McCulloch ROB R1000

Betriebssicher, einfach programmierbar und relativ smart

  • 2019
  • Budget
  • Art: Lithium-Ion | Kapazität 4,5 Ah/29 V
  • ca 65 Min/Ladezeit
  • 1000 m²
  • ca. 14° (25 %)
  • 30–50 mm, 3 Stufen (manuell)
  • 17 cm
  • 7 kg
  • 57 |
  • ca. 58 dB
  • 59 cm
  • 44 cm
  • 26 cm
  • Fest
  • Ja
  • 150 m Begrenzungskabel & 200 Haken, 3 Messer
McCulloch ROB R1000

Vorteile von McCulloch ROB R1000

  • Sehr einfache Verwendung & Installation, relativ smart, betriebssicher, schönes Schnittresultat, geräuscharm
  • Geringe Schnittbreite, funktionsarm, Schwierigkeiten bei feuchtem Gras in Hanglage

Bei McCulloch ROB R1000 handelt es sich um einen betriebssicheren Roboter der preisgünstigen Klasse, der für mittelgroße und relativ einfache Rasenflächen vorgesehen ist. Wie es bei vielen Modellen der preisgünstigen Klasse der Fall ist, hat das Gerät wenige Einstellungsmöglichkeiten und keine App-Unterstützung. Wesentlich ist aber, dass er smart ist und Herausforderungen bewältigt, bei denen andere Klassenkollegen scheitern.

R1000 hat beispielsweise keine Probleme damit, auf dem Heimweg an Hindernissen vorbeizukommen. Er meidet es auch, auf dem Rasen zurückgelassene Spielsachen zu demolieren. Auch mit holprigen Rasenflächen hat er keine Schwierigkeiten. Allerdings gerät R1000 oft dann in heikle Situationen, wenn er feuchtes Gras in Hanglage bearbeiten soll. Er verliert dann leicht den Halt und beginnt zu rutschen. Im schlimmsten Fall wird dann das Gras beschädigt. Gleichzeitig wiegt der Roboter nicht sonderlich viel, daher führt das Schlittern nur selten zu sichtbaren Spuren im Rasen. Leider verfügt er nicht über einen Regensensor, was dieses Problem ansonsten ein wenig abgemildert hätte.

Die Schnittbreite liegt im unteren Bereich, wenn man die angegebene empfohlene Arbeitsfläche bedenkt. Damit R1000 mit seiner Arbeit auf den angegebenen 1.000 m2 fertig wird, muss er sich oft nach draußen zum Mähen begeben. Das Führungskabel spart für den Rasenroboter auf dem Heimweg oftmals Zeit. Allerdings ist es schade, dass er nicht auch dem Begrenzungskabel entlang zurück zur Ladestation fährt – denn das Führungskabel ergibt nicht immer den kürzesten Weg.

Rob R1000 arbeitet leise und ist tüchtig mit Gras von normaler Höhe. Bei hohem Gras protestiert er und versucht, zu einem anderen Platz überzugehen. Er versteht somit nicht, dass er sich langsam nach vorne arbeiten muss, um das Gras zu kürzen, bevor es noch höher wächst.

Sehr einfach installierbar – auch für Durchschnittsanwender

Ein Vorteil von McCulloch Rob R1000 ist, dass Installationsmaterial bei Lieferung mit im Paket ist. Daher müssen keine Produkte hinzugekauft werden, um bei einer erneuten Installation mit dem Rasenroboter in Gang zu kommen.

Die Installation erfolgt insgesamt gleich wie bei allen anderen Mährobotern, mit dem Unterschied, dass auch ein Führungskabel angeschlossen werden muss. Das geht sehr einfach und die Anschlüsse sind auf der Ladestation deutlich angezeichnet. Die Programmierung verläuft ebenfalls sehr schnell. Die Benutzeroberfläche ist verständlich und es ist sehr einfach, die Funktionen des Rasenroboters zu verstehen. Die Auswahl an Funktionen ist allerdings dürftig.

Etwas abgemagert

Der kleine Bruder Rob R600 hat in unserem Test etwas besser abgeschnitten. In dieser Größenklasse ist die Schnittbreite und Betriebszeit ausreichend, damit er die Rasenfläche in Schuss hält, ohne den ganzen Tag unterwegs sein zu müssen. Rob R1000 würde allerdings ein paar mehr Muskeln benötigen, um die angegebene empfohlene Schnittfläche richtig gut zu bewältigen.

Das soll aber nicht heißen, dass es sich hierbei um einen schlechten Rasenroboter handelt. Er hinterlässt ein gutes Mähresultat, ist einfach installierbar und ebenso einfach zu programmieren. Im Vergleich zu den Konkurrenzmodellen derselben Preisklasse ist er aber etwas mager.