McCulloch Rob R600

einfacher Mäher der preisgünstigen Klasse mit bravouröser Leistung

  • 2018
  • Preisgünstig
  • Lithium-Ion | Kapazität 4,5 Ah/29 V
  • ca. 65 Min/Ladezeit
  • 600 m²
  • ca 14° (25 %)
  • 17
  • 7
  • 57 |
  • ca. 58 dB
  • 59 cm
  • 44 cm
  • 26 cm
  • Fest
  • Ja
  • 150 m Begrenzungskabel & 200 Haken, 3 Messer
McCulloch Rob R600

Vorteile von McCulloch Rob R600

  • Benutzerfreundlich, einfach installierbar, gute Geländekapazität, betriebssicher, durchdachtes Design
  • Wenige Funktionen, begrenztes Maximalgefälle, Führungskabel nicht optional

McCulloch Rob R600 verkörpert eine vorteilhafte Kombination aus guten Geländeeigenschaften mit einer einfach programmierbaren Benutzeroberfläche und wird daher unsere beste Wahl in der preisgünstigen Klasse. Es handelt sich hierbei um einen relativ cleveren Rasenroboter mit einer sehr guten Betriebssicherheit, die dank einer für die Preisklasse unschlagbaren Problemlösungskapazität, durchdachten Konstruktion und guter Materialwahl zustande kommt.

R600 ist – genauso wie viele andere kleinere Rasenroboter – dreirädrig, hat die paarweisen Räder jedoch vorne. Das ergibt auch auf einem eher unebenen Gelände eine gute Stabilität. Auch Fliesen längs des Begrenzungskabels handhabt er fehlerlos. Das Mähresultat wird gut. Das Gerät ist relativ schmal, sodass es eine Weile dauert, bis die gesamte Fläche fertig gemäht ist, andererseits kommt er mit einem Ladevorgang lange aus. Durchschnittlich mäht er während der eingestellten Arbeitszeit alle zwei Stunden etwa 60 Minuten. Im Garten ist er auch relativ leise.

Die Rückkehr kann bei diesem Gerät nur über das Führungskabel erfolgen, aber nicht längs des Begrenzungskabels. Bei Modellen, die auf große Gärten ausgerichtet sind, stellt das Führungskabel eine Ergänzung für ein gutes System dar, bei dem Abkürzungen wichtig sind. Doch auf einem kleinen unkomplizierten Grundstück sollte man in den meisten Fällen eigentlich ohne Führungskabel zurechtkommen. Stattdessen führt es eher zu einem erhöhten Risiko eines Kabelrisses und die Installation wird zwar geringfügig, aber dennoch zeitraubender. Andererseits ist es gut, dass die Möglichkeit eines Führungskabels vorhanden ist. Wir hätten aber gerne gesehen, dass man auf nicht nur diese Alternative beschränkt ist.

Bei Rob R600 kommt man recht schnell mit dem Programmieren in Gang. Das Display ist groß und deutlich. An der Oberseite befindet sich ein Rädchen, mit dem die Schnitthöhe eingestellt werden kann. Das Rädchen wird von einem Klappdeckel geschützt, unter dem sich auch ein kleines Display befindet, das die gewählte Einstellung anzeigt. Außerdem ist eine großzügige Menge an Installationsmaterial für den Garten mit dabei.

Dieser Roboter kann die Ladestation nicht so gut wie viele der teureren Modelle ausmachen. In der Praxis bedeutet das, dass das Gerät beim Mähen dazu tendiert, mit der Station zusammenzustoßen. Daher sollte man diese gut am Boden fixieren und außerdem die Kabel sorgfältig verstecken. Ein weiterer Nachteil besteht in dieser Preisklasse darin, dass nicht allzu viele Funktionen vorhanden sind. Im Prinzip bekommt man, was man benötigt, damit der Roboter den Rasen mäht und auf der Fläche selbstständig navigieren kann, doch es fehlt an besser entwickelten Einstellungsmöglichkeiten.

R600 mag simpel sein, doch verfügt er über seine großen Vorteile, indem er nicht stecken bleibt und sich aus schwierigen Situationen befreien kann. Er hat bei der Rückkehr keine Probleme mit Hindernissen, findet aus engen, sperrigen Passagen den Weg nach draußen und bewältigt beim Mähen auch Hindernisse auf der Rasenfläche. R600 ist am besten für den kleinen bis mittelgroßen Rasen geeignet – auch wenn er kompliziert ist – allerdings nicht für starkes Gefälle, sondern eher für einen relativ entgegenkommenden Untergrund.