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Smartphone: 17 modelle im test

Updated September 2019

Das Smartphone hat sich für die Allgemeinheit mittlerweile zu einem Standardprodukt entwickelt. Wir verwenden es für schwierigere Tätigkeiten im Arbeitsleben. Es kommt aber auch für einfache Dinge zum Einsatz, wie für Uhrzeit, Zeitvertreib und Unterhaltung oder für Sozialkontakte über Social Media, für Nachrichten, E-Mail etc. – und selbstverständlich auch um zu telefonieren.

In erster Linie unterscheiden sich die Smartphones heutzutage durch das jeweilige Betriebssystem voneinander. Apple hat sein eigenes Smartphone-Betriebssystem IOS. Google verfügt über das eigene System Android und lässt jedoch relativ wenige Smartphones produzieren. Android wird hauptsächlich von einer Reihe von Smartphone-Herstellern verwendet, beispielsweise Sony, Samsung, HTC, ZTE und LG. Manchmal bringt Google aber in Zusammenarbeit mit einem Hersteller ein eigenes Smartphone hervor. Auch Microsoft hatte sein eigenes Smartphone-Betriebssystem: Windows Phone. Vor ein paar Jahren war es noch mehr im Gespräch, doch nach einiger Zeit entschied Microsoft im Sommer 2017, die Unterstützung für Windows Phone einzustellen. Aktuelle Zahlen belegen, dass es sich bei mehr als 90 Prozent der derzeit verkauften Smartphones um entweder Android oder IOS als Smartphone-Betriebssystem handelt.

Abgesehen von diesen Betriebssystemen für Smartphones gibt es auch einfachere Modelle. Diese Smartphones sind oft auf ältere Menschen zugeschnitten und verfügen über weniger Funktionen und eine einfachere Benutzeroberfläche (auch Interface genannt) sowie über große Tasten. Doro ist beispielsweise ein Hersteller von Smartphones für Senioren. Es gibt auch einige sehr günstige, einfachere Smartphones, die nicht speziell für ältere Menschen konstruiert werden. Dabei handelt es sich um Handys, die beinahe ausschließlich für die Kommunikation angedacht sind, und nicht für Unterhaltung, Surfen und Ähnliches.

Der Kauf eines Smartphones

Sämtliche Smartphones verfügen heutzutage über ein Touch-Display, sie sind schnell und einfach zu bedienen. Außerdem sind sie mit GPS ausgestattet, mit Social Media integriert und haben Zugang zu einem App-Geschäft mit Hunderttausenden von Apps und Spielen, die für eine erweiterte Funktion auf das Smartphone geladen werden können. Das App-Geschäft heißt bei Android „Play“ und bei IOS „App Store“. In diesen digitalen Geschäften findet man Apps für alles von Social Media, Spielen und Videogeschäften bis hin zu Textverarbeitungsprogrammen, Trainingshilfen und Messwerkzeugen für den Hausbau. Hier findet man sowohl Brauchbares als auch Unbrauchbares.

Die Smartphones unterscheiden sich hauptsächlich hinsichtlich Interface und Leistung voneinander. IOS verfügt über sein einzigartiges Interface, das sich von der Menge abhebt. Viele Hersteller von Smartphones kreieren über Android hinaus ebenso ihre eigene Benutzeroberfläche und bieten den Nutzern damit eine Reihe von Zusatzfunktionen, über die diese mit einer originalen Android-Installation nicht verfügen würden. Nur wenige Hersteller verzichten darauf, ihrem Interface eine eigene Note zu verleihen. Die Benutzeroberfläche nennt sich dann Vanilla-Android: Der Konsument erhält kurz gesagt eine nicht so einzigartige Variante mit den gängigsten Grundfunktionen.

Die Smartphones bieten wie gesagt auch unterschiedlich gute Leistungskapazität. Diese hängt von der jeweiligen Hardware ab, für die sich der Hersteller entscheidet, doch auch von der Software, deren Aufgabe es ist, das Beste aus der Hardware herauszuholen. Nahezu alle Smartphones – auch die preisgünstigen – arbeiten schnell, ohne dass das Interface laggt, d. h. ohne jegliche Verzögerungen der Verbindung. Vor ein paar Jahren war das noch nicht der Fall. Allerdings kann die Leistung unterschiedlich sein, je nachdem wie viele Apps gleichzeitig in Gang sind, oder wenn besonders schwerfällige Apps und Computerspiele laufen, die die Leistungskapazität der aktuellsten Hardware maximal beanspruchen.

Beim Kauf eines Smartphones ist es daher wichtig, sich über den individuellen Bedarf im Klaren zu sein. Wozu soll das Smartphone verwendet werden? Ist die fortschrittlichste Hardware notwendig oder reicht ein Smartphone der preisgünstigen Liga aus? 

Beim Kauf älterer Smartphones muss man dennoch berücksichtigen, dass sie womöglich nicht auf die neueste Version des Betriebssystems upgedatet werden können. Das Betriebssystem wird in regelmäßigen Abständen upgedatet. Der Hersteller schließt hierbei Sicherheitslücken, die dem Konsumenten bei eventuellen Hacking-Attacken schaden könnten, beispielsweise durch Daten- oder sogar wirtschaftliche Verluste. Bei einem Update des Betriebssystems werden oftmals auch die Apps aktualisiert. Manche Apps werden hierbei an die neue Version des Betriebssystems angepasst und funktionieren dann nicht mehr mit älteren Versionen. Wenn man nun ein Smartphone mit einer älteren Version kauft, die nicht auf die neueste upgedatet werden kann, dann werden manche Apps darauf nicht funktionieren. Im schlimmsten Fall können Sicherheitslücken im Betriebssystem von Hackern ausgenützt werden. Daher sollte man immer ein relativ neues Modell eines Smartphones wählen, ob in der preisgünstigen und mittleren Preisklasse oder im Premiumsegment.

Den besten Preis ausfindig machen

Die günstigsten Preise für Smartphones, sowohl mit als auch ohne Abonnement sowie als Wertkartenhandy, sind über die Links unter unseren Tests abrufbar. Wir aktualisieren den Test laufend mit neuen Smartphones, um Ihnen den besten Überblick zu bieten und Ihnen dabei zu helfen, das für Sie beste Smartphone zu kaufen.

Die Smartphones werden in folgende Preisklassen kategorisiert:

0–250 Euro: Preisgünstig

250–550 Euro: Mittelklasse

>550 Euro: Premium

Testsieger - Smartphone

So wurde der Test durchgeführt

Wir führen unsere Tests selbst durch und testen die Produkte auf realistische Weise. Die Smartphones werden im Alltag verwendet, genauso wie die Konsumenten selbst sie im Gebrauch haben würden. Bei der Anwendung machen wir im Großen wie im Kleinen über all das Notizen, was beim Kauf eines Smartphones eine Rolle spielen könnte. Ein paar der wichtigsten Faktoren, die wir dabei berücksichtigt haben, sind folgende:

Leistung: Wie schnell funktioniert die Benutzeroberfläche des Smartphones? Bewältigt es schwerfällige Spiele-Apps? Wie reagiert es, wenn viele Apps gleichzeitig laufen?

Benutzerfreundlichkeit: Ist die Benutzeroberfläche einfach zu erlernen? Gibt es praktische Lösungen für Shortcuts zu den gängigsten Funktionen etc.? Werden die Benutzeroberfläche, die Funktionen usw. an den jeweiligen Anwender angepasst?

Kamera: Wie leistungsfähig ist die Kamera bei normalen Lichtverhältnissen? Wie leistungsfähig ist sie bei schlechteren Lichtverhältnissen? Wie gut ist die Farbwiedergebung? Tritt bei den Fotos ein Bildrauschen auf? Wie behandelt die Kamera Kontraste? Wie scharf werden die Fotos? Ist es einfach, die Schärfe zu finden?

Betriebszeit: Wie lange hält der Akku unter normalen Bedingungen, bis das Smartphone aufgeladen werden muss. Wie verändert sich die Betriebszeit bei intensiverer Nutzung? Wie schnell wird der Akku aufgeladen? 

Andere Faktoren, die wir in unsere Analyse miteinbeziehen, sind: Materialwahl, Herstellungsqualität, Verzicht auf wichtige Funktionen/Hardwaremerkmale durch den Hersteller sowie, wie preiswert das Smartphone sowohl in Bezug auf den Nutzen als auch im Verhältnis zu den Konkurrenten ist. Das Testergebnis spiegelt wider, wie preiswert das Produkt ist.

1. Huawei P20 Pro

Ein Spitzen-Smartphone im Top-Segment

Display: 6,1 Zoll - 2240 x 1080 Pixel Prozessor: Huawei Kirin 970, 4 x 2,36 GHz 4 x 1,8 GHz Kamera: 40 + 20 + 8 Megapixel, Selfie-Kamera 24 Megapixel Akku: 4000 mAh Akku: 4000 mAh Arbeitsspeicher: 6 GB Speicherkapazität: 128 GB Maße: 155 x 73,9 x 7,8 mm Gewicht: 180 g Android-Version: 8.1 (Oreo) Sonstiges: IP67-klassifiziert (spritzwassergeschützt), biometrische Authentifizierung, USB-Typ-C-Steckplatz

Huawei P20 Pro ist ein dünnes Smartphone mit stilechtem Design und einer richtig guten Kamera. Die Hauptkamera, oder besser gesagt, die drei Hauptkameras, die sich an der Hinterseite befinden, verweisen sogar Samsung S9 Plus in die Schranken, den Führenden in Sachen Kamera. Die Farben, die Details und die Bewältigung unterschiedlicher Lichtverhältnisse sind auf Topniveau. Der optische Zoom kann Objekte bis zu fünffach vergrößern und die Bildauflösung von ganzen 40 Megapixel ist auch nicht von schlechten Eltern. Außerdem gibt es einen interessanten Ultraschnell-Modus. Mit diesem filmt man 960 Bilder pro Sekunde, was ungeheuer tolle Effekte hervorbringt, wenn man die gewünschte Sequenz einfangen konnte. Den richtigen Moment zu erfassen, erweist sich aber etwas schwierig, da der Zeitrahmen für den Effekt nur 0,25 Sekunden beträgt. Außerdem sind für diese Funktion gute Lichtverhältnisse notwendig, daher wird sie nicht allzu oft zur Anwendung kommen. Die Kamera-App ist benutzerfreundlich gestaltet. Ein nettes Detail ist, dass das Funktionswählrad aussieht wie der Fokusring bei einer Digitalkamera. Es gibt eine Menge an Optionen für sowohl die unerfahrenen als auch erfahreneren Smartphone-Fotografen. Die Selfie-Kamera des Smartphones kann eine Bildauflösung von ganzen 24 Megapixel vorweisen und macht ebenso einen ausgezeichneten Job. Ein interessantes Detail auf dem P20 Pro ist, dass das Smartphone den oberen Bereich des Displays nutzt, der sogenannte "Einschnitt" (oder "notch"). Wünscht man eher das herkömmliche Aussehen, kann man auch einstellen, dass dieser Bereich schwarz hinterlegt ist.

Huawei P20 Pro beeindruckt mit seiner Akkulaufzeit - auch bei anspruchsvoller Anwendung. Das Handy muss tagsüber nicht ein einziges Mal aufgeladen werden, sondern es reicht aus, es über Nacht zu laden. Das Operativsystem funktioniert reibungslos, die Apps öffnen sich schnell und ohne Verzögerung. Was am meisten beeindruckt, ist die äußerst schnell und fehlerfrei funktionierende Gesichtserkennung, um das Smartphone zu entsperren. Man muss schon sehr kleinlich sein, um am Huawei P20 Pro etwas zu bemängeln, doch es gibt in der Tat Verbesserungspotenzial. Das Display ist in Bezug auf Farbwiedergabe und Lichtstärke ausgezeichnet, hat aber nicht wirklich eine ebenso so hohe Bildauflösung und DPI (Punkte pro Zoll bzw. Dots Per Inch) wie manche der Konkurrenten im Topbereich. Das bemerkt man allerdings nur, wenn man sich wirklich anstrengt, um es zu erkennen. Es fehlt auch eine ordentliche "Immer-auf-dem-Display"-Funktion (Always on display), mit der man auch im gesperrten Zustand an Informationen gelangt. Es gibt sie zwar, weit unten versteckt in den Einstellungen, doch diese zeigt nur Grundfunktionen an wie die Uhr und welcher Song gerade gespielt wird. Leider gibt es keine Vorschau für Nachrichten und beispielsweise kann die Musik-App nicht bedient werden, wenn das Display deaktiviert ist. Auch einen guten alten 3,5-Millimeter-Kopfhörereingang könnte man vermissen sowie drahtloses Aufladen. Weniger Rolle spielt dahingegen, dass das Smartphone nicht über einen Speicherkartensteckplatz verfügt, wenn man bedenkt, dass der interne Speicherplatz ganze 128 GB beträgt. Mit Huawei P20 Pro hat der chinesische Handyhersteller sich im Übermaß im obersten Bereich des Premiumsegments etabliert. P20 Pro hat viel von dem, das man sich wünschen kann, und stellt eine gute Anschaffung für diejenigen dar, die auf der Suche nach einem Smartphone im Topsegment sind.

+Sehr gute Kamera, schnelle Gesichtserkennung, gute Akkulaufzeit, viel Speicherplatz
Kein drahtloses Laden, kein 3,5-Millimeter-Kopfhörereingang, sparsame Information auf dem Display
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4.5 von 5

2. Huawei Mate 20 Pro

Alle Extras sowie tolle Kamera und Akkulaufzeit

Preisklasse: Premium Display: 6,39” – 3120x1440 P Prozessor: HiSilicon Kirin 980 Octa core 2,26 GHz Kamera: 1x40 MP + 1x20 MP + 1x8 MP, Selfiekamera: 24 MP Akku: 4.200 mAh Maße: 157,8x72,3x8,6 mm Gewicht: 189 g Android-Version: 9 (Pie) Sonstiges: IP68-klassifiziert (wasserdicht und staubgeschützt), Fingerabdrucksensor im Display, Iris-Scanner, kabelloses Aufladen (bidirektional)

Huawei Mate 20 Pro ist zweifellos eines der am besten hergestellten Smartphones des Jahres, das – trotz seiner Größe – auch sehr angenehm zu halten ist. Das Gehäuse ist aus Glas mit Aluminiumrahmen, die Vorderseite hat ein etwas gewölbtes Display, bei dem die Krümmungen das Schreiben jedoch nicht beeinträchtigen (was bei anderen Herstellern manchmal der Fall ist).

Das Display verfügt über eine überzeugende Schärfe und ist sehr farbenprächtig. Leider haben manche Exemplare, wie auch das unsrige, einen Herstellungsfehler, der an der Displaykante einen grünlichen Schimmer erzeugt. Das kann zwar über die Garantie gelöst werden, ist aber dennoch mühselig.

Tolle Akkulaufzeit
Mate 20 Pro kann als Ergänzung zum richtig schnellen Ladevorgang über Kabel auch kabellos aufgeladen werden. Das kabellose Aufladen funktioniert auch umgekehrt, sodass andere Geräte ebenfalls aufgeladen werden können. Das ist hauptsächlich dafür abgesehen, wenn die Uhr oder die Kopfhörer kabelloses Aufladen unterstützen. Doch es funktioniert auch mit anderen Smartphones, wenn auch mit unterschiedlichem Ergebnis.

Abgesehen von der Gesichtserkennung verbirgt sich unter dem Displayglas auch ein Fingerabdrucksensor. Beide funktionieren sehr gut und ergänzen sich zudem gegenseitig, sodass es immer einfach ist, das Telefon zu entsperren.

Die Akkulaufzeit ist gewiss nicht auf demselben großartigen Niveau wie beim Vorjahresmodell Mate 10 Pro, hält sich bei einfacher Anwendung aber bei imposanten zwei Tagen. Dasselbe gilt für die Verbindung, die bei problematischen Bereichen besser ist als bei vielen anderen Smartphones, allerdings nicht ganz so herausragend wie beim Vorgänger.

Die Kamera brilliert
Seit P20 Pro gehört Huawei zu den besten Herstellern von Kamerasmartphones – Mate 20 Pro ist dabei keine Ausnahme. Die Kameralinsen kooperieren, vor allem um einen verlustfreien 5-fach-Zoom zu erschaffen, aber auch, um generell gute Fotos zu erzeugen.

Die Kamera enthält die meisten der KI-Funktionen, mit denen Huawei auf sich aufmerksam macht. Teils wird das Foto dem Motiv besser angepasst als zuvor, teils gibt es Hivision. Bei Hivision handelt es sich um einen Modus der Kamera, mit dem man in Echtzeit Text übersetzen, Produkte identifizieren und auch Kalorien im Essen zählen kann. Das letzte Feature ist wirklich cool, funktioniert derzeit jedoch nur für eine begrenzte Anzahl an Lebensmitteln. Alle künstliche Intelligenz befindet sich auf dem Huawei-eigenen Kirin-980-Chip, der sich gegenüber der Konkurrenz leistungsmäßig gut behaupten kann.

Man erhält auch die aktuellstmögliche Version von Android und der Huawei-eigenen EMUI-Benutzeroberfläche. Dies umfasst mehrere praktische Extrafunktionen und Einstellungen, doch leider auch einige störende Werbeapps. Die Mate-Serie konnte durch das Vorjahresmodell heranwachsen und mit Mate 20 Pro innerhalb vieler Bereiche die Führung über die Konkurrenz übernehmen. Der Schritt von den Mate-Smartphones des Herbstes zu den P-Modellen des Frühjahrs wurde zwar etwas kleiner, doch bei Mate 20 Pro handelt es sich um ein fantastisch imposantes Teil für diejenigen auf der Suche nach einem führenden Smartphone.

+Tolle Kamera und Akkulaufzeit, spannende KI-Funktionen, reaktionsschnell, funktionsreich
Gewisse Modelle mit Herstellungsfehler auf dem Display
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4.5 von 5

3. Apple iPhone 8 Plus

Ein richtig tolles Fotohandy

Preisklasse: Premium Display: 5,5 Zoll - 1920x1080 Px Prozessor: Apple A11 Bionic mit 64-Bit-Architektur, integrierter M11 Motion Coprozessor Kamera: Dual 12 MP Kamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv, Selfie-Kamera 7 MP Breite: 78,1 mm Höhe: 158,4 mm Gewicht: 202 g Tiefe: 7,5 mm Kapazität: 64/256 GB Sonstiges: IP67-klassifiziert (Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen, staubdicht), biometrische Authentifizierung, Lightning-Anschluss, unterstützt drahtloses Aufladen

Apple iPhone 8 Plus ist ein großes und relativ schweres, aber gleichzeitig dünnes Smartphone mit stilechtem Design. Durch die Größe in Kombination mit dem fantastischen Display wird das Ansehen von Videos und Fotos zu einem angenehmen Erlebnis. Das Display verfügt über eine überzeugende Schärfe und einen sehr weiten Betrachtungswinkel. Was am iPhone 8 Plus allerdings am allerbesten ist, ist die Kamera. Die Fotos sehen nicht bearbeitet aus, wie das bei den meisten anderen Smartphones der Fall ist. Die Kamera verfügt über einen Porträtmodus, bei dem der Hinter- und Vordergrund des Motivs unscharf gemacht wird, während das Motiv selbst scharf bleibt. Diese Art von Funktion gibt es heutzutage bei den meisten Smartphones im Premiumbereich, doch Apple hat diese nur bei seinen zwei letzten Plus-Modellen. Gibt es zu viele Details im Bild, bekommt der Porträtmodus leider oftmals Probleme. Wenn wir beispielsweise versuchen, einen Hund vor dem Hintergrund eines Feldes zu fotografieren, hat die Kamera Schwierigkeiten, den Bereich unmittelbar um den Hund herum scharf oder unscharf zu stellen. Ähnliche Probleme treten manchmal bei einem Motiv mit buschigem Haar auf. Doch in 8 von 10 Fällen bringt die Kamera eine sehr gute Leistung und die Fotos werden fast so, als wären sie von einer Systemkamera aufgenommen worden. Die Farben sind naturgetreu, die Kamera bewältigt große Lichtunterschiede mit gutem Resultat und macht auch in dunkler Umgebung schöne Fotos. Leider ist die Kamera etwas träge, wenn man im Porträtmodus fotografiert. Es dauert eine halbe Sekunde vom Abdrücken bis zum Auslösen der Kamera. Das sollte man im Hinterkopf behalten, sodass man den Fotomoment nicht verpasst. Dieses Problem tritt aber nicht auf, wenn man im normalen "Fotografiermodus" Fotos macht.

iPhone 8 Plus verfügt - gemessen an seiner Größe - über eine gute Akkulaufzeit. Man sollte aber einkalkulieren, dass es mindestens 1 Mal pro Tag aufgeladen werden muss. Wenn man es intensiv in Gebrauch hat, muss es außerdem ein weiteres Mal aufgeladen werden. iPhone 8 Plus unterstützt drahtloses Aufladen und hat eine Schnellladefunktion. Apple liefert allerdings nur ein gewöhnliches Ladegerät mit, was unnötig knausrig erscheint. Hinsichtlich Leistung können wir im Vergleich zu beispielsweise iPhone 7 Plus oder anderen Premiumgeräten von Android-Herstellern keinen größeren Unterschied ausmachen. Möglicherweise sind die durchgeführten Leistungsverbesserungen unter bestimmten Verhältnissen aber deutlicher erkennbar, beispielsweise in VR-Apps. Für diejenigen, die bereits eingefleischte iPhone-Anwender sind und auf der Suche nach einem großen Smartphone mit einer richtig guten Kamera sind, stellt das iPhone 8 Plus eine gute Anschaffung dar. Dennoch handelt es sich bei iPhone 8 Plus nicht um dieselbe Art von revolutionärem Modell wie beim Vorgänger iPhone 7 Plus, vor allem mit Blick auf den Preisunterschied. Das Einzige, was die beiden anwendertechnisch klar voneinander unterscheidet, ist die Funktion des drahtlosen Ladens. Ansonsten sind sie sich hinsichtlich Akkulaufzeit, Funktionen und Aussehen recht ähnlich. Dies soll aber nicht heißen, dass es sich bei iPhone 8 Plus um eine schlechte Wahl handelt. iPhone 7 Plus gehört trotz allem zu einem der besten Smartphones auf dem aktuellen Markt, wodurch der Nachfolger mit etwas verbesserter Leistung natürlich auch eine gute Anschaffung darstellt.

+Großartige Kamera, hohe Leistung
Wenige Neuheiten im Vergleich zu iPhone 7 Plus
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4.5 von 5

Bester Preis bei:

4. Samsung Galaxy S10

Zum Durchschnitt gewordenes Flaggschiff

Preisklasse: Premium Display: 6,1 Zoll – 1440 x 3040 Pixel Prozessor: Exynos 9820; 2,73 GHz Kamera: 12+12+16 Megapixel, Selfie-Kamera 10 Megapixel Akku: 3.400 mAh Maße: 149,9x70,4x7,8 mm Gewicht: 157 g Android-Version: 9 (Pie) Sonstiges: Fingerabdrucksensor auf dem Bildschirm, IP68-klassifiziert, kabelloses Aufladen in beide Richtungen

Bei Samsung Galaxy S10 handelt es sich um ein hochleistungsfähiges Smartphone mit einer tollen Kamera und einer durchdachten Konstruktion. Es fällt auf, dass Samsung die Kritik, die es für die Vormodelle erhalten hat, angenommen hat. Mit Galaxy S10 ist man nun wesentlich mehr auf Zack.

Das ganze Telefon ist um einen Metallrahmen gebaut, wobei die Vorder- und Rückseite aus Glasscheiben mit leicht gewölbten Kanten bestehen. Samsung sind wohl kaum die einzigen mit dieser Art von Design, doch das gesamte Smartphone strahlt wirklich Luxus und Hochwertigkeit aus.

Loch im Bildschirm

Die Vorderseite enthält die meisten Neuigkeiten. Der Bildschirm nimmt nunmehr die nahezu gesamte Vorderseite ein. Das konnte Samsung schlicht und einfach damit erzielen, indem in die obere reche Ecke des Bildschirms ein Loch gestanzt wurde. Der Bildschirm an sich verläuft um die Kamera, die sich in diesem Loch befindet, was eindeutig eine etwas andere Alternative zur „Kerbe“ darstellt, über die viele Smartphones heute verfügen.

Da es nur Platz für die Kamera gibt, musste der Iris-Scanner von den Vormodellen bei diesem Modell klein beigeben (zum Entsperren gibt es eine einfachere Gesichtserkennung). Stattdessen liegt der Schwerpunkt auf der anderen großen Neuigkeit, dem Fingerabdrucksensor unter dem Displayglas. Das konnte man schon bei ein paar anderen Modellen sehen. Doch leider müssen wir feststellen, dass die Variante von Samsung zu den schlechteren gehört. Solange man fest genug drückt, wird der Fingerabdruck schneller als bei Oneplus 6T identifiziert. Allerdings dauert es ab dem Zeitpunkt, wo der Finger den Sensor berührt, sehr lange, bis das Smartphone entsperrt wird.

Fantastisches Display

Samsung liefert mit diesem Produkt eines der besten Displays in der Bransche. Galaxy S10 hält, was es verspricht. Bemerkenswert ist, dass das Smartphone im Prinzip gleich groß ist wie das Vorjahresmodell Galaxy S9. Der Bildschirm ist nahezu genauso groß wie das Galaxy S9+.

Gleichzeitig ist auch der neueste Exynos-Chip von Samsung als Motor für das gesamte Smartphone integriert. Dieser sorgt für mehr als genug Kraft für alles, das wir draufladen.

Von Vorteil ist auch die gute Übereinstimmung von Akku mit Chip, Display und den Samsung-eigenen Optimierungen, der selbst bei ausgeprägter Anwendung nun länger als einen ganzen Tag hält. Nicht ebenso lange wie bei anderen Marathon-Smartphones der gleichen Akkustärke, doch mit einer klaren Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahresmodellen.

Drei Kameras für alle Situationen

Auf der Rückseite befinden sich weitere Neuigkeiten in Form von drei Kameralinsen. Es handelt sich hierbei um Tele-, Weitwinkel- und Ultra-Weitwinkellinsen, die sowohl einen künstlichen optischen Zoom als auch eine Reihe spannender Bildalternativen bieten.

Samsung schafft richtig gute Kameras für Smartphones – ebenso wie Displays – und Galaxy S10 stellt hierbei keine Ausnahme dar. Die Bildqualität wurde im Vergleich zu den Vorjahren verbessert, allerdings nur geringfügig. Stattdessen ergeben aber die drei Linsen ein neues Fotoerlebnis.

Galaxy S10 ist ein würdiges Flaggschiff-Modell, das auf allen Ebenen verbessert wurde. Gleichzeitig kann nicht verleugnet werden, dass es zwischen dem kleineren und billigeren S10e und dem größeren S10+ mit stärkerem Akku eingezwängt wird. Die Hardware ist nahezu identisch. Im Großen und Ganzen sind es Akkugröße, Displaygröße und die Anzahl der Kameras, die den Unterschied ausmachen. Aus dieser Perspektive gerät das normale Galaxy S10 zwischen „das richtige“ Topmodell und das Minimodell.

+Sehr schönes Display, umgekehrtes kabelloses Aufladen, tolle Kamera
Träger Fingerabdrucksensor
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4 von 5

5. Huawei P20

Praktikables Smartphone mit guter Kamera und gutem Display

Preisklasse: Premium Display: 5,8 Zoll - 2240 x 1080 Px Prozessor: HiSilicon Kirin 970 2,4 GHz Kamera: 2x12 Megapixel, Selfie-Kamera 24 Megapixel Akku: 3.400 mAh Maße: 149,1x70,8x7,7 mm Gewicht: 165 g Android-Version: 8.1 (Oreo) Sonstiges: IP53-klassifiziert (wasserdicht und staubgeschützt), biometrische Authentifizierung

Huawei P20 ist ein Premium-Smartphone mit einer sehr guten Kamera und einer überzeugenden Akkulaufzeit. Obwohl wir das Smartphone überdurchschnittlich in Verwendung haben, hält der Akku einen ganzen Tag und bei normaler Anwendung sind 1,5-2 Tage kein Problem. Das Display von P20 ist in Ordnung, liefert jedoch keine Top-Qualität. Bei Farbwiedergabe und Kontrast bringt es zwar eine zufriedenstellende Leistung, doch die Farbwiedergabe kann mit der eines OLED-Displays dennoch nicht mithalten. Die Auflösung ist dagegen sehr hoch, was maßgeblich zur Bildqualität beiträgt. Sowohl Fingerabdrucksensor als auch Gesichtserkennung sind reaktionsschnell. Der Spritzwasserschutz des Geräts fällt unterdurchschnittlich aus; es hält nur Nässe in der Qualität von Schweiß, verschütteten Getränken und leichtem Regen stand. Das Innenleben des Smartphones ist mit der letzten Android-Version ausgestattet, die Huawei mit seiner eigenen Benutzeroberfläche EMUI kombiniert. Von den gewöhnlichen Android-Versionen unterscheidet sich dieses Gerät dadurch von anderen. Beispielsweise verfügt es nicht über den App-Drawer, der jedoch aktiviert werden kann. Darüber hinaus enthält es eine ganze Reihe von Zusatzeinstellungen wie einen Nachtmodus auf dem Display. Es handelt sich generell um ein sehr nettes Teil. Allerdings muss man zu Beginn damit rechnen, einige vorinstallierte Gratis-Apps deinstallieren zu müssen. Das ganze Paket läuft über denselben - Huawei-eigenen - Kirin-970-Chipsatz wie beim "großen Bruder" P20 Pro. Im Großen und Ganzen hat man nie den Eindruck, dass das Gerät langsam arbeiten würde.

Die Kameras des P20 erbringen zwar eine gute Leistung, doch nicht auf dem phänomenalen Niveau wie P20 Pro. P20 gerät zwischen den preisgünstigen Modellen des Herstellers und dem P20-Pro-Modell (mit seinen 3 Kameras auf der Rückseite) etwas in die Klemme. Keineswegs jedoch handelt es sich bei P20 um ein schlechtes Gerät. Die langjährige Achillesferse von Huawei - dunkle Lichtkonditionen - scheint bei P20 in der Tat gelöst; bei anderen Bedingungen erreicht die Qualität der Fotos sogar noch eine höhere Stufe als das frühere Top-Modell Mate 10 Pro. Hier macht sich auch der für die künstliche Intelligenz dedizierte Chip am besten bemerkbar, dank dem die Fotos automatisch auf das Motiv ausgerichtet werden. In vielen Fällen, etwa in den Modi "Blauer Himmel" oder "Automatische Dokumentenerkennung", funktioniert das ausgezeichnet. Bei "Natur" tendiert diese Funktion zu einem etwas übertriebenen Grün, der Effekt kann jedoch deaktiviert werden. Ein lustiges Detail in diesem Zusammenhang ist, dass sämtliche der fotografierten Hunde als "Katzen" identifiziert wurden. Wenn man weniger ausgeben möchte als für das Modell P20 Pro, viel weniger ausgeben möchte als für viele andere Modelle der Top-Klasse und auf der Suche nach einem einfach zu handhabenden Smartphone ist, dann wird Huawei P20 kaum eine Enttäuschung darstellen.

+Großartige Akkulaufzeit, gute Kamera
Viele unnötige vorinstallierte Apps, Fotos erhalten ein übertriebenes Grün, Spritzwasserschutz unterdurchschnittlich
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4 von 5

6. Xiaomi Mi Mix 3

Koloss mit alten und neuen Ideen

Preisklasse: Mittel Display: 6,39 Zoll – 1080 x 2340 Pixel Prozessor: Name: Qualcomm Snapdragon 845 4x2,8 GHz Kamera: 12+12 Megapixel, Selfie-Kamera 24+2 Megapixel Akku: 3.200 mAh Maße: 157,9x74,7x8,5 mm Gewicht: 218 g Android-Version: 9 (Pie) Sonstiges: Fingerabdrucksensor

Bei Xiaomi Mi Mix 3 handelt es sich um die letzte Version dieser Luxusserie des Unternehmens. „Luxus“ bezieht sich hier jedoch nicht auf den Preis. Wie üblich ist dieser nämlich sehr niedrig. Stattdessen geht es bei den Mix-Smartphones immer um etwas andere Ideen und Lösungen, die mit einer Herstellungsqualität und Leistungsfähigkeit der Luxusklasse kombiniert werden.

Vor allem geht es um das Display, das immer schon einen bedeutungsvollen Teil der Vorderseite ausgemacht hat. Und das lange bevor es in der Branche Standard wurde. Im vorherrschenden „Wettbewerb“ zwischen den Herstellern für die Screen-to-Body-Ratio – d. h. wie viel der Vorderseite des Gehäuses aus Bildschirm besteht – liegt die Mix-3-Tradition immer noch sehr weit vorne.

Beim Display an sich handelt es sich um eine Amoled-Variante, allerdings nicht wirklich mit der höchsten Auflösung. Insgesamt ist es in jeder Hinsicht aber ein richtig guter Bildschirm, wenn auch etwas unter dem Niveau der Topmodelle von Sony oder Samsung.

Die Rückkehr des schiebbaren Telefons
Das enorme Display erstreckt sich im Prinzip über die gesamte Vorderseite, sodass es zunächst so aussieht, als hätte das Smartphone gar keine Frontkameras. Und genau darin steckt die Besonderheit von Mix 3: Der gesamte Bildschirm kann nämlich rund einen Zentimeter nach unten geschoben werden und dahinter erscheinen die Frontkameras. Es ist lange her, dass wir auf dem Markt ein schiebbares Design vorgefunden haben – auch wenn es da und dort auftaucht.

Hier scheint die Herstellung richtig stabil (und mit unterhaltsamen Klangeffekten), wenngleich in einigen Fällen etwas träge. Die Schiebefunktion ist vermutlich der Anlass, dass das Smartphone in keinerlei Form wasser- oder staubfest ist.

Das enorme Display in Kombination mit dem beweglichen Teil trägt auch zu seiner Größe bei. Xiaomi Mi Mix 3 ist ein Koloss, nicht nur in Bezug auf das Display, sondern auch hinsichtlich Dicke und Gewicht. Dessen ungeachtet ist der Akku vergleichsweise klein. Er hält problemlos einen ganzen Tag lang, doch mit Blick auf die Größe hätten wir auch einen größeren Akku und eine längere Betriebszeit vermutet.

Schnell sowie gute Kamera
Das Innenleben bietet eigentlich alles, was man sich wünschen kann. Die ganze Einheit wird vom schnellsten Snapdragon-Chip des Vorjahres angetrieben, in Kombination mit einem üppigen Arbeitsspeicher und Speicher. Die letzte Android-Version wird von der Xiaomi-eigenen Benutzeroberfläche übertrumpft. Sie enthält eine Reihe an zusätzlichen Merkmalen und Einstellungen. Die meisten Hersteller bieten mittlerweile aber in etwa dasselbe. Daher unterscheiden sich die Geräte in vielerlei Hinsicht eher in Bezug auf das Design als in einzelnen Funktionen.

Größtenteils liefern die Kameras ein richtig tolles Ergebnis. Vor allem die Frontkamera überrascht mit sehr guten Bildern. Die rückseitigen Kameras liefern bei normalen Lichtverhältnissen eine sehr gute Leistung und lassen kaum etwas zu wünschen übrig. Sobald es finster ist, können sie in Sachen Schärfe und Bildrauschen mit den Topmodellen nicht mehr wirklich mithalten. Sie sind aber dennoch über dem Durchschnitt.

Xiaomi Mi Mix 3 ist ein Topmodell für relativ bescheidenes Geld, obwohl es gleichzeitig mit nichts anderem auf dem Markt vergleichbar ist. Wenn Sie sich ein richtig großes Smartphone vorstellen können, stellt dieses Modell eine mindestens so interessante Alternative dar wie andere.

+Tolle Kameralösung, schnell, gute Kameras
Relativ dick und schwer, keine IP-Klassifizierung, Display könnte über eine höhere Auflösung verfügen.
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4 von 5

7. Apple iPhone X

Reaktionsschnell mit tollem, großem Display

Preisklasse: Premium Display: 5,8 Zoll - 2436 x 1125 Px Prozessor: Apple A11 Bionic mit 64-Bit-Architektur, integrierter M11 Motion Coprozessor Kamera: Dual 12 MP Kamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv, Selfie-Kamera 7 MP mit TrueDepth-System Breite: 70,9 mm Höhe: 143,6 mm Gewicht: 174 g Tiefe: 7,7 mm Kapazität: 64/256 GB Sonstiges: IP67-klassifiziert (Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen, staubdicht), Gesichtserkennung, Lightning-Anschluss, unterstützt drahtloses Aufladen

Bei Apple iPhone X handelt es sich um ein Smartphone mit einer guten Kamera und einem richtig beeindruckenden Display. Außerdem ist es das erste Smartphone von Apple, bei dem die gesamte Handyoberfläche als Display genutzt wird - und das Display somit nicht durch eine obere und untere Kante begrenzt ist. Die dadurch vergrößerte Anzeige ergibt gemeinsam mit dem sehr lichtstarken, reaktionsschnellen und farbintensiven OLED-Display eine äußerst gute visuelle Nutzererfahrung: teils in Bezug auf die maximale Lesefläche beim Surfen und teils beim Ansehen von Filmen oder beim Gaming. Leider hat Apple keine Splitscreen-Funktion integriert. Was uns fehlt, ist die Möglichkeit, in horizontaler Stellung zwei Apps gleichzeitig nebeneinander zu nutzen. Doch das Smartphone verfügt über eine reaktionsschnelle Benutzeroberfläche - ohne jegliche Verzögerung. Ein Fingerabdrucksensor wurde bei iPhone X völlig ausgeklammert. Das Smartphone ist ausschließlich mit einer Gesichtserkennung ausgerüstet. Diese funktioniert rasch und gut, doch als Ergänzung hätten wir dennoch gerne einen Fingerabdrucksensor gesehen, denn so muss man das Smartphone jedes Mal vor das Gesicht halten, um es zu entsperren. Bei dunkleren Verhältnissen funktioniert die Gesichtserkennung zudem etwas schlechter.

Die Akkulaufzeit des Apple iPhone X liegt im Normalbereich, bei ca. 1 Tag. Angesichts des Preises hätte Apple unserer Meinung nach auch ein Schnellladegerät in den Lieferumfang einschließen können - dieses muss allerdings separat erstanden werden. Das Unternehmen bewirbt sein Gerät außerdem damit, dass es drahtloses Laden unterstützt, wobei ein solches Ladegerät ebenfalls nicht im Lieferumfang enthalten ist. Mit einem Standardladegerät dauert es ganze 2,5 Stunden, bis der Akku vollständig aufgeladen ist. Hätte Apple sich für einen USB-C-Anschluss entschieden, würde das deutlich schneller gehen. Leider ist iPhone X dagegen mit dem Apple-eigenen Lightning-Anschluss ausgestattet. Insgesamt erweckt dies einen unnötig knausrigen Eindruck, wenn man den saftigen Preis bedenkt. Die Kamera im iPhone X ist richtig gut. Die Farben sind natürlich und relativ klar, der Kontrast zeigt sich im Ergebnis ebenso sehr gut. Bei deutlichen Kontrasten in der Umgebung bekommt die Kamera allerdings ein paar Schwierigkeiten - die Fotos werden dann leicht über- oder unterexponiert. iPhone X hat einen Porträtmodus, mit dem das Fotomotiv scharf bleibt und der Hintergrund unscharf gemacht wird. Die Fotos werden unglaublich toll, wenn alles klappt, was in circa acht von zehn Fällen der Fall ist. In den anderen beiden Fällen gelangen Schärfe und Unschärfe in den falschen Bereich des Fotos. Dies tritt vor allem bei buschigen Haaren, weiten Feldern oder ähnlichen Motiven auf. Insgesamt ist das iPhone X aber ein richtig gutes Premium-Smartphone mit einer großartigen Kamera und hochklassiger Leistung. Da der Preis im Vergleich zu den wenigen anderen Konkurrenzmodellen in der Top-Klasse hoch ist, ist die Preiswürdigkeit des Geräts nicht wirklich gegeben. Als treuer Apple-Kunde ist man mit dem iPhone X aber vermutlich sehr zufrieden.

+Großartige Kamera, gute Gesichtserkennung, sehr gutes Display
Schnellladegerät muss separat gekauft werden, etwas fehleranfälliger Porträtmodus
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4 von 5

Bester Preis bei:

8. Sony Xperia XZ2

Weiche Form und sehr guter Sound

Display: 5,7 Zoll - 2160 x 1080 Pixel Prozessor: Qualcomm Snapdragon 845 2,8 Ghz Kamera: 19 Megapixel, Selfie-Kamera 5 Megapixel Akku: 3180 mAh Maße: 153x72x11,1 mm Gewicht: 198 g Android-Version: 8.0 (Oreo) Sonstiges: IP65-/IP68-klassifiziert (spritzwassergeschützt), biometrische Authentifizierung, USB-Typ-C, micro-SD-Steckplatz

Sony Xperia XZ2 verfügt über ein einladendes und vorteilhaftes Design. Im Vergleich zu den bisherigen Modellen der Xperia-Serien ist das viereckige Design nun verschwunden. Stattdessen zeigt sich das Xperia XZ2 mit abgerundeten Formen und einem 18:9-Display, das sich bis zu den Kanten streckt. Durch die abgerundete Form liegt das Smartphone sehr gut in der Hand. Gleichzeitig ist diese Abrundung aber nicht so ausgeprägt, dass die Finger des Benutzers an den äußeren Kanten nicht erkannt werden - wie es manchmal bei anderen abgerundeten Displays der Fall ist. Es gibt allerdings einen Nachteil, und der besteht darin, dass es sehr schlecht auf flachen Oberflächen liegt. Wenn das Smartphone beispielsweise kabellos aufgeladen wird und die Unterlage sich auch nur geringfügig neigt, kann es passieren, dass es wegrutscht und es für Ihr Gerät zu einer kleinen Katastrophe kommt. Mit einer passenden Hülle kann das natürlich behoben werden. Die Leistung des XZ2 spielt in der obersten Liga und das Betriebssystem ist wirklich auf Zack. Das macht sich vor allem bemerkbar, wenn wir viele Apps gleichzeitig aktiv haben und zwischen diesen hin- und herwechseln, doch auch bei anspruchsvolleren Apps. Es läuft ganz einfach wie am Schnürchen. Die Kamera ist zwar gut, doch eine Frage stellt sich diesbezüglich. Wenn man bedenkt, dass die Konkurrenten zwei oder sogar bis zu drei Kameras integriert haben, mutet es etwas seltsam an, dass Sony auf nur eine Kamera besteht. Dadurch erhält man weder die Möglichkeit eines optischen Tiefeneffekts oder Zooms, noch kann sich das Smartphone in dunkler Umgebung mit den Top-Modellen messen. Bei vorteilhaften Lichtbedingungen liefert die Kamera aber ausgezeichnete Arbeit. Und sie kann in 4K HDR filmen, was natürlich gut ist, wenn man über einen Fernseher verfügt, der dieses Format unterstützt.

Wie in der Branche üblich, sitzt der Fingerabdrucksensor auf dem Xperia XZ2 auf der Hinterseite, etwas unter der Kameralinse. Der Scan-Vorgang geht schnell und bringt Sie direkt in das System. Das Problem mit dessen Größe und Platzierung besteht darin, dass Benutzer mit längeren Fingern den Sensor zu Beginn leicht mit der Kameralinse verwechseln können. Die einzigartige 3D-Scan-Funktion des vorigen Modells ist erhalten geblieben, wurde aber aktualisiert und verbessert. Das Resultat wird dadurch glaubwürdiger. Hinsichtlich Sound ist das XZ2 eines der besten Smartphones auf dem Markt. Die digitalen Soundverbesserungen von Sony sind sehr gut und dasselbe gilt für die Stereo-Lautsprecher. Die dynamische Vibrationsfunktion, durch die das Smartphone im Takt zu Basslauten in Film, Apps und Musik vibriert, ist allerdings nur theoretisch interessant. Das funktioniert nur, wenn das Display aktiv ist, d. h. eigentlich nur, wenn man das Smartphone in der Hand hält. Außerdem benötigt diese Funktion recht viel Akku. Der Akku reicht bei sparsamer Anwendung ungefähr einen Tag. Was uns fehlt, ist ein 3,5-Millimeter-Ausgang. Doch insgesamt ist dieses Smartphone eine interessante Wahl für diejenigen, die auf der Suche nach einem Gerät mit sehr gutem Sound und gleichzeitig sehr guter Leistung sind.

+Abgerundete Formen, flotte Benutzeroberfläche, sehr guter Sound
Bloß eine Hauptkamera, unnötige Soundvibration
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4 von 5

Bester Preis bei:

9. Sony Xperia XZ Compact

nach wie vor einzigartig in seiner Art

Preisklasse: Premium Display: 4,6 Zoll - 1280x720 Px Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835; 2,45 GHz Kamera: 19 Megapixel, Selfie-Kamera 8 Megapixel Akku: 2700 mAh Maße: 65x129x9,3 mm Gewicht: 143 g Android-Version: 8.0 (Oreo) Sonstiges: IP68-klassifiziert (wasserdicht und staubgeschützt), Fingerabdrucksensor

Sony Xperia XZ Compact war aufgrund seiner Größe viele Jahre lang einzigartig. Während die meisten anderen Smartphones mit Top-Leistung immer größer werden, behielt die Compact-Serie ein angenehmes Format mit einem Display von weniger als 5 Zoll. So ist es nach wie vor - und das, obwohl dieses Gerät ansonsten über viele der Eigenschaften verfügt, mit denen das große Schwestermodell XZ "prahlt". Die Displaygröße ist gut, wenn man auf ein kompakteres Format aus ist, als heutzutage bereits Standard ist. Gleichzeitig kann man anmerken, dass Sony hinsichtlich Design nur wenig Fantasie einbrachte. Im Vergleich zum Vorgänger sieht man kaum einen Unterschied. Einen weiteren Nachteil bilden die scharfen Kanten, aufgrund derer das Smartphone nicht immer so angenehm in der Hand zu halten ist.

Xperia XZ Compact verfügt über eine Kamera, die ein gutes Resultat liefert. Details tendieren zwar dazu, digital komprimiert zu erscheinen, doch insgesamt werden die Fotos bei diesem Smartphone auch in dunklerer Umgebung richtig gut. Eine tolle Extrafunktion stellt eine App dar, mit der die Kamera zu einem 3D-Scanner wird. Die Leistungskapazität des XZ Compact ist hoch, alles funktioniert richtig schnell, sogar ein wenig schneller als bei vielen Konkurrenten. Hilfreich ist auch, dass das kleine Display deutlich weniger Pixel bearbeiten muss, teils aufgrund der kompakten Displaygröße, teils, weil die Auflösung ganz einfach geringer ist. Letzteres fällt aber auch nicht wirklich auf, gerade weil der Bildschirm so klein ist. Durch die geringere Auflösung hält der Akku auch länger - das Smartphone einen ganzen Tag lang zu verwenden, stellt kein größeres Problem dar. Für diejenigen, die nach einem relativ kompakten Smartphone Ausschau halten, stellt XZ Compact eine hervorragende Anschaffung dar. Einerseits deshalb, weil es hinsichtlich Schnelligkeit keinerlei Einbußen gibt, andererseits, weil es in diesem Größenformat eigentlich das einzige Smartphone ist.

+Reaktionsschnelle Benutzeroberfläche, praktische Größe, gute Akkulaufzeit
Scharfe Kanten, große Ähnlichkeit mit dem Vorgängermodell
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4 von 5

Bester Preis bei:

10. Apple iPhone XS

Ein richtiges Monsterhandy mit dennoch bescheidenen Neuerungen

Display: 5,8 Zoll - 2436×1125 Pixel OLED Prozessor: A12 Bionic Kamera: 12 + 12 + 7 MP mit Weitwinkel ƒ/1,8, Tele ƒ/2,4, True-Depth-Kamera ƒ/2,2 Breite: 70,9 mm Höhe: 143,6 mm Gewicht: 177 g OS: IOS 12 Tiefe: 7,7 mm Sonstiges: IP67-klassifiziert (spritzwassergeschützt), Gesichtserkennung, 3D Touch, nachträgliche Anpassung der Schärfentiefe, Dual-SIM-Funktion (1 Nano, 1 eSIM)

Beim Apple iPhone XS handelt es sich um ein Smartphone mit einem richtig guten Display und mehreren spannenden Funktionen. Was uns hier sehr gut gefällt, ist die Möglichkeit, die Schärfentiefe von Porträtfotos nachträglich zu ändern. Auf diese Weise kann ein unscharfer Hintergrund bei zu starkem Effekt angepasst werden, oder im umgekehrten Fall eine Unschärfe verstärkt werden. Leider ist es nicht möglich, fehlgeratene Schärfentiefen zu "retten" - was wir uns zu Beginn erhofft hätten. iPhone XS tendiert nämlich genau wie die Vorgängermodelle dazu, bei der Platzierung der Unschärfe im Bild Schwierigkeiten zu bekommen (siehe beispielsweise Testfotos). Das wird besonders bei Fotos mit vielen Details deutlich, wie etwa bei wehendem Haar oder einem Blumenfeld. Die Funktion der nachträglichen Anpassung der Schärfentiefe bringt in diesen Fällen leider nichts. Doch sie erweist sich dann als praktisch, wenn man ein Foto mit der Schärfentiefe an der richtigen Stelle aufgenommen hat, bei dem nur der Effekt nicht wie gewünscht ausgefallen ist. Die Kamera wurde auch in anderer Hinsicht verbessert. Eine deutliche Verbesserung konnten wir bei dunklen Verhältnissen ausmachen, teils werden die Fotos detaillierter und teils lichtstärker. Doch es gibt Smartphones auf dem Markt, die eine etwas bessere Leistung hinsichtlich Schärfentiefe und schwierigen Lichtverhältnissen bringen. Mit dem neuen Smart-HDR-Modus kann man dagegen richtig schöne Fotos schießen. Der Akku des iPhone XS reicht ungefähr einen Tag lang, was sich von den Vorgängermodellen also nicht wirklich unterscheidet. Leider wird bei diesem Handy kein Schnellladegerät mitgeliefert, was einen Minuspunkt darstellt. Andererseits lässt es sich aber auch relativ schnell aufladen. Außerdem gibt es kein USB-C, was bei MAC heutzutage ja eigentlich Standard ist. Stattdessen muss man sich weiterhin mit dem Lightning-Anschluss zufriedengeben, wodurch man von Apple-spezifischem Zubehör relativ abhängig wird. Natürlich kann man aber Bluetooth-Kopfhörer einer beliebigen Marke verwenden, wenn man will.

Die Benutzeroberfläche des Apple iPhone XS ist reaktionsschnell, das Smartphone hat eine relativ rasche Gesichtserkennung und erhält gute Messwerte in Benchmark-Programmen. Diejenigen, die über eines der Vorjahresmodelle verfügen, werden rein praktisch gesehen kaum einen Unterschied feststellen. Einen wirklichen Unterschied wird man nur dann ausmachen, wenn man bisher ein mehrere Jahre altes iPhone in Verwendung hatte. Das Smartphone bringt aber eine sehr hohe Leistung - auch im Vergleich zu den Top-Konkurrenten. Vor allem im Grafikbereich steckt sehr viel Kraft, was künftig für ein erstklassiges Spieleerlebnis sorgen wird. Das Smartphone wird auch bei weniger anspruchsvollen Funktionen relativ warm, doch das trifft heutzutage auf die meisten Vorzeigemodelle zu. Insgesamt ist die Leistung des iPhone XS im absolut obersten Bereich einzuordnen. Punkt für Punkt betrachtet bringt es eine gute bis sehr gute Leistung. Doch es gibt weiterhin einige wenige Konkurrenzmodelle, die bei ein paar wesentlichen Bereichen stärker sind - vor allem hinsichtlich Kamera und Preis. XS ist also nicht erheblich besser als seine Vorgänger, sondern das Update ist eher bescheiden. Gleichzeitig machte der Preis aber einen deutlichen Sprung. Apple hat hier keine Scheu, ordentlich draufzusetzen, während das Zubehör aber knausrig ausfällt. Obwohl sich das iPhone XS auf dem Smartphonemarkt also im Topbereich ansiedelt, fällt das Resultat nicht entsprechend höher aus. Eingefleischte iPhone-Anwender wird dies jedoch nicht davon abhalten, zum neuen Modell überzugehen. Wenn Sie über ein etwas älteres Modell verfügen, dann werden Sie bestimmt einen deutlichen Unterschied ausmachen. Wenn Sie jetzt bereits ein iPhone X oder ein iPhone 8 Plus mit dem letzten IOS verwenden, dann wirkt sich die Anschaffung eines XS zwar nicht revolutionär aus, aber eine Enttäuschung wird es vermutlich auch nicht werden. Apple iPhone XS eignet sich am besten für diejenigen, die auf der Suche nach einem Smartphone mit hochklassiger Leistung, guter Kamera und ausgezeichnetem Display sind, und auch bereit sind, dafür einiges auszugeben.

+Hochklassige Leistung, nachträgliche Anpassung der Schärfentiefe, gute Kamera
Porträtmodus etwas fehleranfällig, kein USB-C, kein Schnellladegerät
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3.5 von 5

11. Huawei P Smart

Erstaunlich viel fürs Geld

Preisklasse: Budget Display: 6,21 Zoll – 1080 x 2340 Pixel Prozessor: HiSilicon Kirin 710 4x2, 2 GHz Kamera: 13+2 Megapixel, Selfie-Kamera 16 Megapixel Akku: 3.400 mAh Maße: 155,2 x 73,4 x 8 mm Gewicht: 160 g Android-Version: 9 (Pie) Sonstiges: Fingerabdrucksensor

Huawei P Smart ruft Erinnerungen daran wach, als der Hersteller vor ein paar Jahren den schwedischen Markt betrat. Da ging es um extrem billige Smartphones, die dessen ungeachtet erstaunlich viel mitbrachten.
Das ist auch bei P Smart wieder festzustellen. Auf dem Papier verfügt es über eine ganze Menge an Details, die auffallend nahe an die Topmodelle herankommen.

Gute technische Daten, aber...
Das Smartphone an sich lässt vom Design her nicht auf seinen niedrigen Preis zurückschließen, auch wenn es etwas anonym gestaltet ist. Die Herstellungsqualität ist gut. Der Bildschirm verfügt über eine kleine tropfenförmige „Kerbe“ mit einer Selfie-Kamera. Rückseitig befinden sich ein Fingerabdrucksensor und eine Doppelkamera.

Das Display ist ausgeprägt groß mit einem relativ dünnen Rand. Weder die Auflösung noch die übrigen Leistungsparameter des Bildschirms sind herausragend, erfüllen aber ihren Zweck.

Der Fingerabdrucksensor funktioniert gut, wenn auch die Reaktionszeit etwas länger ist als bei den Topmodellen.

Die Kameras liefern bei Tageslicht und in Relation zum Preis ein erstaunlich gutes Ergebnis. Die Software ist der von den teureren Modellen Huaweis ähnlich. Beim Fotografieren gibt es also kaum etwas zu wünschen übrig. Allerdings sinkt die Fotoqualität der Kameras kräftig, sobald ein paar Wolken am Himmel sind oder die Dämmerung und Dunkelheit eingezogen sind.

Der Prozessor bremst
Die Speicherkapazität ist für diese Preisklasse sehr umfassend, auch der Arbeitsspeicher ist großzügig ausgeformt. Der Kirin 710-Chip, der das ganze Smartphone antreibt, macht sich meistens sehr gut, alltägliche „Aufgaben“ werden ohne größere Probleme ausgeführt. Dennoch fällt uns auf, dass voluminösere Spiele das Smartphone hochgradig verlangsamen. Gleichzeitig erscheint die Speicherfunktion derart widerspenstig, dass es uns kaum gelingt, zwischen den Apps zu wechseln, ohne erneut laden müssen.

Das Smartphone scheint sich nach einem Neustart – alle 1 bis 2 Tage – allerdings gut zu erholen. Wartet man damit aber zu lange, wird es etwas träge.

Vermutlich sind sich die Käufer des Huawei P Smart dieser Art von Einschränkung bewusst, da es trotz alledem einen sehr geringen Preis hat. In dieser Hinsicht erhält man eine erstaunlich gehaltvolle Nutzererfahrung. Huawei P Smart entpuppt sich unter den Smartphones der preisgünstigen Klasse somit als eine sehr nette Bekanntschaft.

+Viel Leistung fürs Geld, gute Software
Geringe Kameraleistung bei dunklen Lichtverhältnissen, nicht allzu schnell
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3.5 von 5

Bester Preis bei:

12. Sony Xperia XZ1

Verfeinert, aber nicht revolutionär

Display: 5,2 Zoll – 1920 x 1080 Pixel Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835 4x 2,35 Mhz – 4 x 1,9 Mhz Kamera: 19 Megapixel, Selfie-Kamera 13 Megapixel Akku: 2700 mAh Maße: 148 x 73 x 7,4 mm Gewicht: 156 g Android-Version: 8.0 (Oreo) Sonstiges: IP65-/IP68-klassifiziert (spritzwassergeschützt), biometrische Authentifizierung, 3,5-Millimeter-Kopfhörereingang, USB-Typ-C, micro-SD-Steckplatz

Sony Xperia XZ1 ist ein energiesparendes Smartphone mit spannenden 3D-Scanfunktionen und einer interessanten Platzierung des Fingerabdrucksensors. Der Geniestreich von Sony, den Fingerabdrucksensor in die Ein/Aus-Taste zu integrieren, die sich an der Längsseite des Smartphones befindet, macht das Gerät besonders energiesparend. Bei manchen kann es womöglich Irritationen hervorrufen, zuerst die Ein/-Aus-Taste drücken zu müssen, um den Fingerabdruck ablesen lassen zu können, doch spart man dadurch Batterie. Xperia XZ1 birgt auch seine Vorteile, indem es über künstliche Intelligenz lernt, sowie durch andere integrierte Energiesparfunktionen. Glücklicherweise war Sony bei der Energieeinsparung so innovativ, denn der Akku gehört wirklich zu den geizigsten seiner Art. Durch die Energiesparfunktionen hält er aber trotz alledem einen ganzen Tag – in den meisten Fällen. Nutzt man viele energieintensive Funktionen oder verwendet das Telefon im Laufe des Tages sehr oft, dann ist dies an der Grenze.

Sony Xperia XZ1 verfügt über eine Kamera, die bei Tageslicht eine sehr gute Leistung erbringt. Es gibt Konkurrenten mit besseren Kameras, vor allem bei schwierigeren Lichtverhältnissen, doch XZ1 liegt auf jeden Fall in der Top-Klasse. Die tolle 3D-Scanfunktion sowie die Möglichkeit, in „Superslowmotion“ (Sony-eigener Begriff) zu filmen – wenn auch nur 6 Sekunden – sind nette Funktionen und stellen einzigartige Eigenschaften dar. Es ist nicht einfach, passende Anlässe zu finden, um diese zu nutzen, doch wenn das der Fall ist, dann übertrifft das Resultat alle Erwartungen. Auch die Audioeigenschaften dieses Smartphones werden bei uns positiv vermerkt, vor allem die Option, einen hochaufgelösten Sound zu wählen. Hinsichtlich Design unterscheidet sich das XZ1 nicht sonderlich von den früheren Sonymodellen. Durch die etwas abgerundeten Ecken ist es in bestimmten Positionen etwas schwierig, das Smartphone bequem in der Hand zu halten. Einzelheiten, die einem das Gefühl geben, dass Xperia XZ1 den Konkurrenten etwas nachsteht, sind, dass das Display nicht bis zu den Rändern reicht und dass sich über und unter dem Bildschirm große Metallflächen befinden. Doch nach einem Blick ins Innere erweist sich diese „altmodische“ Eigenschaft als vorteilhaft, beispielsweise dahingehend, dass die Stereolautsprecher, über die das Gerät dadurch verfügt, einen vielfach besseren Sound liefern als die Konkurrenten mit nur einem Lautsprecher. Bei Xperia XZ1 handelt es sich in vielerlei Hinsicht um ein gutes Smartphone. Es hat ein gutes Display, clevere Softwarefunktionen, es liefert einen guten Sound, eine kompetente Kamera, eine dedizierte Kamerataste und es sieht ganz okay aus, auch wenn man womöglich einen luxuriösen Touch vermisst. Dieses Gerät eignet sich am besten für diejenigen, die das Smartphone im Laufe des Tages nicht allzu oft verwenden und daher keinen leistungsfähigeren Akku benötigen.

+Innovative Funktionen, gute Kamera, gutes Display, guter Sound, clevere Energieeinsparung
altbekanntes Design, ungenutzte Flächen rund um den Bildschirm, kraftloser Akku
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3.5 von 5

Bester Preis bei:

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13. Sony Xperia XZ3

Das schöne Display ist perfekt für Filmliebhaber

Preisklasse: Premium Display: 6 Zoll - 2880x1440 Px Prozessor: Snapdragon 845; 2,8 GHz Kamera: 19 Megapixel, Selfie-Kamera 13 Megapixel Akku: 3.330 mAh Maße: 158x73xX9,9 mm Gewicht: 193 g Android-Version: 9 (Pie) Sonstiges: Fingerabdrucksensor (Rückseite), IP65-klassifiziert

Sony Xperia XZ3 ist ein Premiumtelefon mit einem elegant gewölbten P-OLED-Display von höchster Bildqualität. Die Schärfe ist hervorragend, der Farbenreichtum sehr gut mit einer präzisen Farbwiedergabe. Die App-Symbole auf dem Touchscreen sind so deutlich ausgeprägt, dass man nahezu getäuscht werden könnte, es handle sich um einen Aufkleber auf der Bildschirmoberfläche.

Die gewölbten Kanten des Displays verleihen dem ganzen Smartphone einen dezenten Eindruck. Es liegt stabil in der Hand und auch die Herstellungsqualität des Smartphones wirkt stabil und solide. Die Optik ist Sony hier mit anderen Worten sehr gut gelungen.

Doch alles ist nicht Gold was glänzt. Auch wenn wir den gewölbten Touchscreen vom Design her vorziehen, bringt er auch einen kleineren Nachteil mit sich: Am Rand ist er sehr empfindlich, wodurch man schnell irrtümlich Funktionen aktiviert, indem es einfach nur in der Hand hält. Wenn man es beispielsweise hält, um einen Film anzusehen, ein Spiel zu spielen oder einen Artikel zu lesen, passiert es leicht, dass man das Menü hervorholt oder verschiedenste Funktionen startet.

Das Verknüpfungsmenü ist ansonsten aber ein richtig gutes Detail. Man muss nur schnell an der Seite des Smartphones tippen, um die gebräuchlichsten Apps aufzurufen und direkt darauf zuzugreifen.

Der Fingerabdrucksensor an der Rückseite des Smartphones ist Geschmackssache. Doch dieses Gerät hat außerdem eine Kameralinse direkt oberhalb des Sensors, wodurch man sie einfach verwechselt und mit dem Finger stattdessen die Linse der Kamera verschmiert.

Mit Dinosauriern spielen oder sich verkleiden
Xperia XZ3 ist ein flinkes Smartphone mit einer übersichtlichen Benutzeroberfläche, die zudem noch spannende Funktionen und Apps bietet.

Eine dieser Apps ist AR Effect - eine Mischung aus Spiel-App und Snapchat. Teils kann man sich in verschiedenen AR-Welten auf dem Display bewegen, teils Fotos von sich selbst mit amüsanten "Verkleidungen" schießen. Eine weitere App ist Bokeh, mit der man die Schärfe nachträglich einstellen kann. Diese beiden kann man direkt von der Kamera-App aus aufrufen, oder über das App-Menü. Die Bokeh-App hätten wir stattdessen jedoch lieber als eingebaute Funktion in der Kamera-App gesehen.

Der Akku hält richtig lange
Die Kamera ist vollkommen in Ordnung. Hinsichtlich Farben, Schärfe und Bildbearbeitung kann sie es zwar kaum mit den Premiummodellen auf dem Markt aufnehmen, doch wenn die Kamera beim Kauf des Smartphones nicht oberste Priorität hat, ist sie dennoch zufriedenstellend.

Das Hauptproblem der Kamera ist, dass sie etwas träge arbeitet: Vom Druck auf den Auslöser bis zum Schießen des Fotos dauert es etwas. Daher riskiert man unscharfe Bilder. Man muss sich daran gewöhnen, den richtigen Moment abzuwarten.

Der Glanzpunkt dieses Smartphones ist sein Akku. Die Akkulaufzeit bekommt ein Sehr gut, sowohl während als auch zwischen den Anwendungen. Bei sparsamer Verwendung hält der Akku 3-4 Tage. Bei häufiger Verwendung hält der Akku ca. einen Tag, was ungefähr der Akkulaufzeit anderer Geräte bei normaler Anwendung entspricht.

Dieses Smartphone eignet sich nicht so gut für diejenigen, die auf der Suche nach einem regelrechten Kamera-Handy sind. Es ist jedoch sehr gut für Personen geeignet, die auf der Suche nach einem Smartphone mit ausgeprägt guter Akkulaufzeit und einem fantastischen Display sind, auf dem man in hoher Qualität Filme sehen, Spiele spielen und Artikel lesen kann. In diesem Bereich macht es sich richtig gut.

+Praktisches Verknüpfungsmenü, fantastisches Display, sehr gute Akkulaufzeit
Etwas umständliche Kamera-App, etwas enttäuschendes Kameraresultat, es ist einfach, irrtümlich Funktionen zu aktivieren
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14. Samsung Galaxy Note 8

Alle Extras, doch mit Kompromissen

Preisklasse: Premium Display: 6,3 Zoll - 2960x1440 Px Prozessor: Samsung Exynos 8895 Octa 4x2,3GHz Kamera: 2x12 MP, Selfie-Kamera 8 MP Akku: 3300 mAh Maße: 162,5x74,8x8,6 mm Gewicht: 195 g Android-Version: 7.1.1 (Nougat) Sonstiges: IP68-klassifiziert (wasserdicht und staubgeschützt), Fingerabdrucksensor, S-Pen, Iris-Scanner

Bei Samsung Galaxy Note 8 handelt es sich um ein Handy mit einer richtig tollen Kamera und einem Riesendisplay. Da die Form sehr länglich ist, wird es aber niemals schwierig, das Smartphone in der Hand zu halten. Allerdings ist es dadurch nicht immer so einfach, es in der Hosentasche zu verstauen. Das Display ist an den Seiten abgerundet (Designmerkmal "Infinity-Display") und liefert eine richtig gute Bildqualität, unabhängig davon, ob man nur surft oder einen Film in hoher Auflösung ansieht. Dasselbe gilt auch für die übrigen Leistungsmerkmale, die sich definitiv im Top-Bereich befinden. Was in der Note-Serie mit der Lancierung des Note-8-Modells neu hinzukam, ist die Dualkamera. Damit erhält man eine Art simulierten Zoom, ohne Qualitätsverlust, und die Möglichkeit zu kurzen Schärfentiefen. Das Bildresultat gehört zu den besten, die man von einem Smartphone heutzutage bekommen kann, mit gutem Kontrast, guter Bildbearbeitung und einem herrlichen Farbenspektrum. Neben der Kamera befindet sich der Fingerabdrucksensor, was leider überhaupt nicht durchdacht ist. Denn man gerät mit dem Finger ständig an die Kameralinse, wenn man versucht, den Fingerabdrucksensor zu betätigen. Mit einer Smartphonehülle wird es noch schwieriger, an den Sensor zu gelangen. Der biometrische Anmeldevorgang hätte stattdessen über den Iris-Scanner oder die Gesichtserkennung laufen können. Leider funktioniert die erstgenannte Option nicht mit Brillen und die letztgenannte ist äußerst träge. Somit ist die Leistung des Galaxy Note 8 hinsichtlich biometrischer Funktionen völlig unterdurchschnittlich.

Auch Galaxy Note 8 hat natürlich einen S-Pen dabei - der wie immer in einem eigenen Fach im Smartphone aufbewahrt wird. Im Vergleich zu einem Finger ergibt dieser eine enorm gute Präzision. Er ist perfekt für sowohl handgeschriebene Notizen als auch Skizzen und Vermerke auf Excelsheets. Arbeitet man im Alltag oder im Berufsleben auf diese Weise, dann stellt der S-Pen ein unschätzbares Hilfsmittel dar. Was wir dabei allerdings kritisieren, ist ein leicht rutschiges Gefühl beim Schreiben auf dem Display. Gleichzeitig strotzt das Smartphone nur so von Extrafunktionen: praktische Screenshots, GIF-Animationen, Übersetzungen und andere Funktionen, die direkt mit dem S-Pen bedient werden können, und diesen noch wertvoller machen. Schade für dieses Gerät - mit allen Extras - ist allerdings, dass es ein halbes Jahr nach Markteinführung immer noch nicht über die letzte Android-Version verfügte. Ebenso nachteilig ist der Akku, der trotz Energiesparmodus im besten Fall nur einen Tag lang an Verwendung durchhält. Der Fingerabdrucksensor, die Android-Version und die Akkulaufzeit hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack, denn dieses Smartphone sollte eigentlich keine derartigen Mängel aufweisen. Hat man Verwendung für den S-Pen, dann stellt dieser ein tolles Feature dar, und das Smartphone bietet im Großen und Ganzen wirklich alle Extras. Ist man auf der Suche nach einem Smartphone mit einem großen, einladenden Display, einer Pen-Funktion und einer großartigen Kamera, dann handelt es sich hierbei um eine gute Anschaffung. Überdies ist es als großes Premium-Smartphone das einzige in seiner Klasse, das einen Pen hat.

+Ausgezeichnete Funktionalität des S-Pens, hohe Bildqualität des Displays, beste Leistungsfähigkeit der Kamera
Schwache Leistung bei der Akkulaufzeit, ungünstige Platzierung des Fingerabdrucksensors, alte Android-Version
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3.5 von 5

Bester Preis bei:

15. Nokia 8

Gute Hardware, doch nicht allzu individuell und zu wenig „Nokia“

Bei Nokia 8 handelt es sich um ein interessantes Smartphone, auf jedem Fall auf dem Papier. Trotz des etwas niedrigeren Preises verfügt es über einen modernen, schnellen Prozessor, eine Dualkamera an der Hinterseite mit der Eindruck erweckenden Zeiss-Inschrift sowie ein scharfes und sehr helles Display. Abgesehen von einem hochleistungsfähigen Audio-Feature für Tonaufnahmen legt Nokia 8 ansonsten nicht sonderlich viel Gewicht auf die Hardware. Der Hersteller HMD hat das Betriebssystem von Google im Prinzip unberührt gelassen. Kaum etwas weist darauf hin, dass es sich hier um ein Nokia 8 handelt. Dadurch wird das Smartphone anonym, mit viel weniger Funktionen als man von einem Premiumgerät erwarten würde. Ein eigenes Interface über die Android-Grundfunktionen von Google hinaus wäre wünschenswert gewesen. Das Besondere an diesem Gerät ist in der Kamera-App zu finden. Damit kann man Fotos machen und Videos gleichzeitig mit der Selfie-Kamera und der Hauptkamera einspielen. Das Display wird dabei in zwei Hälften geteilt, sodass beide Perspektiven zu sehen sind. In der Marketingsprache wird das als „Bothie“ anstelle von „Selfie“ bezeichnet. Beim Filmen kann das „Bothie-Material“ in Echtzeit auf YouTube und Facebook gestreamt werden. Die beiden Hauptkameras, eine in Farbe und eine in Monochrom, können leider nicht dazu verwendet werden, um Schärfentiefe zu erzeugen und zu verstellen. Stattdessen soll unterstützt sein, bei schlechteren Lichtbedingungen mehr Details aus den Bildern hervorzuholen. Leider ist das nicht wirklich der Fall. Außerdem hat Nokia 8 streckenweise Probleme mit dem Autofokus, der sich nicht sonderlich schnell entscheiden kann. Bei günstigen Bedingungen werden die Fotos recht gut. Bedenkt man allerdings, wie sehr Nokia 8 sein Augenmerk gerade auf die Kameras legt, dann würde man sich mehr erwarten.    

Vom Design her kann man bei Nokia 8 aber nichts beanstanden. Es ist stilecht und generell betrachtet liegt das dünne Smartphone praktisch in der Hand. Das Display ist scharf und sehr hell. Ein Plus ist auch der micro-SD-Steckplatz. Positiv wird ebenfalls vermerkt, dass das Smartphone problemlos einen ganzen Tag lang hält, ohne aufgeladen werden zu müssen. Was allerdings am meisten für Nokia 8 spricht, ist der relativ konkurrenzfähige Preis. Es stellt sich aber die Frage, ob das ausreicht? Viele Konkurrenten bieten mehrere einzigartige Lösungen, eine mehr oder weniger gleichwertige Hardware und sind teilweise außerdem preiswerter. Im Vergleich handelt es sich bei Nokia 8 um ein Smartphone mit sehr wenigen Fehlern, das dennoch nicht richtig überzeugt. Darüber hinaus ist das Smartphone nicht wasserdicht wie die Konkurrenten in derselben Kategorie, sondern nur spritzgeschützt. Schade ist, dass der Hersteller die Hardware des Nokia 8 nicht mehr in den Fokus gerückt hat, weil das Gerät in Bezug auf seinen Preis und sein spannendes Erbe ansonsten interessant wäre.

+Gute Selfie-Kamera, Platz für eine micro-SD-Karte, schneller Prozessor
Nicht wasserdicht, zu wenig individuell, Probleme mit dem Autofokus
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3 von 5

Bester Preis bei:

16. Xiaomi Redmi Note 5

An der Grenze zu preisgünstig

Preisklasse: Preisgünstig Display: 5,99 Zoll – 1080x2160 Prozessor: Qualcomm Snapdragon 636 8x1,8 GHz Kamera: 20+5 Megapixel, Selfie-Kamera 20 Akku: 4.000 mAh Maße: 158,60x75,40x8,05 mm Gewicht: 181 g Android-Version: 8 (Oreo) Sonstiges: Fingerabdrucksensor, IR-Sender

Xiaomi Redmi Note 5 ist eine der ältesten Telefonserien von Xiaomi, die sich schon lange durch einen ausgezeichneten Preis und erstaunlich viel Smartphone fürs Geld auszeichnet. Die Note-Kategorie hat allerdings nichts mit den hoch entwickelten Stiften wie bei den Note-Telefonen von Samsung zu tun, sondern bis vor ein paar Jahren wurden Telefone mit einem überdurchschnittlich großen Display als „Note“ bezeichnet. Mit seinem etwa 6 Zoll großen Display ist Redmi Note 5 wohl kaum mehr ein Riese, sondern nunmehr ein Smartphone mit Standardgröße.

Relativ hohe Herstellungsqualität
Trotz des niedrigen Preises muss sich das Display dieses Smartphones qualitätsmäßig nicht verstecken. Doch die Farbwiedergabe und Ähnliches sind ein paar Preisklassen weiter oben natürlich besser.

Das Metallgehäuse des Smartphones verleiht einen stabilen Eindruck, was vor ein paar Jahren nur teureren Telefonen vorenthalten war. Der Fingerabdrucksensor an der Rückseite ist gänzlich annehmbar, wenn auch nicht blitzschnell, und am oberen Rand befindet sich ein IR-Sender für die Verwendung des Telefons als Fernbedienung – eine willkommene und unerwartete Zusatzfunktion.

So gut ist die Kamera
An der Hinterseite finden wir in der Nähe des Fingerabdrucksensors eine Dual-Kamera. Beim Porträtmodus sind für ein gutes Ergebnis relativ einfache Motive erforderlich, dies gilt generell auch für Fotos bei dunklen Lichtverhältnissen. Bei Tageslicht werden die Fotos sehr zufriedenstellend, überraschend gut gemessen am Preis, jedoch nicht überragend.

Im Inneren befindet sich der vordergründigste Anlass für den niedrigen Preis, nämlich die Hardware. Sie bringt für die meisten Funktionen eine gute Leistung, bekommt aber Probleme, wenn viele Dinge gleichzeitig geschehen.

Manchmal etwas veraltet
Über Android befindet sich die Xiaomi-eigene Benutzeroberfläche MIUI, die dem Smartphone eine Menge an Zusatzfunktionen verleiht, vor allem Zusatzeinstellungen und eigene Apps. Die wenigsten Zusätze sind phänomenal und viele grafische Elemente der Benutzeroberfläche wirken etwas veraltet, doch im Großen und Ganzen funktionieren sie gut.

Der große Vorteil von Redmi Note 5 ist sein Preis, auch wenn deutlich wird, wo die Einsparungen vorgenommen wurden. Gleichzeitig muss man preismäßig nicht viel nach oben gehen, vor allem bei Xiaomis eigenen Smartphones, damit die Einsparungen weniger deutlich werden. Trotz alledem handelt es sich hierbei um ein sehr preiswertes Modell.

+Der Preis, IR-Sender, großer Akku
Zeitweise langsam, schwacher Porträtmodus der Kamera
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17. Xiaomi Mi A2

Reines Android zum Ausverkaufspreis

Preisklasse: Preisgünstig Display: 5,99 Zoll – 1080 x 2160 Pixel Prozessor: Qualcomm Snapdragon 660 4x2,2 GHz Kamera: 20+12 Megapixel, Selfie-Kamera 20 Megapixel Akku: 3.000 mAh Maße: 158.70 x 75.40 x 7.30 mm Gewicht: 168 g Androidversion: 8.1.0 (Oreo) Sonstiges: Fingerabdrucksensor, IR-Anschluss

Xiaomi Mi A2 ist ein preiswertes Smartphone ohne Firlefanz. Xiaomi hat sich in vielerlei Hinsicht für richtig preiswerte Smartphones mit vorrangiger Leistung bekannt gemacht. Gleichzeitig handelt es sich hierbei um eine Strategie, die das Unternehmen in allen Preisklassen anwendet. Mit Mi A2 befinden wir uns im etwas höheren preisgünstigen Segment.

Vorteile eines reinen Android-Smartphones
Im Unterschied zu den meisten anderen Smartphones von Xiaomi, beziehungsweise von anderen Herstellern generell, können wir keine herstellerspezifische Benutzeroberfläche im Smartphone finden. Stattdessen gibt es Android One – die Google-Lösung, um günstigeren Modellen eine reine Android-Nutzererfahrung zu ermöglichen.

Auch wenn viele der Zusatzfunktionen und Extras der Hersteller nützlich sein können, werden bei Android One unnötige Zusätze ausgespart und Updates sind schneller verfügbar. Während unseres Testzeitraums ist Android 8 aktuell, doch ein Update auf dem Weg.

Xiaomi hat nur ein paar eigene Apps hinzugefügt, unter anderem, um den IR-Sender an der Oberseite des Smartphones steuern zu können (damit dieser beispielsweise als Fernbedienung für den Fernseher verwendet werden kann). So kann von Beginn an alles sauber und ordentlich gehalten werden. Das Smartphone wird dadurch auch relativ rasch in der Anwendung, zumindest dahingehend, was man sich vom Preis erwarten kann.

Das Telefon verfügt über eine gute Herstellungsqualität
Das Smartphone selbst ist unerwartet gut hergestellt, mit einem Metallgehäuse, auch wenn die Oberfläche äußerst rutschig ist. Im Lieferumfang ist ein Plastikgehäuse enthalten, das empfohlen wird, um einerseits mehr Rutschfestigkeit zu erhalten und andererseits das enorme Kamerateil an der Rückseite zu schützen.

Obwohl die Akkulaufzeit einen ganzen Tag hält, hätte das Smartphone gerne etwas dicker sein können, sowohl für einen größeren Akku als auch für ein weniger hervortretendes Kamerateil.

Die Kamera hat sowohl Vor- und Nachteile
Abgesehen davon, dass die Kamera hervortritt, verfügt sie über zwei Linsen; unter anderem, um Porträtfotos mit unscharfem Hintergrund zu machen. Bei diesem Modus sind für ein gutes Resultat jedoch sowohl gute Lichtverhältnisse als auch ein gutes Motiv mit möglichst wenigen Details am Rande erforderlich.

Als gewöhnliche Kamera sind die Fotos bei Tageslicht gänzlich zufriedenstellend, auch wenn die Farbwiedergabe in gewissen Lagen etwas eigenartig wird. Bei dunklen Lichtverhältnissen werden die Fotos leicht pixelig, was bei vielen Handykameras eine Achillesferse darstellt.

Gleichzeitig muss man dies in Relation zum Preis betrachten und in diesem Fall bekommt man mit Mi A2 in der Tat viel, ob in Bezug auf die Kamera, die allgemeine Leistungsfähigkeit oder die Herstellungsqualität. Bei einem begrenzten Budget handelt es sich hierbei ganz bestimmt um eine gute Wahl, ohne allzu viele Kompromisse eingehen zu müssen.

+Preiswert, Fernbedienung, reine Android-Benutzeroberfläche
Sehr rutschige Oberfläche, enormes Kamerateil, Porträtmodus nicht sonderlich beeindruckend
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