Garmin Forerunner 620

GPS-Laufuhr mit Touchscreen und praktischen Funktionen

  • Ja
  • 180x180 Pixel
  • 45×45×12,5 mm
  • 43,6 g
  • Ja/50 m
  • 10 Std.
  • 42 Tage
  • Ja
  • Ja
  • Ja
  • Mit Brustgurt
Garmin Forerunner 620 20

Vorteile von Garmin Forerunner 620

  • Sehr kompetente Pulsuhr mit einer Menge von interessanten Funktionen für Athleten, die ihr Training ernsthaft verfolgen
  • Der Touchscreen funktioniert gut, ist aber nicht so reaktionsfreudig wie bei modernen Smartphones

Am Handgelenk sieht Garmin Forerunner 620 dem wesentlich günstigeren (aber dennoch ausgezeichneten) Forerunner 220 sehr ähnlich. Für den fortgeschrittenen Anwender birgt Forerunner 620 aber eine Menge hochinteressanter Messwerkzeuge. Abgesehen von der gewöhnlichen Pulsmessung registriert die Pulsuhr auch Bodenkontakt in Millisekunden, Schritte pro Minute (Kadenz) sowie die vertikale Bewegung, also wie sehr man auf- und abhüpft. Diese Information ermöglicht, die Lauftechnik zu analysieren und zu verbessern. Die Pulsuhr rechnet auch die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) aus und kann auf diese Weise die ungefähre Laufzeit für eine bestimmte Distanz – 5 km, 10 km, Halbmarathon und Marathon – prognostizieren. In Kombination mit dem Erholungsratgeber sind diese Funktionen wichtig, um den Nutzen einer jeden Laufrunde zu maximieren und die aerobe Kapazität zu verbessern.

Der GPS-Verbindungsaufbau ist der schnellste, den wir bisher bei einer GPS-Uhr getestet haben, hohe Gebäude und dichter Wald stellen kein Problem dar. Das Display ist gestochen scharf und zeigt gleichzeitig vier Informationsfelder an, die nach eigenem Ermessen einfach anzupassen sind. Garmin brilliert hier in gewohnter Weise. Der Touchscreen ist in der Bewegung sehr brauchbar, weil man durch rasches Wischen zwischen den Informationsfeldern blättern kann und nicht mit Tasten herumspielen muss. Die Vibrationsfunktion ist ausgezeichnet und kann eingestellt werden, um nach einer bestimmten Distanz oder Zeit zu vibrieren. Mit LiveTrack können die Freunde das Training in Echtzeit verfolgen. Mit nur einem Druck auf die Connect-Taste werden die Trainingsdaten über WLAN auf den Computer übertragen, was noch nie zuvor so einfach war. Nun stellt sich die Frage, ob Forerunner 620 seinen Premiumpreis wert ist? Die Antwort lautet „ja“, wenn man Zeit und Interesse für eine Tiefenanalyse hat sowie die Entschlossenheit mitbringt, jeden Schritt im Lauftraining zu verbessern. Für den Durchschnittssportler ist jedoch Forerunner 235 vollständig ausreichend.