Bosch Indego 400 Connect

Annehmbares Modell für kleine Flächen

  • 2018
  • Preisgünstig
  • Lithium-Ion
  • ca. 30 Min/Ladezeit
  • 400 m²
  • 27 %
  • 30–50 mm, 3 Stufen (manuell)
  • 19 cm
  • 7,5 kg
  • Fest
  • Ja
  • 125 m Begrenzungskabel & 180 Haken
  • Nein
Bosch Indego 400 Connect

Vorteile von Bosch Indego 400 Connect

  • Praktische Größe
  • Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Gelände, anfälliger Installationsprozess, fehlerhafte Software, komplizierte Benutzeroberfläche

Bosch Indego 400 Connect ist ein kleiner und praktischer Rasenroboter mit einer kompakten Dockingstation, sodass er auch an sperrigen Stellen gut aufbewahrt werden kann. Die Installation ist jedoch recht mühsam, weil die Bedienungsanleitung viel zu wünschen übrig lässt. Sie wirkt schlampig übersetzt und die Installationsanweisungen sind auch für einen erfahrenen Anwender schwammig.

Außerdem ist der Rasenroboter selbst sehr anfällig. Alles muss im Prinzip perfekt angeordnet sein, damit beim Andocken oder Mähen keine Fehler auftreten. Es kann sich mitunter um so kleine Veränderungen handeln, dass sie mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind und der Rasenroboter zu streiken beginnt. Dadurch dauert es sehr lange, bis Indego 400 Connect wirklich in Gang ist, um zu mähen. Auch die Software des Rasenroboters ist schlecht übersetzt und fehlerhaft. Durch das kleine Display müssen die Menübezeichnungen oftmals abgekürzt werden. Für den Anwender ist dann oftmals nicht eindeutig, was er macht. Das wird besonders deutlich, als wir einen Durchschnittsverbraucher zum Test ein paar Änderungen machen lassen.

Die Schnittbreite des Indego 400 Connect ist mager, doch wird das Gerät nur auf kleinen Rasenflächen verwendet, dann ist die Mähzeit normal. Solange das Grundstück nicht über Neigungen verfügt, wird das Mähresultat auf einem gleichmäßigen und schönen Rasen gut. Bei Gefälle tendiert er zum Schlittern, vor allem in feuchtem Gras. Oftmals lässt er die entsprechenden Flächen dann aus, sodass der Rasen dann zottelig aussieht. Grenzt die Mähfläche an einen Anstieg, dann sollte das Kabel ein Stück entfernt davon verlegt werden, da der Rasenroboter ansonsten außerhalb davon ins Rutschen gerät und stehen bleibt.

Außerdem scheint die Software etwas eigenartig geplant zu sein. Der Rasenroboter bleibt während des Mähens oft stehen, um die „Karte zu aktualisieren“. Diese kleinen Unterbrechungen werden während dieser ohnehin kurzen Zeit, die das Gerät unterwegs ist, als störend wahrgenommen. Dagegen findet der Rasenroboter sehr gut nach Hause und dockt an, wenn man für die Ladestation die perfekte Position gefunden hat. Solange man in der Software keine Änderungen vornehmen muss, arbeitet er selbstständig und recht gut.