zwar sehr ähnlich, doch die Herstellungsqualität ist einwandfrei. Die Außenmaße sind für diese Art von Pulsuhren äußerst gering gehalten, sodass man nie das Gefühl hat, eine klobige Pulsuhr zu tragen. Gleichzeitig lässt auch das Innere der Pulsuhr nichts zu wünschen übrig. Gewiss, es gibt keinen Höhenmesser und kein eingebautes Thermometer, doch das Letztgenannte kann später zumindest mit einem separaten Sensor gelöst werden.

Ist man gleichzeitig an einem der luxuriöseren Varianten von Garmins Pulsbändern interessiert, dann streckt sich das Angebot von Pulsmessung beim Schwimmen bis zu weiteren Daten beim Laufen, die man im Normalfall nicht benötigt. Die Pulsuhr an sich findet die GPS-Koordinaten rasch, misst die Fitnessrunden mit Genauigkeit und der eingebaute Pulsmesser liefert ebenso zuverlässige Daten. Dem Display fehlt zwar eine Touch-Funktion, doch es zeigt scharf und deutlich an. Trotz praktischem Format ist auch der Akku stark genug, um alle Trainingseinheiten inklusive Pausen zu bewältigen, ohne öfter als ein- bis zweimal pro Woche aufgeladen werden zu müssen. Unter den vorhandenen Sportarten ist mehr oder weniger für jeden etwas dabei. Sollte etwas fehlen, dann stehen sowohl zusätzliche Trainingsprofile als auch neue digitale Zifferblätter und Zusatzfeatures zum Download per Computer oder Smartphone zur Verfügung. Ein Download per Smartphone ist zu empfehlen, da man auf diese Weise auch alle Trainingseinheiten sowie Schritt- und Schlafdaten automatisch mit dem Handy synchronisieren kann. Auf der anderen Seite zeigt die Pulsuhr Benachrichtigungen vom Smartphone an, was richtig gut funktioniert. Forerunner 735XT hat ganz einfach sehr viel zu bieten. Ist man an mehr als nur einer reinen Laufuhr interessiert, dann stellt dieses Produkt eine sowohl praktische als auch relativ preiswerte Alternative dar, die die meisten Bedürfnisse abdeckt.

+Praktisches Format, gute Smartphone-Verbindung, gute Akkulaufzeit
Optisch nicht sonderlich luxuriös, kein Höhen- und Temperatursensor
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Polar M430 HRM

Preiswerte und einfach anzuwendende Pulsuhr, die Trainingsentwicklung unterstützt

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 128 x 128 pixlar Wasserdicht/Tiefe: Ja/ 30 meter Akkulaufzeit: 8h Kabellose Technik: Bluetooth smart Akkulaufzeit (Ruhezustand): 20 dagar Höhenmesser: Ja Kompass: Nej Vibrationslarm: Nej Pulsmessung: Sker med pulsband

Seit Polar im Jahre 1977 die Pulsuhr erfunden hat, steht das Unternehmen in Sachen Analyse und Coaching an vorderster Front – Polar M400 bildet dabei keine Ausnahme. Auf den ersten Blick kann das Produkt simpel erscheinen, doch wenn man den Funktionsumfang genauer betrachtet, erkennt man das große Potenzial dieser Pulsuhr. Beispielsweise wird die Laufzeit für verschiedene Wettbewerbsdistanzen prognostiziert, es gibt einen Schrittfrequenzzähler und eine Berechnung der maximalen Sauerstoffaufnahmekapazität (VO2max). Das Trainingsprogramm kann individuell angepasst werden, um das angestrebte Ziel zu erreichen: fünf Kilometer, zehn Kilometer, Halbmarathon und Marathon. Damit man den Überblick über den eigenen Fortschritt behält, speichert diese Pulsuhr persönliche Rekorde. Die tägliche und langfristige physische Aktivität kann über die Polar Flow-App verfolgt werden. In der App und in den Web-Diensten wird eine Menge an Informationen gespeichert, beispielsweise wie viele Schritte täglich absolviert wurden, wie lange man sich den verschiedenen Aktivitäten widmete, wie intensiv die einzelnen Trainingseinheiten verliefen und wie der tägliche Kalorienverbrauch ausfiel. Außerdem kann man dort die Anzahl an Inaktivitätswarnungen ablesen sowie die Schlafqualität.

Wenn man nicht gänzlich still steht, dauert es relativ lange, bis das GPS-Signal gefunden wird. Ist sie jedoch in Gang, dann fällt die Positionsbestimmung exakt aus. Das Display ist übersichtlich und es ist einfach, die drei bis vier Datenfelder abzulesen. Wünscht man während des Trainings weitere Informationen, kann man mit einem einzigen Knopfdruck schnell zur nächsten Seite navigieren. Wenn die M400 mit dem Smartphone verbunden wird, dann erinnert die Pulsuhr an Meetings und zeigt eingehende Anrufe, SMS und Benachrichtigungen der Social-Media-Apps an. Die Pulsuhr verfügt über gute Herstellungsqualität und ist robust, kann am Handgelenk jedoch etwas starr wirken, vor allem auf schmäleren Handgelenken. Der Pulssensor auf dem Brustgurt kann gewechselt werden, wodurch eine einfache und hygienische Verwendung durch mehrere Personen möglich ist. Die Pulsuhr ist bis zu 30 Meter wasserdicht, was für ein Produkt in dieser Preisklasse richtig gut ist. Mit Polar M400 verfügt man über alle Möglichkeiten, das Lauftraining zu einem äußerst attraktiven Preis zu vertiefen.

+Einfach anzuwenden, übersichtlich, pädagogische Website, robust
Wird auf schmalen Handgelenken als starr empfunden
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4.5 von 5

Garmin Fenix 5

Ausgeklügelt und luxuriös

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 240 x 240 pixel Wasserdicht/Tiefe: Ja/10 ATM Akkulaufzeit: 24 Stunden Kabellose Technik: Bluetooth Smart, ANT+ Akkulaufzeit (Ruhezustand): 2 Wochen Höhenmesser: Ja Kompass: Ja Vibrationslarm: Ja Pulsmessung: Ja, eingebaut oder mit Brustgurt

Bei der Fenix-Serie von Garmin ging es immer schon darum, aufzuzeigen, wie viel man in das kleine Gerät am Arm einbauen kann, während der Akku endlos lange hält. Fenix 5 stellt in dieser Frage keine Ausnahme dar. Das mittlere Modell Fenix 5 wird von der etwas praktischeren Fenix 5S (dieselben Funktionen, kleineres Format und etwas schlechtere Akkuzeit) und der Fenix 5X (größer, besserer Akku und bessere Navigationsfunktion) flankiert. Bei Fenix 5 sind eigentlich alle denkbaren Funktionen integriert (außer der Navigationsfunktion, die es bei der 5X gibt): ein enormer Akku, richtig schnelles und exaktes GPS, Kompass, Höhenmesser, Temperaturmessung und Unterstützung für Zubehör sowohl über die etablierte Technik ANT+ als auch Bluetooth. Das Einzige, das eigentlich fehlt, ist ein eingebauter Musikplayer – was die Akkulaufzeit gemäß Garmin allzu sehr beeinträchtigen würde. Auch ein Touchscreen fehlt, was von Garmin allerdings über eine Menge an praktischen Shortcuts kompensiert wird, die sämtliche Funktionen erstaunlich leicht zugänglich machen.

Äußerlich ist Fenix 5 deutlich praktischer als ihr Vorgänger, die Pulsuhr ist sowohl gut konstruiert als auch vergleichsweise luxuriös designt. Das geglückte Design konnte Garmin auch beim Armband umsetzen, das einfach und ohne Werkzeug gewechselt werden kann, um die Pulsuhr schnell an die jeweiligen Gelegenheiten anzupassen. Im Inneren ist eine stabile Verbindung mit dem Smartphone vorzufinden, um automatisch Trainingseinheiten sowie Schritt- und Schlafaufzeichnungen mit dem Web-Dienst von Garmin zu synchronisieren, oder um Benachrichtigungen vom Smartphone auf die Pulsuhr übertragen zu bekommen. Die vorhandenen Trainingsformen und Aktivitäten decken alles Denkbare ab und es ist außerdem möglich, die Auswahl über das App-Geschäft ConnectIQ aufzubessern. Der Preis kann womöglich etwas abschreckend wirken, allerdings bekommt man dafür die derzeit wahrscheinlich umfassendste Multisport- und Outdooruhr auf dem Markt.

+Fantastische Akkulaufzeit, gutes Design, extrem viele Funktionen
Kein eingebauter Musikplayer, relativ hoher Preis
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4.5 von 5

Garmin Forerunner 920 XT

Die optimale Pulsuhr fürs Laufen, Radfahren und Schwimmen in sowohl offenem Gewässer als auch im Schwimmbecken

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 205x148 Pixel Wasserdicht/Tiefe: Ja/50 m Akkulaufzeit: 24 h Kabellose Technik: ANT+ für Leistungsmesser, Bluetooth Smart fürs Smartphone Akkulaufzeit (Ruhezustand): 4 Monate Höhenmesser: Ja Kompass: Ja Vibrationslarm: Ja Pulsmessung: Mit Brustgurt

Forerunner 920 XT ist das Flaggschiff von Garmin für Triathleten und wurde im Vergleich zum Vorgängermodell kräftig verbessert. Die Pulsuhr verfügt über ein neues, ausgezeichnetes Farbdisplay, eine bessere Funktionalität der Tasten und ein flexibleres Armband. Auch der Brustgurt wurde auf den neuesten Stand gebracht und kann nun auch die Laufdynamik aufzeichnen, wie die Kadenz, vertikale Bewegung und Bodenkontaktzeit. Mit diesen Daten kann die Pulsuhr über Audiowarnungen und Vibrationen dazu verhelfen, die Lauftechnik zu verbessern und zu optimieren. Diese Pulsuhr unterstützt den Nutzer auch dabei, die physische Kondition zu verbessern, indem die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) des Körpers berechnet und die passende Erholungszeit nach der Trainingseinheit empfohlen wird. Über diese Funktionalität werden auch künftige Wettbewerbszeiten prognostiziert, was relativ präzise erfolgt. Forerunner 920 XT prognostizierte für unsere Testperson eine Zeit von 03:23 für den Stockholm Marathon und die tatsächliche Laufzeit betrug 03:28.

Garmin hat auch die Benutzeroberfläche verbessert, die Information ist intuitiv und es ist einfach, während der Aktivität zwischen den verschiedenen Datenfeldern zu wechseln. Die Pulsuhr ist mit Leistungsmessern mit ANT+ für Fahrräder kompatibel und die Schwimmfunktionen können sowohl im Schwimmbecken als auch in offenen Gewässern verwendet werden. Im Freien wird für die Geschwindigkeits- und Distanzmessung GPS verwendet, während diese Daten im Innenbereich mit dem Beschleunigungssensor berechnet werden. Der Beschleunigungssensor erkennt auch den Typ von Schwimmzügen sowie deren Anzahl. Garmin hat stark auf die Alltagsfunktionen gesetzt, beispielsweise auf den Schrittzähler und die Schlafüberwachung. Man bekommt ein tägliches Ziel für die Schrittanzahl, das automatisch an das Aktivitätsniveau angepasst wird. Der GPS-Empfang geht schnell, doch die Herstellung der Verbindung könnte deutlicher präsentiert werden, um sie nicht zu übersehen. Über Bluetooth können SMS und E-Mails direkt auf der Pulsuhr empfangen werden. Mit der Smartphone-App von Garmin werden die Trainingsdaten kabellos an Garmin Connect übertragen, wo eine detaillierte grafisch aufgearbeitete Statistik geboten wird. Auch weitere Apps können hier für eine erweiterte Funktionalität heruntergeladen werden. Wir sind beeindruckt, denn es handelt sich hierbei um die ultimative Triathlonuhr.

+Erweiterte Funktionen für Triathlon, gute Benutzeroberfläche und mobile App, Aktivitätsmesser
Hoher Preis, für manche ist das Design für den Alltag zu „sportlich“
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4.5 von 5

Suunto Spartan Sport Wrist HR

Solides Handwerk mit vielen Sportfunktionen

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 320x300 pixel Wasserdicht/Tiefe: Ja/100 m Akkulaufzeit: 30 Std. Kabellose Technik: Bluetooth Smart Akkulaufzeit (Ruhezustand): 10 Tage Höhenmesser: Nein Kompass: Ja Vibrationslarm: Ja Pulsmessung: Ja, eingebaut oder mit Brustgurt

Spartan ist die Serie an Sportuhren von Suuntos, die von Anfang an darauf ausgerichtet war, etwas für alle anzubieten. Bei Spartan Sport Wrist HR handelt es sich in vielen Punkten um dasselbe Modell wie beim vorherigen Spartan Sport, doch nun ist auch eine Pulsmessung direkt in der Pulsuhr integriert. Es ist gerade die Pulsmessung am Handgelenk, die bei diesem Produkt richtig gut funktioniert und natürlich auch mit einem kabellosen Pulsgurt ergänzt werden kann. Die Pulsuhr wird in Finnland handgefertigt, ist diskret und verfügt über eine gute Herstellungsqualität. Sie ist relativ robust und deutlich größer als der in vielerlei Hinsicht gleichwertige Konkurrent Forerunner 735 von Garmin in der gleichen Preisklasse. Spartan Sport unterstützt auch nicht die Apps, bei deren Einführung Suunto einst Vorreiter war, – Garmins Modell tut das dagegen schon. Bei Spartan erhält man allerdings einen Touchscreen, als Ergänzung zu den Tasten an der Seite der Pulsuhr.

Keineswegs handelt es sich bei Spartan Sport um eine schlechte oder gar funktionsdürftige Pulsuhr. Es gibt eine Menge an Trainingsformen für sowohl Multisportler als auch für die meisten anderen. 80 verschiedene Sportarten stehen zur Verfügung, von Laufen bis Triathlon und Cheerleading. GPS wird bei dieser Pulsuhr sehr schnell empfangen und die Trainingseinheiten werden äußerst exakt gespeichert. Nach dem Training schlägt die Pulsuhr auch die jeweils empfohlene Erholungszeit vor. Alle Trainingseinheiten und Schritte werden mit der mobilen App Movescount synchronisiert, wobei man auch Benachrichtigungen über neue E-Mails, Anrufe und Ähnliches auf die Pulsuhr erhält. Über die Website Movescount werden alle Einstellungen unternommen künftige Trainingseinheiten können dort einfach in die Planung eingetragen werden. Die Pulsuhr behält tagsüber kontinuierlich den Überblick über Schritte und Puls, es werden nur Pulsdaten und Trainingseinheiten gespeichert, doch Schlaf wird nicht aufgezeichnet. Unter anderem die Schlafaufzeichnung findet man stattdessen beim nahezu identischen Spartan Trainer, der kürzlich zu einem deutlich geringeren Preis lanciert wurde. Spartan Sport Wrist HR ist ganz einfach eine richtig gute Multisportuhr, doch im Vergleich zum Funktionsangebot der Konkurrenten etwas teuer. Sie auch im Verhältnis zu den von Suunto selbst lancierten Modellen teuer.

+Gute Herstellungsqualität, fantastischer Web-Dienst
Teuer im Vergleich zur Konkurrenz
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4.5 von 5

Suunto Spartan Sport

Elegante, handgefertigte Multisportuhr mit Farb-Touchscreen

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 320x300 pixel Wasserdicht/Tiefe: Ja/100 m Akkulaufzeit: 26h Kabellose Technik: Bluetooth Smart Akkulaufzeit (Ruhezustand): 15 Tage Höhenmesser: Ja Kompass: Ja Vibrationslarm: Ja Pulsmessung: Ja, mit Brustgurt

Die Spartan-Serie bildet den Nachfolger zu den zuvor erfolgreichen Ambit-Modellen des finnischen Unternehmens Suunto. Die Pulsuhren von Spartan Sport werden in Finnland per Hand hergestellt und sind für Wettbewerbsbedingungen optimiert. Mit 80 voreingestellten Sportarten und sportbezogenen Messwerten wird Spartan Sport als der neue ultimative Trainingspartner angesehen. Hier gibt es voreingestellte Programme für unter anderem Laufen, Schwimmen, Radfahren, Snowboarden, Cheerleading und Yoga. Die Software von Spartan wird kontinuierlich mit neuen Funktionen und Analysewerkzeugen aktualisiert. Auf der Website von Suunto kann man sich über kommende Updates informieren und auch eigene Vorschläge einbringen. Es wird deutlich, dass Suunto wirklich eine gute Beziehung mit seinen Fans haben will. Über das Onlinetool (und die Gratis-App) Movescount können die Trainingseinheiten geplant und eingehend analysiert werden. Über Movescount kann man mithilfe von Heatmaps auch neue Routen entdecken und sich von der Routennavigation der Pulsuhr leiten lassen.

Designmäßig gehört Sparta Sport ganz eindeutig zu den optisch ansprechendsten Modellen auf dem Markt. Mit seinem von Wettbewerb inspirierten und wohlgeformten Design und Display ziert diese Pulsuhr das Handgelenk. Außerdem fühlt sie sich mit seinem Gewicht von nur 70 Gramm äußerst leicht und angenehm an. Die Pulsuhren von Spartan verfügen über einen modernen Farb-Touchscreen mit einem breiten Winkel, der im Freien und sogar in direktem Sonnenlicht gut sichtbar ist. Das Display wurde auch gegenüber äußeren Umwelteinwirkungen optimiert und kann bei Bedarf gänzlich gesperrt werden. Die Benutzeroberfläche ist pädagogisch gestaltet, mit einer ausgezeichneten Auflösung, gestochen scharfem Text und deutlichen Icons. Das Modell ist in mehreren Farben erhältlich. Die GPS-Verbindung ist exakt und schnell, auch wenn man sich auf einem völlig neuen Platz befindet. Derzeit fehlen uns gewisse Funktionen, doch mit ein paar Softwareupdates verfügt diese Pulsuhr über alle Voraussetzungen, um langfristig zu einem richtigen Verkaufsschlager zu werden.

+Optisch ansprechend und robust, benutzerfreundlich, Farb-Touchscreen
Kein Pulsmesser am Handgelenk, etwas teuer
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Suunto Ambit3

GPS-Uhr für Triathleten, Abenteurer und Multisportler

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 128x128 pixel Wasserdicht/Tiefe: Ja/50 m Akkulaufzeit: 25 h Kabellose Technik: Bluetooth Smart Akkulaufzeit (Ruhezustand): 14 Tage Höhenmesser: Ja Kompass: Ja Vibrationslarm: Nein Pulsmessung: Mit Brustgurt

Mit der Ambit-Serie hat die finnische Suunto in Sachen GPS-Uhren für Triathleten, Abenteurer und andere Multisportler einen Maßstab gesetzt. Das skandinavische Design ist stilecht mit dem Display aus Mineralkristallglas und dem Kompositgehäuse in einem Stück. Suunto 3 will man definitiv auch im Alltag tragen. Die Analyse des Alltags ist auch die Idee der Funktion mit der Aktivitätsüberwachung. Sie liefert für den ganzen Tag und für die Aktivität der Woche Fakten und rechnet die Gesamtzahl an verbrauchten Kalorien und der Erholungszeit aus. Die GPS-Verbindung ist exakt und schnell, dauert aber etwas länger, wenn man sich an einem neuen Platz befindet. Die Navigationsfunktion ist ausgezeichnet und kann die Richtung sowohl mit einem Richtungspfeil als auch mit einer angezeigten Wegstrecke anzeigen.

Suunto 3 wendet die kabellose Übertragungstechnik Bluetooth Smart an, wodurch die Pulsuhr mit Leistungsmessern und anderem Zubehör, das mit ANT+ funktioniert, inkompatibel wird. Andererseits kann man ein Iphone und Android-Smartphone anschließen, um das Datenfeld anzupassen, die Aktivität auf Social Media zu teilen und um Benachrichtigungen für E-Mails und neue Anrufe direkt auf das Smartphone zu bekommen. Allerdings fehlt uns eine Vibrationsfunktion. Über das Onlinetool (und die Gratis-App) Movescount können die Trainingseinheiten geplant und eingehend analysiert werden. Es gibt hier zur Erweiterung des Funktionsumfangs auch Apps zum direkten Download auf die Pulsuhr, beispielsweise Ghost Runner, Ski Speed und Cooper Test. Außerdem stehen Apps zur Verfügung, die ausrechnen, in welcher Zeit man mit dem aktuellen Tempo einen Marathon oder auch den schwedischen Wasalauf absolvieren würde. Die Sportart kann während des Trainings einfach gewechselt werden, was für die Multisportler ideal ist. Der neue Pulsgurt ist kleiner als zuvor und kann nunmehr den Herzschlag auch unter Wasser messen. Die Pulsuhr erfasst auch die Frequenz, Geschwindigkeit und Anzahl von Schwimmzügen. Suunto 3 ist in zwei Modellen erhältlich, Peak und Sport. Peak verfügt über eine bessere Akkulaufzeit und einen besseren barometrischen Höhenmesser, der genauer ist als GPS. Für Multisportler können wir dieses Produkt wärmstens empfehlen.

+Gute Batterielaufzeit, viele gute Trainings-Apps, robuste Herstellungsqualität, gute Integration mit iPhone
Keine Vibrationsfunktion
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Polar V800 HRM

Robuste, kompetente und benutzerfreundliche Multisportuhr

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 128x128 pixel Wasserdicht/Tiefe: Ja/30 m Akkulaufzeit: 14 h Kabellose Technik: Bluetooth smart Akkulaufzeit (Ruhezustand): 30 Tage Höhenmesser: Ja Kompass: Ja Vibrationslarm: Ja Pulsmessung: Mit Brustgurt

Polar V800 ist eine GPS-Uhr mit eingebautem Aktivitätsmesser für ambitionierte Multisportler. Was als erstes ins Auge fällt, ist, dass diese Pulsuhr sowohl schmäler als auch dünner ist als die meisten Konkurrenzprodukte. Darüber hinaus hat sie ein stilechtes, aber einfach funktionelles Design, das in die Laufspur genauso gut passt wie in das Büro. Während ein und derselben Trainingseinheit können verschiedene Sportarten ausgeübt werden, zwischen denen man einfach wechseln kann, ohne die Erfassung der Trainingsdaten zu unterbrechen. Beim Schwimmen misst V800 die Distanz und die Schwimmzüge, sowohl im Pool als auch in offenem Wasser. Während des Radfahrens wird mit einem kabellosen Kadenzsensor die Trainingsintensität gemessen. Für den Läufer gibt es eine Menge verschiedener Funktionen und Polar befand sich immer schon unter den Besten, wenn es um Analyse und Trainingsfeedback geht. Beispielsweise rechnet V800 nach jeder Laufrunde automatisch den Laufindex aus. Die Berechnungen basieren auf einer Kombination aus Maximalpuls und Ruhepuls sowie dem Arbeitspuls, der Geschwindigkeit und Höhe während jeder Trainingseinheit. Auch ein ungefährer VO2max-Wert wird gegeben. Um die Belastung zwischen den verschiedenen Trainingsformen vergleichen zu können, zeigt die Funktion Training Load an, wie anstrengend die Trainingseinheit war. Zusammen mit der anderen Aktivität des Tages erhält man Richtlinien für eine optimale Erholung. Um den Erholungsstatus zu beobachten, muss man nur auf das Display des Trainingscomputers im Pulsuhrenstatus drücken.

V800 verfügt auch über viele andere Funktionen wie HeartTouch, mit dem man die Hintergrundbeleuchtung aktivieren, die Zeit anzeigen oder die Trainingsansicht verändern kann, ohne auf irgendwelche Tasten drücken zu müssen. Die ZoneLock-Funktion verhilft einem dazu, das Training ständig mit einer gewissen Intensität zu absolvieren. Außerdem erfährt man, ob das von vornherein bestimmte Tagesziel erreicht wurde – ist das nicht der Fall, gibt V800 verschiedene Aktivitätsalternativen. Bei V800 handelt es sich um eine robuste Pulsuhr mit guter Herstellungsqualität, die für ein schmales Handgelenk allerdings weniger gut geeignet ist. Den einzigen Nachteil, den wir mit dieser Pulsuhr ansonsten sehen, ist, dass es relativ lange dauert, ein GPS-Signal zu finden, wenn man in Bewegung ist. Die Möglichkeit, den Pulssensor auf dem Brustgurt auszutauschen, erleichtert die Anwendung für mehrere Personen. Das Display ist nicht in Farbe, aber scharf aufgelöst. Wünscht man über die 3 bis 4 Datenfelder hinaus weitere Informationen, kann man auf einen Knopfdruck schnell zu einer anderen Trainingsansicht weiterblättern. Polar V800 ist sowohl eine benutzerfreundliche als auch hoch entwickelte Multisportuhr, die über spannende Funktionen verfügt, die das Training auf ein höheres Niveau bringt.

+Benutzerfreundlich und motivierend, man kann die Sportart mitten in einer Trainingseinheit wechseln, Polar Flow
GPS-Verbindungsaufbau dauert auf neuen Plätzen lange, passt weniger gut auf schmale Handgelenke
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Garmin Forerunner 630

Exakte GPS-Uhr mit Touchscreen und fortschrittlichen Funktionen für die Laufdynamik

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 215x180 Pixel Maße (BxHxT): 45x45x11,7 mm Gewicht: 44 g Wasserdicht/Tiefe: Ja/50m Akkulaufzeit: 16 Std. Akkulaufzeit (Ruhezustand): 28 Tage Höhenmesser: Ja Kompass: Ja Vibrationslarm: Ja Pulsmessung: Mit Brustgurt

Garmin Forerunner 630 verfügt über die meisten Funktionen, die man sich als fortgeschrittener Läufer wünscht, und Einiges mehr. Abgesehen davon, dass es sich hierbei um eine ausgezeichnete GPS-Uhr handelt, die das Signal schnell findet, haben wir auch eine Smartwatch vor uns. Sie kann mit dem Smartphone verbunden werden und auf diese Weise Benachrichtigungen der Social Media entgegennehmen, eingehende Anrufe sehen sowie Kalendererinnerungen erhalten. Das funktioniert sogar viel besser, als wir uns erhofft hatten. Mit dem hochaufgelösten Farb-Touchscreen ist die Smartwatch verständlich gestaltet und einfach zu bedienen. Das ist sowohl vor dem Training der Fall, wenn man beispielsweise ein Intervalltraining mit Geschwindigkeitswarnungen einstellen will, als auch nach dem Training, um das Lauftraining zu analysieren und Schlüsse daraus zu ziehen. Der Touchscreen, der einen der Unterschiede zum Forerunner 235 darstellt, macht die Pulsuhr während dem Training einfach zu navigieren, nur bei Platzregen bekommt er seine Probleme. Andere Funktionen, die das Training erleichtern, sind Auto Pause, mit dessen Hilfe die Zeitnahme bei einer roten Ampel pausiert und wieder fortsetzt sowie die Möglichkeit, die Datenseiten auf Autoscroll einzustellen, d. h. während dem Training automatisch anzeigen zu lassen.

Man erfährt auch den geschätzten VO2max sowie die vermutliche Laufzeit für 5, 10, 21 oder 42 km. Diese Variablen fielen allerdings etwas niedriger aus als die tatsächlichen Werte in unserem Test. Da Forerunner 630 sich allerdings immer an die neuen Bedingungen anpasst, werden die Zahlen auf Dauer immer wirklichkeitsgetreuer. Den deutlichsten funktionellen Unterschied gegenüber der günstigeren Garmin Forerunner 235 machen die umfassenden Funktionen für die Laufdynamik aus, darunter die Aufzeichnungen von Bodenkontakt in Millisekunden, Schrittlänge, Schritt pro Minute (Kadenz) sowie die vertikale Bewegung, d. h. wie sehr man auf- und abhüpft. Auf diese Weise ermöglicht Forerunner 630, die Lauftechnik zu analysieren und zu verbessern. 
Über die Funktion LiveTrack können Freunde das Training in Echtzeit verfolgen und mit nur einem Knopfdruck werden die Trainingsdaten per WLAN auf den PC oder das Smartphone übertragen. Garmin Forerunner 630 gibt unendliche Analysemöglichkeiten, während sie einfach zu navigieren und pädagogisch aufgebaut ist. Für die meisten Nutzer taugt die Garmin Forerunner 235 fürs Training gut.

+Fortgeschrittene Funktionen für die Laufdynamik, gute Analysewerkzeuge, schneller GPS-Verbindungsaufbau
Hoher Preis
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Garmin Forerunner 225

Eine aktualisierte Version unseres einstigen Testsiegers – jetzt mit eingebautem Pulsmesser

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 180x180 Pixel Maße (BxHxT): 287x48x16 mm Gewicht: 54 g Wasserdicht/Tiefe: Ja/50 m Akkulaufzeit: 10 Std. Kabellose Technik: ANT+ Akkulaufzeit (Ruhezustand): 28 Tage Höhenmesser: Ja Kompass: Nein Vibrationslarm: Ja Pulsmessung: Erfolgt mit einem optischen Sensor am Handgelenk, alternativ mit Brustgurt

Garmin Forerunner 225 ist eine Laufuhr mit GPS, die im Prinzip über alles verfügt, was man sich als Sportausübender wünscht. Beispielsweise können Distanzen und Geschwindigkeiten im Innenbereich aufgezeichnet werden oder man erhält Geschwindigkeitswarnungen, wenn man von einer voreingestellten Geschwindigkeit abweicht. Auch der Puls kann über das Handgelenk gemessen werden. Der eingebaute Pulsmesser macht einen der Unterschiede gegenüber dem Vorgänger und vorherigen Testsieger Garmin Forerunner 220 aus. Der Puls und das GPS werden rasch gefunden und mit nur wenigen Knopfdrücken kommt man mit der Trainingseinheit in Gang. Man kann einfach einstellen, was man in den drei Informationsfeldern auf dem Display sehen will. Außerdem hat man die Möglichkeit, die Datenseiten während des Trainings automatisch anzeigen zu lassen. Eine andere Neuheit bei Forerunner 225 ist die farbenfrohe grafische Benutzeroberfläche, die die Pulszone und die Schläge pro Minute anzeigt, sowie der Aktivitätsmesser, der Schritte zählt und den Kalorienverbrauch des Tages. Die Benutzeroberfläche der Pulsuhr ist relativ verständlich gestaltet und die Information kann in der Bewegung schnell vom Display abgelesen werden. Beim leistungsorientierten Training hilft Forerunner 225 dabei, die Ziele zu erreichen, indem sie den Überblick über die persönlichen Rekorde behält.

Über die App Garmin Connect kann man fortgeschrittene Trainingseinheiten und kostenfreie Trainingsprogramme zusammenstellen, was davor allerdings einen kleinen Arbeitseinsatz erfordert. Außerdem kann man damit Informationen über den Schlaf bekommen, sowohl über die gesamte Schlafzeit als auch über die Schlafqualität. Die Datenübertragung von der Pulsuhr zur App wird mühsam, wenn mehrere Garmin-Geräte miteinander verbunden sind, was für die allermeisten Nutzer jedoch kein Problem darstellt. Die Pulsuhr ist stoßfest und das Armband weich und biegsam. Obwohl Forerunner 225 aufgrund des eingebauten Pulssensors für das Handgelenk etwas dicker ist als sein Vorgänger, ist die Pulsuhr angenehm am Arm zu tragen. Garmin Forerunner 225 verfügt über die meisten Funktionen, die ein Sportler sich von einer GPS-Uhr erwarten kann. Dank des eingebauten Pulsmessers ist es einfach, die Übersicht über die Resultate zu behalten. Fortgeschrittenere Nutzer sollten sich jedoch das Schwestermodell Garmin Forerunner 235 ansehen, das ein wenig mehr kostet. Dieses Modell hat mehrere gute Funktionen, beispielsweise Benachrichtigungen vom Smartphone und eine erweiterte Laufanalyse wie VO2max, die Erholungszeit und die Berechnung einer Zielzeit für verschiedene Distanzen. Auch der Akku und das Display sind besser.

+Viele Funktionen zu einem guten Preis, misst Puls am Handgelenk
Das Erstellen individueller Trainingsprogramme kann zeitraubend sein
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Garmin Forerunner 620

GPS-Laufuhr mit Touchscreen und praktischen Funktionen

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 180x180 Pixel Maße (BxHxT): 45×45×12,5 mm Gewicht: 43,6 g Wasserdicht/Tiefe: Ja/50 m Akkulaufzeit: 10 Std. Akkulaufzeit (Ruhezustand): 42 Tage Höhenmesser: Ja Kompass: Ja Vibrationslarm: Ja Pulsmessung: Mit Brustgurt

Am Handgelenk sieht Garmin Forerunner 620 dem wesentlich günstigeren (aber dennoch ausgezeichneten) Forerunner 220 sehr ähnlich. Für den fortgeschrittenen Anwender birgt Forerunner 620 aber eine Menge hochinteressanter Messwerkzeuge. Abgesehen von der gewöhnlichen Pulsmessung registriert die Pulsuhr auch Bodenkontakt in Millisekunden, Schritte pro Minute (Kadenz) sowie die vertikale Bewegung, also wie sehr man auf- und abhüpft. Diese Information ermöglicht, die Lauftechnik zu analysieren und zu verbessern. Die Pulsuhr rechnet auch die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) aus und kann auf diese Weise die ungefähre Laufzeit für eine bestimmte Distanz – 5 km, 10 km, Halbmarathon und Marathon – prognostizieren. In Kombination mit dem Erholungsratgeber sind diese Funktionen wichtig, um den Nutzen einer jeden Laufrunde zu maximieren und die aerobe Kapazität zu verbessern.

Der GPS-Verbindungsaufbau ist der schnellste, den wir bisher bei einer GPS-Uhr getestet haben, hohe Gebäude und dichter Wald stellen kein Problem dar. Das Display ist gestochen scharf und zeigt gleichzeitig vier Informationsfelder an, die nach eigenem Ermessen einfach anzupassen sind. Garmin brilliert hier in gewohnter Weise. Der Touchscreen ist in der Bewegung sehr brauchbar, weil man durch rasches Wischen zwischen den Informationsfeldern blättern kann und nicht mit Tasten herumspielen muss. Die Vibrationsfunktion ist ausgezeichnet und kann eingestellt werden, um nach einer bestimmten Distanz oder Zeit zu vibrieren. Mit LiveTrack können die Freunde das Training in Echtzeit verfolgen. Mit nur einem Druck auf die Connect-Taste werden die Trainingsdaten über WLAN auf den Computer übertragen, was noch nie zuvor so einfach war. Nun stellt sich die Frage, ob Forerunner 620 seinen Premiumpreis wert ist? Die Antwort lautet „ja“, wenn man Zeit und Interesse für eine Tiefenanalyse hat sowie die Entschlossenheit mitbringt, jeden Schritt im Lauftraining zu verbessern. Für den Durchschnittssportler ist jedoch Forerunner 235 vollständig ausreichend.

+Sehr kompetente Pulsuhr mit einer Menge von interessanten Funktionen für Athleten, die ihr Training ernsthaft verfolgen
Der Touchscreen funktioniert gut, ist aber nicht so reaktionsfreudig wie bei modernen Smartphones
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Garmin Forerunner 220

Preiswerte GPS-Uhr, die einfach anzuwenden ist und mit der das Training Spaß macht

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 180x180 Pixel Maße (BxHxT): 45×45×12 mm Gewicht: 40,7 g Wasserdicht/Tiefe: Ja/50 m Akkulaufzeit: 10 Std. Akkulaufzeit (Ruhezustand): 42 Tage Höhenmesser: Nein Kompass: Nein Vibrationslarm: Ja Pulsmessung: Mit Brustgurt

Garmin Forerunner 220 ist der Nachfolger des Verkaufsschlagers Forerunner 210. Im Prinzip wurde alles verbessert: raschere GPS-Verbindungsherstellung, Display, Herstellungsqualität und Funktionalität. Wir sind auch der Meinung, dass das Design einen großen Schritt nach vorne genommen hat, doch vor allem ist es einfach und macht Spaß, mit der Pulsuhr zu trainieren. Beispielsweise behält sie die Übersicht über persönliche Rekorde, die Auto Pause-Funktion pausiert die Zeitnahme bei einer roten Ampel und die Vibrationsfunktion hilft beim Intervalltraining, was perfekt ist, wenn man mit Musik in den Kopfhörern trainiert. Das energiesparende Farbdisplay ist ausgezeichnet und im Tageslicht gut sichtbar. Mit ausgeschaltetem GPS hält der Akku mehrere Wochen lang. Normalerweise dauert es circa 10 bis 15 Sekunden, um eine Verbindung mit den Satelliten herzustellen, auch in dichtem Wald oder in städtischer Umgebung – was vollkommen im Rahmen ist. Die Tasten funktionieren gut und die Menüführung ist logisch und schnell. Man muss nur dreimal auf die Run-Taste drücken, um die Laufrunde zu beginnen, herrlich einfach!

Die drei Informationsfelder können maßgeschneidert werden und zeigen im Prinzip alles an, was man braucht. Mit dem Beschleunigungssensor kann man die Distanz- und Geschwindigkeitsdaten auch beim Training auf dem Laufband messen. Da die Pulsuhr den Laufstil allmählich „lernt“, tut sie das äußerst genau. Über Bluetooth werden die letzten Laufrunden automatisch auf Garmin Connect geladen. Hier kann man alle mögliche Statistik über die Laufrunde einsehen und auch Trainingspläne herunterladen. Hat man das Smartphone mit dabei, können die Freunde das Training und die Statistik in Echtzeit verfolgen, was sehr spannend ist! Wir haben die Pulsuhr schon eine Anzahl von Monaten in Verwendung und sie sieht immer noch vollkommen neu aus. Es handelt sich um eine ausgezeichnete Pulsuhr, doch eine Garmin Forerunner 235 oder Garmin Forerunner 225 verweist sie in die Schranken.

+Einfach anzuwenden, rascher GPS-Verbindungsaufbau, gute Akkulaufzeit, gutes Display, wasserdicht
Keine Schwimm- und Radfahrfunktionen
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Suunto Quest

Kleine und hoch entwickelte Pulsuhr, die dennoch benutzerfreundlich ist und über eine gute Batterie verfügt

GPS: Nein Maße (BxHxT): 42,7x13,2x42,7 mm Gewicht: 40 g Wasserdicht/Tiefe: Ja/30 m Batterielaufzeit: 1 Jahr Höhenmesser: Nein Kompass: Nein Vibrationslarm: Nein Pulsmessung: Mit Brustgurt

Die finnische Pulsuhr Suunto Quest ist von Grund auf für die Anwendung mit dem Onlinetool Movescount hergestellt. Hier kann man die Einstellungen bearbeiten, das Training analysieren und das gesamte Trainingsprogramm auf die Pulsuhr herunterladen. An der Außenkante des digitalen Zeigeblattes wird der Prozentanteil der maximalen Herzfrequenz, der Trainingseinheit oder der Erholungszeit angezeigt. Das Display ist verständlich und intuitiv. Unter anderem zeigt es die Trainingsintensität und die Herzfrequenzzonen in Echtzeit an. Mit dem Footpod von Suunto, das nur 10 g wiegt, werden auch die Geschwindigkeit, die Distanz und die Schrittfrequenz mit großer Präzision angezeigt. Die Distanzberechnung erfolgt automatisch oder mit einem leichten Tippen auf das Display. Die Pulsuhr ist zwar sehr leicht, vermittelt aber dennoch den Eindruck von hoher Qualität. Die Herstellungsqualität und das Design von Suunto sind in Hochform. Wenn man nicht unbedingt die Laufstrecken über GPS in die Karte einzeichnen möchte, dann stellt diese Pulsuhr einen durchaus ausgezeichneten Kauf dar.

+Hoch entwickelt, aber dennoch benutzerfreundlich, kleine und leichte Alltagsuhr, gute Batterie
Für die Geschwindigkeits- und Distanzmessung wird ein Footpod benötigt
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Polar RCX5

Dünne und leichte Pulsuhr mit guter Batterielaufzeit, die den Puls auch beim Schwimmen messen kann

GPS: Ja Bildschirmauflösung: 46 g Wasserdicht/Tiefe: Ja/30 m Batterielaufzeit: 7.500 Std. Akkulaufzeit (Ruhezustand): 300 Tage Höhenmesser: Ja Kompass: Nein Vibrationslarm: Nein Pulsmessung: Mit Brustgurt

Polar RCX5 ist die dünnste Pulsuhr, die wir bisher getestet haben, und verfügt über eine Batterielaufzeit von 11 Monaten. RCX5 kann je nach Sportart angepasst werden und brilliert bei der Anzeige von Informationen, der Trainingsplanung und Trainingsoptimierung. ZoneOptimizer kann die Pulszonen an die jeweilige Tagesverfassung anpassen. Die Funktion für das optimale Tempo hilft dabei, bei Wettbewerben die ideale Geschwindigkeit beizubehalten. Auch der Verlauf und die nachträgliche Analyse sind detailliert, doch es benötigt etwas Zeit, alle Funktionen verstehen zu lernen. Die Tasten reagieren nicht so schnell, doch die Pulsuhr zeigt die gewünschte Information an, einfach indem man sie an den Brustgurt hält. Die Pulsmessung funktioniert auch im Wasser, was das Pulstraining für Triathleten auf ein nächstes Niveau bringt. Die Messung von Distanz, Schwimmzügen und Tempo wäre allerdings auch wünschenswert gewesen. Mit Zubehör ist der Preis recht saftig. Stattdessen empfehlen wir Polar V800, die über wesentlich mehr Kompetenz verfügt.

+Dünn und leicht, gute Batterielaufzeit, misst Puls beim Schwimmen
Für die Distanzmessung wird ein separates GPS oder Footpod benötigt
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Beurer PM25

Günstige und kompetente Pulsuhr mit einfachen und sehr guten Funktionen

GPS: Nein Wasserdicht/Tiefe: Ja/30 m Höhenmesser: Nein Kompass: Nein Vibrationslarm: Nein Pulsmessung: Mit Brustgurt

Wir waren richtig überrascht, wie kompetent diese günstige Laufuhr von Beurer ist. Abgesehen von der gewöhnlichen Pulsmessung verfügt die Pulsuhr über Funktionen für individuelle Pulsintervalle, die Kalorienverbrennung und Messung der Fettverbrennung in Gramm. Die Funktionen sind allerdings nicht so hoch entwickelt wie bei den anderen Pulsuhren in diesem Test. Leider kann sie nicht an Zubehör wie beispielsweise ein Footpod angeschlossen werden, wodurch es nicht möglich ist, die Geschwindigkeit und Distanz oder Kadenz für das Fahrradtraining zu messen. Ist man allerdings nur an Zeitnahme, Puls und Fettverbrennung interessiert, dann stellt diese Pulsuhr eine ausgezeichnete und günstige Wahl dar. Beurer PM25 ist schon ein paar Jahre auf dem Markt und erscheint vor allem hinsichtlich Design und Funktionalität veraltet.

+Günstig, einfach, doch mit guten Funktionen
Kann durch andere Pulsuhren innerhalb eines Abstands von 1 m gestört werden
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Suunto M5

Pulsuhr, die als motivierender Personal Trainer fungiert und über ein angenehm zu tragendes Armband verfügt

GPS: Nein Wasserdicht/Tiefe: Ja/30 m Batterielaufzeit: 1 Jahr Höhenmesser: Nein Kompass: Nein Vibrationslarm: Nein

Die kleine Suunto M5 ist mehr als nur eine Pulsuhr, denn sie fungiert als Personal Trainer. Sie erstellt persönlich entwickelte Trainingsprogramme, die auf den eigenen Zielen basieren, beispielsweise eine verbesserte Kondition oder eine Gewichtsreduktion. Versäumt man eine Trainingseinheit, dann stellt sich die Pulsuhr darauf ein. Das Display ist groß und deutlich und verfügt auch über gewöhnliche Uhrenfunktionen wie Zeit, Datum und Alarm. Die Menüführung ist verständlich, doch um mit einer Trainingseinheit zu beginnen, sind mehrere Klicks notwendig. Der Brustgurt ist angenehm und mit den meisten Trainingsmaschinen im Fitnesscenter kompatibel. Kauft man ein Footpod hinzu, kann die Pulsuhr auch die Distanz und Geschwindigkeit messen, doch der Preis erhöht sich dann um einiges. Folgt man den Instruktionen von Suunto M5, dann ist es schwierig, mit dem Training zu scheitern. Dennoch gibt es mehrere kompetente Konkurrenten, die über eine GPS-Signalstärke verfügen, die diese Pulsuhr in die Schranken weist.

+Motivierend, angenehmes Armband, Trainingsanalyse online, gute Alltagsuhr
Begrenzte Funktionalität für fortgeschrittene Läufer
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